Samstag, 31. Januar 2009 | Kommentare deaktiviert
Heute morgen habe ich den mir bekannten Bio-Bauern nach der hiesigen Bodenqualität befragt. Nachdem ich ihm die Lage meines Grundstücks erklärt hatte, meinte er, er hätte an meiner Stelle keinerlei Bedenken. Wenn ich wissen will, was meinem Boden fehlt, dann sollte ich eine ca. 50cm tiefe Bodenprobe beim örtlichen Landwirtschaftsamt abgeben. Wenn ich mit Mist (kein frischer Mist!) dünge, könnte ich eh nichts falsch machen. Dass über das Grundwasser irgendwelche Schadstoffe an meine Pflanzen gelangen, hält er für unwahrscheinlich, eher über das Fließwasser. Ich weiß zwar nicht, was so eine Bodenprobe kostet, aber ich glaube, das kann ich mir auch sparen…

Samstag, 31. Januar 2009 | Kommentare deaktiviert
Mein gepachtetes Stückchen Land hat leichte Hanglage (geschätzte 3% Gefälle). Oberhalb befindet sich ein Feldweg, dann eine Böschung und dann folgt ein richtiger Acker (Entfernung ca. 30 Meter), der sicherlich mit allem bearbeitet wird, was die moderne Landwirtschaft so hergibt. Unter anderem aufgrund dieser Lage frage ich mich, ob mein Land über das Grundwasser mit Düngemittel des benachbarten Bauern verunreinigt sein könnte. Unabhängig von meinem Nachbarn, dem Bauern, frage ich mich, ob es bestimmte Böden gibt, die ungesund oder auch absolut ungeeignet für Gemüseanbau sind, also dass z. B. irgendwelche Stoffe im Boden zu stark vorkommen. Kann man das testen? Oder gibt es aufgrund der bestehenden Flora Indizien, die auf eine bestimmte Bodenbeschaffenheit hindeuten? Oder muss man das einfach ausprobieren? Oder müsste es in unseren Breiten möglich sein, jeden Boden durch Kompostzugabe u.ä. so “hinzubekommen”, dass der Anbau unbedenklich ist und meine Ernte bedenkenlos genießbar ist? Allgemein gefragt: auf was sollte ich bei meinem Boden achten?
Hier sind Antworten die ich im Selbstversorgerforum erhalten bzw. gefunden habe:
Den Rest lesen…
Freitag, 30. Januar 2009 | Kommentare deaktiviert
Wie bereits beschrieben ist mein Garten voll von kleinen oder auch großen wilden Brombeerpflänzchen. Außerdem wurde mal eine richtige Brombeerhecke angelegt. Diese will ich wiederbeleben. Aber wie? Seymour schreibt zu wilden Brombeeren folgendes:
durch Rückschnitt die Wildhecke in mehrere Teile trennen, dabei immer ein gesundes Stück Stamm stehen lassen; sämtliches totes Holz rausschneiden, ebenso kleine Seitentriebe entfernen, Unkraut drumherum entfernen, mit Mist mulchen, phosphorhaltigen Dünger drunterhacken.
Und hier noch nützliche Infos aus dem Selbstversorgerforum:
Brombeeren haben einen zweijährigen Zyklus: sie treiben im Winter neue Triebe, die im nächsten Jahr Beeren tragen und dann absterben. Genauso werden die Triebe, die in diesem Jahr tragen, danach absterben. Man muss also immer die diesjährigen neuen Triebe als Absenker verwenden. Mit denen vom Vorjahr, die jetzt blühen und Beeren tragen, geht das nicht.
Ich würde die alten Ruten immer rausschneiden, damit Brombeerkrankheiten oder auch die Milben nicht so gut überwintern können.

Freitag, 30. Januar 2009 | Kommentare deaktiviert
Heute gings los mit der Gartenarbeit. Das Tageslicht reichte allerdings nur noch eine Stunde lang um wilde Brombeeren zu entfernen, die überall im Garten wachsen. Zuvor habe ich etwas doppeltes Werkzeug bei Verwandten eingesammelt, teilweise aber auch gekauft (u.a. gute Gartenscher und Ziegenlederhandschuhe). Ebenfalls erschien mir ein offener Holzsteckkomposthaufen für 15,- EUR kein Vermögen. Dann habe ich Zeit, den zweiten selbst zu bauen. Am Samstag gehts dann weiter mit Müll sammeln, Wiese mähen/sensen und Brombeeren schneiden. Ich freu mich :-)
Achja, und weil der ganze Spaß auch Geld kostet, hab ich hier jetzt auch etwas Werbung integriert. Komischerweise interessieren sich auf Anhieb nur Diät & schlank-Mach-Firmen für meine Seite.
Freitag, 30. Januar 2009 |
4 Kommentare
Zu den Beweggründen diesen Blog zu eröffnen, will ich in Kürze auch noch einen Artikel schreiben. Wenn ich eine Idee habe, egal zu welchem Thema, schaue ich meist danach, ob es etwas Vergleichbares bereits gibt und wenn ja, wie deren Erfinder die Idee umgesetzt haben. Auf meine Themen bezogen habe ich einige Links bereits in der Blogroll dauerhaft verlinkt. Folgende Seiten sind mir bei der systematischen Suche jetzt noch aufgefallen:
Über das mir immer besser gefallende Selbstversorgerforum habe ich noch interessante Links zu Forenmitgliedern gefunden, teilweise auch themenfremd:
Donnerstag, 29. Januar 2009 | Kommentare deaktiviert
Nach dem Schreck, den mir die Eigentümerin mit dem markierten Lageplan gemacht hat, bin ich heute mal wieder beim sehr freundlichen Mitarbeiter des Grundbuchamtes vorbei. Da haben wir dann gemeinsam mittels Grundbuch sowie aktuellen Luftbildern und einem Lageplan die Markierung überprüft. Jetzt ist sicher, das hier bisher vorgestellte Grundstück ist das richtige, die Eigentümerin hat ihr Kreuzchen falsch gesetzt. Juhu!
Anschließend habe ich mich auch gleich nochmal an Ort und Stelle vergewissert. Ich habe mich dabei auch durch den örtlichen Dschungel geschlagen und festgestellt, dass unterhalb des Steinbruchs trotz der Nähe zum Wohngebiet offensichtlich noch Landwirtschaft betrieben wird. Außerdem betreibt da unten jemand zwei kleine Fischteiche – sah zumindest danach aus.
