Samstag, 28. Februar 2009 | Kommentare deaktiviert

Ich freu mich, denn trotz anfänglicher Schimmelprobleme treiben fast alle gesäten Tomatensamen. Besonders schnell wachsen die geschenkten Samen aus dem Bekanntenkreis. Der Schimmel könnte nach Ansicht der SV-Foren-Mitglieder ja verschiedene Ursachen haben: nicht sterile Blumenerde, mein Glasdach, der Torfanteil in der gekauften Blumenerde. Wie auch immer, das Glasdach habe ich abgenommen und die Sonne scheint immer häufiger. Schimmel ist jetzt nur noch minimal sichtbar. Und tatsächlich auch nur in den Töpfchen, in denen ich die gekaufte Blumenerde verwendet habe.

In allen Töpfchen tut sich was, juhu!
Dienstag, 24. Februar 2009 |
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Ich habe hier noch nie geschrieben, weshalb ich plötzlich mit dem Gärtnern beginne und auch noch darüber schreibe. Dafür gibt es mehrere Gründe. Mich begeistert es schon seit Kinderjahren, wenn Menschen unabhängig leben, unabhängig von der gewöhnlichen Energieversorgung, keine Lebensmittel kaufen müssen und kostenfrei wohnen können. Ein eigener Garten, aus dem ich meine selbst angebauten Tomaten, Erdbeeren oder Bohnen ernte, ist doch schon mal ein kleiner Schritt in diese Richtung. Ein weiterer Grund ist, dass ich im letzten Jahr meine Begeisterung für Gartenarbeit wiederentdeckt habe. Es hat auf mich eine befreiende, erholende, wohltuende Wirkung, mich im Garten zu betätigen. So weit mal an dieser Stelle zu meinem Projekt Selbstversorgung, das auch ökologisch sicherlich sinnvoll ist.
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Montag, 23. Februar 2009 | Kommentare deaktiviert
Wie beschrieben habe ich für meine Anzuchterde jeweils ca. ein Drittel gekaufte Blumenerde, Maulwurferde aus meinem Garten sowie Sand genommen. In meiner Wohnung hat es schätzungsweise etwas weniger als 20°C und zwischen 50% und 60% Luftfeuchtigkeit. Meine Anzuchttöpfchen stehen auf einer Bank vor dem Fenster. Fenstersimse gibts bei mir wegen der Fußbodenheizung nicht. Diese Anzuchterde habe ich bisher nur minimal gegossen, ist aber immer noch feucht. Manche Tomaten und Paprika keimen bereits. An manchen Stellen bildet sich auf der Erde ein ganz leichter schimmlig aussehender Flaum. Das beunruhigt mich doch etwas, wäre doch ärgerlich, wenn das teure Saatgut für die Katz gewesen wäre! Was mache ich nur falsch? Oder alles okay?
Im Selbstversorgerforum gabs bislang folgende Antworten:
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Samstag, 21. Februar 2009 |
2 Kommentare

Juhu, die Brombeeren leben noch :-) War nach dem radikalen Schneiden ja nicht unbedingt zu erwarten. Wobei, Unkraut vergeht ja nicht :-)
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Montag, 16. Februar 2009 | Kommentare deaktiviert
Heute habe ich vom Schwiegervater eines Kollegen selbst gezogenes Saatgut geschenkt bekommen. Das Saatgut zieht er bereits seit Jahren erfolgreich selbst. Sollte das Saatgut ursprünglich aus konventionellen Tomaten stammen, sollte mich als Bio-Verfechter das dann noch stören? Oder spielt das nach mehreren Jahrgängen dann keine Rolle mehr? Hmmm… Er schwört bei der Anzucht jedenfalls darauf, die Samen vorzuquellen. In diversen Garten- oder auch reinen Tomatenforen habe ich dazu unterschiedliche Meinungen gelesen. Mir schienen die “Nicht-Vorqueller” in der Mehrheit. Wie auch immer, ich freue mich jetzt jedenfalls über vier nicht näher benannte Tomatensorten: große süße Gelbe, Ochsenherzen, Cocktailtomaten sowie süße Fleischtomaten.

Samstag, 14. Februar 2009 | Kommentare deaktiviert
Ich habe vorher zwar noch nie gehört, dass man Lauch auch vorziehen kann, doch auf dem Saatgutpäckchen vom Dreschflegel steht das drauf. Also habe ich heute unter Nichtbeachtung des Mondkalenders auf die ersten zwölf Töpfchen jeweils vier bis fünf Samen verteilt, und zwar Lauch Carentan, die Tomatensorten Rote Zora und Roma sowie Paprika Frühzauber. Alles steht jetzt auf dem Fensterbänkchen Richtung Süden, Paprika und Tomaten von einem Kunststoffglas bedeckt.
