Sonntag, 29. März 2009 |
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Bisher habe ich immer nur von gefräßigen Nacktschnecken gehört. In meinem Garten sehe ich bisher nur Weinbergschnecken, die “normalen” schwarz-gelb geringelten Schnecken – und diese Sorte:

Selbst auf der sehr informativen Seite weichtiere.at habe ich diese Schnecke nicht finden können. Ich habe keine Ahnung, ob diese Schneckenart für mein Gemüse ähnlich gefährlich wie Nacktschnecken werden könnte. Laufenten wären jedenfalls nicht schlecht…
UPDATE 30.03.09: ein fleißiges SV-Foren-Mitglied scheint das Tierchen richtig bestimmen zu können: eine Vielfraßschnecke! Klingt nicht gut… Hier noch zwei Links: wikipedia und biolib.
UPDATE 31.03.09: ein weiteres SV-Foren-Mitglied hat mich heute auf den Tigerschnegel aufmerksam gemacht. Hier ein Zitat von mollusken-nrw.de:
…lebt bei Gelegenheit räuberisch, greift andere Nacktschnecken an und frisst auch an Aas und Kot. Hauptnahrungsquelle sind jedoch Pilze, welke, tote Pflanzenteile und algige oder pilzige Aufwüchse an Totholz und Baumrinden. Die Art hat im Freiland keinerlei Bedeutung als Nutzpflanzenschädling.
Sonntag, 29. März 2009 | Kommentare deaktiviert
Im November 2008 habe ich mir einige Zweige von Johannisbeer- (schwarz, rot und weiß) sowie Haselsträuchern abgeschnitten, in Anzuchterde gesteckt und in meine Holzhütte auf der Terasse gestellt. Obwohl damals noch überhaupt kein Garten zur Pacht in Aussicht war, hoffte ich auf Erfolg bei meiner Suche. Und siehe da … ;-)
Die Zweige habe ich gemäß Seymour-Empfehlung in ca. 30 cm lange Teile geschnitten, den unteren Schnitt dabei gerade unter einem Auge. An allen Stecklingen haben sich über die Monate schöne Triebe entwickelt. Bei den Johannisbeeren teilweise auch Wurzeln. Heute habe ich die Triebe an ihren endgültigen Standort ausgesetzt. Seymours Rat zu Folge sollte man die Triebe erst nochmal relativ dicht beieinander ins Freie setzen und erst im zweiten Jahr am endgültigen Standort eingraben. Eine Begründung für dieses (umständliche) Vorgehen steht nicht dabei.

Beim Ausheben der Pflanzlöcher habe ich eine ziemlich große Blindschleiche (ich schätze > 40 cm) unter einem vergrabenen Plastikeimer entdeckt. Zum Glück habe ich sie nicht verletzt. Ich finde es genial, wenn solche Tiere in meinem Garten hausen. Außerdem habe ich den ersten Marienkäfer entdeckt. Ich hoffe, es hat noch keine Blattläuse in der Nähe…

Sonntag, 29. März 2009 | Kommentare deaktiviert
Für die Aussaat war mir der Boden gestern doch noch zu klebrig, da erscheint mir der heutige Sonntag besser zum Säen und Zwiebel stecken: die Sonne scheint ab und zu und die Straße ist trocken. Gestern habe ich dafür das bisher grösste Beet nach Seymours Anleitung angelegt. Ich gehe zwar nicht mit Schnur und Maßband vor, trotzdem bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Nach dem nun fünften angelegten Beet habe ich auch ganz gut Übung darin, wie man die Grassoden idealerweise aussticht. Trotzdem braucht die Beetanlage mehr Zeit als ich erwartet habe – und es hält definitiv fit wie Ralf schon kürzlich beschrieben hat. Alles in allem habe ich erst ca. 20qm Beetfläche angelegt (5 Beete mit ca. 120cm Breite und Länge von ca. 300cm). Naja, bis zu den Eisheiligen habe ich ja noch Zeit :-)

Samstag, 28. März 2009 | Kommentare deaktiviert
Fünf Tage Regen haben dazu geführt, dass ich wieder mal kaum etwas im Garten arbeiten konnte. Dafür habe ich die in den Tomatentöpfchen etwas abgesunkene Anzuchterde nachgefüllt und damit die Stämmchen etwas stabilisiert. Soll gut sein, habe ich gelesen. Die nächsten Tage sollen die Temperaturen jedoch endlich steigen, sogar konstant bleiben und es soll auch trockener werden. Daher habe ich vor, Zwiebeln und Knoblauch zu stecken sowie Rucola, Schwarzwurzeln und Pastinaken ins Freiland zu säen – ungeachtet des Aussaatkalenders. Bevor es mit der Aussaat losgeht, will ich nochmals nachlesen, was hierbei zu beachten ist und hier die wichtigsten Hinweise zusammenfassen…
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Freitag, 27. März 2009 | Kommentare deaktiviert
Experimentierfreudig wie ich bin habe ich heute im Biomarkt den Inhaber nach diesen komischen, gelben Früchtchen gefragt… waren Mispeln. Er hat dann gleich eine auseinandergenommen, die Kerne raus und mir eine Hälfte angeboten. Hat Ihn anscheinend gefreut, dass sich jemand dafür interessiert. Er hat dann gleich noch ein Obst- und Gemüsebuch rausgekramt und mir etwas mehr über die Pflanze erzählt. Habe dann ein paar Mispeln gekauft und mir nach dem Entkernen eben diese Kerne mal genauer angesehen. Es sieht fast so aus, als würde jeweils schon ein kleiner Trieb herauskommen. Das schreit ja förmlich nach einem Anzuchtversuch… Im Internet gibt es ein paar nette Seiten zur Mispel, z.B. zeitlhoefler.de, natur-lexikon.com oder eben auf wikipedia. Ich werde berichten, ob mir die Anzucht gelingt.

Samstag, 21. März 2009 | Kommentare deaktiviert
Diese Woche “sturmfrei” ist wie im Flug vergangen. Das liegt daran, dass ich jeden Tag vollauf beschäftigt war. Wenn ich mir den Garten aber so ansehe, kann ich kaum Fortschritte erkennen. Hmmm.
Okay, gestern war ordentlich, da haben ein Freund und ich die sieben einbetonierten Zaunpfosten, die den Sichtschutz um den Wohnwagen hielten, herausgebrochen und auf der Südseite des Gartens ca. 60 cm tief in den Boden eingeschlagen. Einige Baumschnittarbeiten waren dann auch noch erforderlich, um anschließend 120 cm hohen “Euro-Zaun” (diese Woche bei Praktiker im Angebot) auf dieser Seite ca. 40 Meter lang aufstellen zu können. Die Aktion dauerte ca. fünf Stunden. Neuer Zaun auf der Südseite war erforderlich, da diese Seite als einzige nur mit einem ca. 60 cm hohen Weidezaun umgeben war und es in der Nähe des Gartens sehr viel Rotwild gibt. Jetzt hoffe ich, dass der Garten vor Wildverbiss geschützt ist und ich mit dem Säen und Pflanzen beginnen kann.
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