Samstag, 16. Mai 2009 | Kommentare deaktiviert
…nein, ich meine nicht den Sieg des KSC bei Werder und das kleine Fünkchen Hoffnung, ich meine diesen Samstag. Super Wetter, Zeit für einige Stunden Beschäftigung im Garten – was will man mehr?!
Da die Staren gerade dabei sind, sich in und um Bruchsal niederzulassen und bestimmt auch noch meine Kirschbäume entdecken, habe ich einen Hochsitz für Greifvögel gebaut. Vielleicht landet ja mal ab und an ein Falke oder Bussard dort und vertreibt allein durch seine Anwesenheit wenigstens gelegentlich die Kirschdiebe? Oder fängt Wühlmäuse :-)
Dann habe ich noch junge Fliederpflanzen ausgebuddelt und oberhalb der Terrasse wieder eingegraben. Soll ein Sichtschutz zum Felweg werden. Auch war endlich mal Zeit und Lust da, die Dachpappe an der Seite festzunageln. Das hatte ich zuvor etwas vor mich hingeschoben. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber mir scheint, als würde ich beim Sensen mittlerweile schneller und besser vorwärtskommen. Nach dem vielen Regen der letzten Tage, sind die Gräser und (Un-)Kräuter im Garten ganz prächtig gewachsen, da hab ich dann mal den ganzen Garten mit der Sense bearbeitet.
Holunderblüten für den ersten Sirup zu ernten, war gar nicht so einfach. Meist waren ziemlich viele Brennessel drumherum oder die richtig offenen Blüten hingen zu hoch. Es hat dann doch noch für eine Tüte voll gereicht und damit kann ich heute abend mit dem Brauen beginnen.
In meinem Teich hatte es ja von Anfang an zwei Frösche. Der eine der beiden war jetzt aber einige Zeit verschwunden. Heute ist er wieder aufgetaucht. Und ich habe laichartige Masse an einem Schilfstengel entdeckt. Wär ja schön, wenn noch mehr Insektenfresser auftauchen würden. Auch eine schöne braune Eidechse habe ich heute mal wieder kurz in der Nähe des Teichs zu Gesicht bekommen. Ich werde auf der Süd-West-Seite der Terrasse noch eine Trockenmauer aufbauen, damit noch mehr Eidechsen dort einziehen können.
Und für Bienen habe ich heute noch zwei selbstgebaute Bienenhotels aufgehängt. Mal sehen, wie die Hotels angenommen werden.
War ein schöner Tag :-)



Donnerstag, 14. Mai 2009 | Kommentare deaktiviert
Kürzlich habe ich bei Heiner ein Rezept für Bärlauchpesto gelesen. Wollte ich nachmachen, war aber zu spät, denn hier blühte der Bärlauch schon überall. Dann soll er sich ja nicht mehr besonders eignen… Mittlerweile ist der Bärlauch fast überall verblüht, da dachte ich mir, ich buddel mir ein paar der Pflänzchen aus und setze sie an ein schattiges Plätzchen in meinen Garten. Bin mal gespannt, wie sich der Bärlauch bei mir entwickelt.
Donnerstag, 14. Mai 2009 | Kommentare deaktiviert

In meiner Umgebung fangen viele Holunder bereits zu blühen an. Da kann ich dann endlich wieder lecker Holunder-Sirup machen. Bei mir im Garten steht komischerweise kein Holunder, obwohl der Garten ja viele Jahre vor sich hin wachsen konnte. Holunder soll ja Blattläuse vom Gemüse zu sich weglocken. Außerdem kann man eben Sirup draus machen oder Marmelade oder… Er bietet sicher eine Reihe Vorteile. Irgendwo habe ich gestern gelesen, dass man Holunder genau wie Johannisbeeren oder Hasel per Stecklinge vermehren kann. Das habe ich dann heute mal versucht, auch wenn die vielleicht völlig falsche Zeit dafür ist. Eine genaue Anleitung habe ich zuvor nicht gesucht, ich habs einfach mal so gemacht wie bei den Johannisbeeren: oben und unten jeweils unter einem Auge schräg abgeschnitten und in die Erde gesteckt. Klappts nicht, ist es auch nicht schlimm :-)
Hier noch das lecker Sirup-Rezept:
Den Rest lesen…
Donnerstag, 14. Mai 2009 |
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Heute hat schon wieder eine Tomate gefehlt, auch sie war in die Erde gezogen, Wurzeln waren keine mehr zu sehen. Ich habe dann mal etwas gegraben… und bin auf einen Gang gestoßen. Den habe ich dann in zwei Richtungen “verfolgt”, einmal ca. 50 cm einmal über einen Meter. Er endete jeweils in einer Art Kammer, jeweils vielleicht so groß wie ein bis zwei Beutel H-Milch. Viecher habe ich nicht entdeckt – aber auch keine weiteren Abzweigungen. Welches Tier frisst denn Tomaten-Wurzeln?!? Davon habe ich echt noch nie gehört.
UPDATE 16.05.2009:
Hier mal zwei Linktipps:
Mittwoch, 13. Mai 2009 |
3 Kommentare
Heute habe ich eine Tomate entdeckt, die ca. 25cm kürzer als am Vortag war. Der Stiel führte eigentlich ganz normal in die Erde. Als ich mir das näher ansehen wollte, stellte ich fest, dass die Tomate in die Erde gezogen und abgebissen worden war. Mäuse? Ein Maulwurf? Etwas anderes? Finde ich jedenfalls nicht witzig, wenn meine Tomaten weggeknabbert werden. Bei Karotten oder ähnlichem Wurzelgemüse könnte ich das ja noch nachvollziehen, bei Tomaten überrascht mich das schon ziemlich. Dass ich mit dem bischen Mulch jetzt tatsächlich schon Wühlmäuse angelockt haben könnte, wie von Ralf prophezeit, kann ich aufgrund der kurzen Zeit fast nicht glauben. Die mir noch in Erinnerung gebliebenen, typischen Wühlmausgänge sind für mich jedenfalls nicht erkennbar.
Neben dem unsichtbaren “Gegner” breiten sich die schon mal erwähnten Raupen weiter aus, sie stehen quasi vor den Toren meines Gartens. Vereinzelte sehr kleine Nester habe ich auch schon an meinen Obstbäumen entdeckt, entfernt und auf recht mittelalterliche Weise vernichtet (ertränkt oder zertreten).
Und dann wären da noch die Weinbergschnecken. Die sitzen eigentlich überall, am liebsten sogar an Baumstämmen, an Zäunen, unterm Walnussbaum – aber nicht auf meinem Gemüse. Ich muss mal nachlesen, ob Weinbergschnecken eher ungefährlich für das eigene Gemüse sind.
Achja, die Kirschen meiner drei Kirschbäume sehen auch etwas mitgenommen aus. Die haben teilweise dunkle Flecken. Liegt das an der Krankheit des Kirschbaums, diesem Harzausfluss am Stamm? Oder am heftigen Regen der letzten Tage? Oder an etwas anderem?
Hmmm… es scheint doch nicht ganz so einfach zu werden, der Natur ein paar Obst- und Gemüseerträge abzuringen. Vielleicht ist das in einem Garten, der zehn Jahre vor sich her wuchern konnte, schwieriger als in einem schon über Jahre gepflegten Garten. Mal sehen, was zum Ende des Jahres so alles im Erntekorb gelandet ist…