Monatsarchiv für Juni 2009

Was war inzwischen?

WordPress 2.8 ist kürzlich erschienen und mein Hoster musste letzte Woche ein überfälliges Update an meinem Server durchführen. Ich vermute, dass ein WordPress-Plugin, das mit der Version 2.8 nicht sofort kompatibel war, zum Ausfall geführt hat und dann das Serverupdate die Ausfallzeit zusätzlich verlängert hat. Aber jetzt scheint es ja überstanden… Hier jedenfalls eine kurze Zusammenfassung, was sich rund um meinen Garten Spektakuläres getan hat ;-)

Ernte:
Wie schon erwähnt, war die Kirschernte wirklich überwältigend. Wenn man dann noch bedenkt, dass mindestens so viele Kirschen einfach zu hoch zum Ernten hingen, dann sollte ich mir für nächstes Jahr eine bessere Erntemethode und Verwendung überlegen.
Ebenso glücklich bin ich mit meinem Mangold. Schmeckt allerdings viel eher wie Spinat als wie Mangold. Weils doch recht viel ist, sollte ich mir vielleicht noch eine Konservierungsmethode überlegen.

Dünger:
Vor ca. drei Wochen habe ich eine Regentonne Brennesseljauche angesetzt, immer wieder umgerührt und ordentlich in der Sonne gären lassen. Da ich die letzten Tage immer mehr Blattläuse auf den Buschbohnen entdeckt habe, war es an der Zeit für einen Einsatz. Die Jauche riecht stinkt so wie im Buch Der Biogarten prognostiziert. Ob die Jauche jetzt wirklich wirkt, werde ich hoffentlich die nächsten Tage sehen.

Beetanlage:
ich hatte noch einige Rasensteinkanten und Waschbetonplatten rumliegen. Außerdem fehlte auch einfach noch ein Stück Beet neben den vorhandenen Beeten – es sah einfach unvollendet aus. Also habe ich die Beetfläche nochmals um ca. 12qm erweitert. Darin habe ich im Haus vorgezogenen Rosenkohl und Erbsen eingesetzt/gesät.

Mirabelle?
kürzlich habe ich im Garten einen Mirabellenbaum entdeckt. Zuvor hielt ich es für einen Schlehenbaum/-Strauch. Jetzt sind die Früchte reif, sehen aus wie Mirabellen, schmecken aber nicht wie Mirabellen. Außerdem habe ich jetzt erst bemerkt, dass sich zwei Bäume ineinander verflochten haben: Zwetschge und die komisch schmeckende Mirabelle. Ich kenne allerdings keine Frucht, die ähnlich aussieht wie Mirabelle, aber eben etwas anderes ist.

Rhabarber:
fürs Protokoll: er ist jämmerlich eingegangen. Ich habe keine Ahnung, was ich falsch gemacht haben könnte. Ich werde es aber erneut versuchen!

Die von mir im Winter vorgezogenen Johannisbeerstecklinge tragen Früchte. Schön, dass es funktioniert! Allerdings sind vier der acht Stecklinge eingegangen. Dafür wachsen die erst vor wenigen Wochen gesteckten Holunderstecklinge ordentlich, sieht also auch vielversprechend aus.

Kirsch-Marmelade

Ein Kilogramm entkernte und leicht pürierte Kirschen mit 15g Konfigel, ca. 300g Rohrohrzucker und dem Saft einer Zitrone drei Minuten kochen ergibt eine geniale Kirschmarmelade. Mittlerweile weiß ich trotz Verschenken nicht mehr wohin mit den Kirschen, die süß, groß und wurmfrei sind. Und dann ging mir auch noch das Konfigel aus und kaum ein Laden hat noch davon – denn der Hersteller soll insolvent sein. Da muss ich mir wohl über kurz oder lang ein Alternativprodukt suchen, das ebenfalls keine Konservierungsstoffe, Schaumverhüter und keine künstlichen Süßstoffe enthält… denn heute habe ich festgestellt, dass der Schlehenbaum unterhalb der Terrasse kein Schlehenbaum ist, sondern ein Mirabellenbaum – juhu! Mirabellenmarmelade ist ebenfalls sehr lecker…

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Wilder Rucola?

Heute wollte ich ein “Unkraut” zwischen den Roten Rüben herausziehen. Aber irgendwie war es komisch, das Pflänzchen. Und es roch bekannt. Dann wars mir klar: Rucola! Ich habe dann noch viele Rucola-Pflänzchen zwischen den diversen Gemüsen und auch außerhalb der Beete entdeckt. Jetzt gibts zwei Möglichkeiten: der Rucola wächst hier wild oder – was ich eher vermute – der von mir gesäte Rucola, der ja nie aufging, wurde wie auch immer verweht und wächst jetzt dort, wo er eben hingeflogen ist. Hat mich eh gewundert, dass der Rucola in seinem Beet überhaupt nichts wurde. Das würde also passen. Jedenfalls gabs heute erstmals eigenen Rucola-Salat :-)

Marmelade!

Nach der vielen Arbeit im Febraur und März finde ich meinen Garten derzeit einfach nur entspannend – außer Kirschen pflücken, etwas Unkraut jäten und Tomaten entgeizen sehe ich gerade keine Notwendigkeit, besonders aktiv zu werden. Etwas zeitaufwendig ist lediglich das Marmelade-Einkochen… Der oberste der drei Kirschbäume trägt sensationell viele Kirschen, Stare sind praktisch keine zu sehen und auch kaum eine Kirsche ist verdorben. Das war beim mittleren Kirschbaum anders: dort war kaum eine Kirsche genießbar. Ich frage mich, ob das einfach ein schlechtes Jahr für diesen Baum war oder ob der Baum so krank ist, dass die Ernte jedes Jahr so aussehen könnte. Dann würde ich den mittleren, vielleicht kranken Baum lieber fällen.
Kirschmarmelade

Und hier noch ein paar aktuelle Fotos von den Bohnen, dem Amaranth, dem Mangold, den Tomaten und Lucy…

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Es wächst…

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Heute einfach mal ein paar Bilder von den Pflanzen, die wachsen und gedeihen wie erwartet. Lediglich im unteren Buschbohnenbeet gabs Probleme: einige Pflänzchen wurden kahl gefressen bzw. haben erst gar nicht gekeimt. Damit war bei Bohnen aus meiner Sicht nicht zu rechnen. Beim Knobi waren gestern zahlreiche Blätter verschwunden. Mangels Erfahrung beim Knobianbau habe ich die Knollen geerntet und aufgehängt. Später habe ich noch erfahren, dass das “Verschwinden” der Blätter durchaus normal ist und die Knollen auch so noch weiter wachsen würden. Trotzdem könnte ich den Knoblauch verwenden. Wieder was gelernt. Außerdem waren die gesteckten Zehen ein Geschenk und ich kann es dieses Jahr ja nochmal probieren, Zeit genug ist ja noch.