Samstag, 25. Juli 2009 | Kommentare deaktiviert
- nur noch Tomaten, Paprika, Gurken und Melonen vorziehen, den Rest kann man direkt aussäen
- Vorzucht im Gewächshaus außerhalb meiner Wohnung, entweder kommt das Gewächshaus auf die Terrasse oder direkt in den Garten
- Tomaten nur noch überdacht anbauen
- besseren Standort für Rhabarber suchen
- nur noch “richtige” Tomatenstangen verwenden
- rote Beete mit mehr Abstand aussäen
- Tomaten mehr Abstand lassen
- Gurken und Kürbisse mit Sicherheitsabstand zum restlichen Garten aussäen
- mehr Abwechslung beim Gemüse (Kohl, Salat, Kartoffeln, Fenchel, Karotten, Rettich)
- Beerensträucher kaufen (da zu wenig Obst im Garten)
- Erdbeeren im August/September 2009 (!) setzen
- neue Stangen für Stangenbohnen besorgen; die alten waren tw. morsch und sind während der Saison zusammengebrochen
- 100-Liter-Kühltruhe für den Keller besorgen
Samstag, 11. Juli 2009 | Kommentare deaktiviert
Die Antworten suche ich gerade zusammen:
- ich habe zu viel Bohnen für den täglichen Gebrauch: wie kann ich die daher am besten einlagern? Wie gewinne ich richtig Saatgut aus den Bohnen?
- Ich will Tomaten trocknen und einlegen sowie einkochen. Wie mache ich das am besten?
- Kann ich Saatgut aus Roten Beeten und Spinat gewinnen? Wie geht das? Lohnt sich die eigene Saatgutgewinnung überhaupt oder ist die Keimfähigkeit dann eingeschränkt? Worauf sollte ich achten? Ich erinnere mich daran, dass man aus Gurken, Kürbissen und Zucchini besser kein Saatgut selbst gewinnt – stimmt das? Muss ich überprüfen?
- Was kann ich jetzt noch aussäen? Karotten? Zwiebeln?
Donnerstag, 09. Juli 2009 | Kommentare deaktiviert
…was lange währt :-) Ich habe jetzt doch noch knapp die Hälfte meiner Tomaten überdacht. Statt der vorhandenen Folie habe ich noch mal 20,- EUR in reißfeste Gitterfolie investiert. Hoffe, das lohnt sich. Auf dem Foto siehts so aus, als ob das Dach durchhängen würde. Ist aber eine optische Täuschung: ist die überstehende Folie, die durchhängend aussieht. Demnächst gehts dann auch los mit der Tomatenernte, da muss ich mir dann noch nach Rezepten zum Einkochen oder Einlegen umsehen.


Sonntag, 05. Juli 2009 | Kommentare deaktiviert
In die kürzlich erwähnten neuen Beete habe ich vor etwas mehr als 14 Tagen Erbsen, Fenchel und Feldsalat gesät. War wohl ein Fehler und notiere ich daher hier als Denkzettel für 2010: Feldsalat erst ab September säen! Ich hab einfach nicht darauf geachtet und auch nicht nachgelesen… Die Erbsen wachsen ganz gut an, der Fenchel lässt sich bisher nicht blicken, obwohl ich zufällig noch im Zeitkorridor für die Aussaat lag.
Was ich noch erwähnen möchte: diese drei Saatpäckchen habe ich beim dm gekauft, die haben diverse Sorten als Bio-Saatgut neu im Sortiment. Die Preise sind ähnlich wie die der bekannten und hier auch schon verlinkten Bio-Saatgutanbieter, vielleicht einen Tick darunter. Produzent des Saatguts ist allerdings der konventionelle Saatgut-Produzent Flora Frey aus Solingen. Ob das Saatgut dann qualitativ genau so gut ist, wie beispielsweise von Dreschflegel kann ich nicht beurteilen…
Sonntag, 05. Juli 2009 |
2 Kommentare
Nachdem meine Buschbohnen den Kampf gegen die Schnecken gewonnen hatten und so groß waren, dass sie nicht mehr eingehen konnten, seitdem werden vereinzelte Pflazen von Blattläusen heimgesucht. Die habe ich dann anfangs einfach zerdrückt. Seit rund einer Woche sind jedoch fast alle Stengel richtig schwarz von Blattläusen. Ich habe dann sowohl in meinen Büchern als auch im www nach biologischen Gegenmaßnahmen gesucht. Hier mal eine Auflistung, was angeblich helfen könnte:
- bei leichtem Befall soll oftmals schon das Abspritzen der befallenen Stellen mit einem harten Wasserstrahl genügen – fällt bei mir aber aus, da ich weder einen Brunnen noch einen Anschluss ans Wassernetz habe
- bei mittlerem Befall empfielt sich die schon beschriebene Brennesseljauche. Auch Wurmfarn soll bei dieser Anwendung die Blattläuse bekämpfen.
- einfacher herzustellen ist Seifenlösung aus 100g Kern-Seife auf 2 Litern Wasser. Das Erdreich ist unbedingt abzudecken und nur die Blattunterseiten zu besprühen – wie man das anstellen soll, ist mir ein Rätsel!
- ähnlich wirkungsvoll und dabei verträglicher als Seifenlauge soll Tabaksud sein. Einfach Tabak aus ein paar Zigaretten in einer alten Pfanne solange aufkochen, bis ein Sud entsteht. Die ausgekochten Tabakreste mit einem Tuch herausfiltern und das braune, stark nach Tabak riechende Wasser abfüllen und anschließend unverdünnt auf die Blattunterseiten sprühen – ich sag nur: igitt igitt!!!
- bei stärkerem Befall hat sich angeblich die Verwendung von Niem/Neem-Präparaten als wirkungsvoll erwiesen. Extrakte des Niembaums sind rein biologischen Ursprungs und haben eine breitgefächerte Wirkung auf eine Vielzahl von Schädlingen, ohne Nützlinge zu gefährden. Niem-Präparate sind aus den Samen des Niembaums selbst herzustellen oder man geift auf fertige, im Handel erhältliche Präparate zurück. Als Alternative zum Niem sollen sich auch Waschnüsse eignen.
Entschieden habe ich mich zunächst für Knoblauchsud. Ergebnis: der Sud hat “meine” Blattlauspopulation definitiv verringert, aber nicht ausgelöcht. Wenn ich das regelmäßig wiederhole, könnte das also tatsächlich zum Erfolg führen.
Ich will aber nicht klagen, das meiste wächst sensationell gut. Hier mal wieder ein paar aktuelle Fotos:



Sonntag, 05. Juli 2009 | Kommentare deaktiviert
Das aktuelle Greenpeace-Magazin 04/2009 hat diesmal kein wirkliches Schwerpunktthema sondern ist mehr wie ein Lexikon aufgebaut. Mal was anderes. Und vor allem ist es voll von interessanten Links. Diese und einige interessante Fakten liste ich hier einfach mal auf:
Aufgrund des heftigen Bienensterbens 2008, v.a. in Südbaden, und dem Schwund an Bienenzüchtern werden neue Bienenzüchter gesucht – Seite zur Aktion: beegroup.de +++ Lea Hinze kämpft erfolgreich gegen genmanipulierte Saaten +++ die Stadt Mannheim zahlt 50,- beim Kauf eines City-Bikes, wenn man sein altes Rad abgibt. Die alten Räder werden nicht verschrottet, sondern weiter verwertet. Ähnliche Aktion habe ich gerade bei Cannondale entdeckt… +++ Jochen Stay kämpft gegen AKW´s +++ die Supermarkt-Initiative supermarktmacht.de ist ein Zusammenschluss von19 Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften, die sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass der Missbrauch von Einkaufsmacht aufgedeckt und begrenzt wird. Eine umfassende Untersuchung des Lebensmitteleinzelhandels durch das Kartellamt soll die Misstände ans Tageslicht bringen +++ ein Thema, das ich hier als Banker auch mal intensiver behandeln will: nachhaltiges Investment! Die Seite nachhaltiges-investment.org gibt bereits viele Tipps +++ die meisten Bio-Landwirte gibts laut BLE in Meck-Pomm und Brandenburg – BW befinet sich nur auf Platz 8 mit 6,40% der insgesamt land wirtschaftlich genutzten Fläche +++ es gibt eine Initiative gegen Lichtverschmutzung; coole Sache! Der Unterschied vom nahegelegenen Kraichgau zur Kleinstadt Bruchsal ist in der Tat bereits enorm. Mitschuld tragen Firmen wie Blanco, die die Außenwände Ihres Firmengebäudes mit Blaulicht so bestrahlen, dass nachts am Himmel ein blaues Rechteck deutlich zu sehen ist :-( +++ schön, dass auch das erwähnt wird: Streuobstwiesen fördern die biologische Vielfalt. Da freuts mich um so mehr, dass ich gerade die neue Internetseite der örtlichen Streuobstinitiative entwerfen darf +++ nochmal etwas zum Thema Investment: Bürgersolaranlagen oder Windkraftfonds werden von Greenpeace empfohlen. Aus rein finanzmathematisch betrachteter Renditeseite teile ich diese Meinung nur bedingt, der gesellschaftliche Vorteil ist sicherlich größer – zwei Links zum Thema: buerger-kraftwerke.de und solarverein-berlin.de +++ und zu Schluss noch eine frustrierende Zahl: 2,7 Erden bräuchte die Menschheit würden alle so leben wie die Deutschen
Viele weitere Tipps im Heft, das Abo kostet übrigens nur 26,50 im Jahr.