Rote Beete
Das Grünzeug meiner Roten Beete wächst super gut, die Knollen (oder wie nennt man die Wurzeln?) sind dagegen eher mickrig. Zumindest soweit ich das beurteilen kann. Da ich noch nie Rote Beete angebaut hatte, fragte ich mich woran es liegt. Im SV-Forum (danke an Manfred!) wurde mir zu meinen Fragen rund um Rote Beete geholfen:
- der Wuchs ist angeblich normal, zunächst wächst das Kraut sehr stark, erst wenn sie genug Assimilationsfläche gebildet haben, stecken sie die Energie in den Speicher
- Rote Rüben sind immer reif, man kann ernten, sobald einem die Größe gefällt. Größenunterschiede kann man durch die Pflanzdichte und ggfs. Düngung beeinflussen
- die Blätter kann man auch verwerten! Die Rote Rübe ist botanisch die gleiche Art wie Mangold, nur eine andere Zuchtrichtung, eben Rübe statt Blatt
Das habe ich dann gestern abend mal ausprobiert. Ich habe dann doch noch einige Golf- bis Tennisballgroße Rüben gefunden und sowohl Blätter als auch Rüben gekocht. Da ich zuvor auch sehr selten Rote Rüben gekauft hatte, musste ich erst mal nachlesen, wie man denn die Rüben zubereitet. Habe mich dann für eine Variante mit einem geriebenen Apfel, in kleine Würfel geschnittene Rote Beete, Knoblauch, Zwiebeln, Olivenöl, Pfeffer und Salz. Das Grünzeug habe ich wie Spinat zubereitet und schmeckte dann auch genau so. Mit verbundenen Augen hätte ich es für Spinat gehalten :-)
Einer der Winzlinge – fast alle haben stärkeren Blattwuchs und zumindest einige auch sichtbar stärkeren “Wurzelwuchs”.
UPDATE 07.07.09: wie in den Kommentaren schon erwähnt, wachsen auch die Rüben tw. ordentlich. Auf wikipedia steht mehr dazu…


