Dienstag, 25. August 2009 |
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Ich bin von meinen Amaranth-Pflanzen ziemlich begeistert, manche knicken aber mittlerweile aufgrund des Gewichts der Ähren ein. Da ich schon eine ganze Weile rätsle, wann Amaranth reif ist und wie ich ihn am besten für Müsli zubereite, habe ich danach mal gesucht und eine Diskussion im Dreschflegel-Forum gefunden. Hier mal die Zusammenfassung:
- die Ährenstände werden zur Reife heller – am besten aber probiert man ein paar Körner. Wenn sie noch weich sind, müssen sie noch ein paar Tage stehen. Es schadet auch nicht, sie einfach bis kurz vor dem ersten Frost stehen zu lassen, dann am besten im ganzen irgenwo trocken aufhängen . zum Nachreifen und Trocknen.
- ein Nachtrocknen ist wie bei allen Samenernten immer nötig, die Körner lassen sich auch besser dreschen, wenn die Ähre richtig trocken ist. Die Körner fallen nicht von selbst aus – man kann, wenn man keinen Platz zum Aufhängen der ganzen Pflanze hat, auch einfach nur den Ährenstand abschneiden und in einem trockenen Raum trocknen.
- wenn die Blätter des getrockneten Amaranthes beim Zusammendrücken brechen, ist eine gute Trocknung ereicht, dann kann man ihn dreschen indem man ihn auf ein Gitter schlägt oder ausreibt. Danach noch mal sieben. Zum Poppen werden die Körner in einen heißen, trockenen (ohne Fett, Öl) Topf gegeben (einen Topf wegen dem hohen Rand). Damit die Körner nicht anbrennen, muss er am besten bei geschlossenem Deckel immer bewegt werden, also z.B. den Topf dauernd im Kreis drehen. Dann wird alles noch mal mit einem normalen Küchensieb gesiebt, da fallen dann die ungepoppten Körner durch, die gepoppten bleiben drin.
Sehr lecker: die gepoppten Körner dann in eine leicht gefettete Pfanne geben und etwas Honig dazu, leicht verreiben und mischen, etwas verdunsten lassen und dann trocknen.

Dienstag, 18. August 2009 |
5 Kommentare
Ich hatte die letzten Wochen aufgrund des meist schönen Wetters einfach keine Motivation zu schreiben. Ich hoffe aber, dass das in den nächsten Wochen wieder besser wird und habe daher die Schließung des Blogs noch nicht übers Herz gebracht. Zu berichten gibt es selbstverständlich so einiges, ich mache das jetzt einfach mal zu jeder geernteten Pflanze:

Stangenbohnen:
wie bei allen anderen Pflanzen auch, kann ich noch nicht einschätzen, ob mein Ertrag eher gering oder hoch ist – ich bin jedenfalls sehr zufrieden! Ich hatte mich ja so sehr über die versteckten Bohnenstangen gefunden, doch die haben einen gravierenden Nachteil, der nicht sofort ersichtlich war: die Stangen waren tw. etwas morsch, so dass sie vereinzelt auf die anderen Stangen gekippt sind. Hätte ich die Stangen in A-Form aufgestellt, wäre das vermutlich nicht passiert. Andererseits habe ich nach wie vor das Gefühl, dass senkrecht augestellte Stangen einfach besser von allen Seiten Licht und Wasser erhalten. Die bisherige Ernte ist jedenfalls mehr als ausreichend, auch nach dem Einfieren einiger Portionen wird mir vermutlich ein Teil der Ernte kaputt gehen.
Buschbohnen:
auch mit dem Ertrag von meinen zwei verschiedenen Buschbohnensorten bin ich mehr als zufrieden. Zwar sind einige Pflanzen von Blattläusen getötet worden, die Plage hielt sich jedoch mit ca. vier Wochen zeitlich in Grenzen und der Verlust ist überschaubar. Da meine Einlagerungsmöglichkeiten doch sehr begrenzt sind (Kühltruhe besitze ich (noch?) nicht, Einkochtopf habe ich ebenfalls nicht) und alle Bohnen mehr oder weniger gleichzeitig reif waren, muss ich mir da eine Lösung für die kommenden Jahre überlegen: weniger Bohnen oder Kühltruhe?
Den Rest lesen…
Samstag, 01. August 2009 |
2 Kommentare
Beim Spam-Löschen habe ich versehentlich auch die letzten 20 “echten” Kommentare gelöscht! Sorry, sorry, sorry!