Samstag, 30. Januar 2010 | Kommentare deaktiviert
Heute mal nur drei kleine News aus meinem Garten:
Weil ich es letztes Jahr nicht auf die Reihe bekommen habe, mich an den Aussaatkalender zu halten und ich auch nach wie vor nicht weiß, was ich davon halten soll, werde ich mir den dieses Jahr nicht mehr kaufen. Aber falls ich doch mal danach vorgehen will, gibts auch eine Online-Variante des Aussaat- bzw. Mondkalenders für 2010. Ich kann die Richtigkeit allerdings überhaupt nicht einschätzen, ist jedenfalls von einer Sämereien-/Gartenfirma. Sie verweisen in der Anleitung aber immerhin auf den Kalender von Maria Thun. Für Tomaten müsste ich dieses Jahr mit dem Vorziehen idealerweise am 10.02. oder am 20.02. beginnen.
NACHTRAG: ein Tipp aus dem Selbstversorgerforum unter Bezugnahme auf den Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise e.V.:
Ganz kurz vor Vollmond aussäen, das bringt was.
Alles andere bringt nix.
Vermutlich Mäuse haben alle (!) Sonnenblumenkerne aufgefressen, die wir zur Aussaat in unserer Hütte aufbewahrt haben. Hier mal ein Foto. Grrrr!

Und weil mir jetzt so eine tolle, neue Leiter zur Verfügung steht, hab ich heute den ersten Nistkasten aufgehängt. Schätze, Vögel werden sich demnächst nach geeigneten Nistplätzen umsehen…
Freitag, 29. Januar 2010 | Kommentare deaktiviert
Ich hab jetzt auch mal angefangen… ich hatte noch sechs Samen vom Dreschflegel-Paprika “Frühzauber” aus dem Vorjahr übrig und habe die heute mal in die Anzuchterde gesteckt. Ob das Alter der Samen sich negativ auswirkt? Wie auch immer, dank Heiners Tipp behalte ich diesmal den Überblick, was da genau in welchem Töpfchen wächst (oder auch nicht wächst…).

Update: und heute morgen (30.01.2010) gleich mal noch 12 Auberginen “Blaukönigin” hinterher…
Freitag, 29. Januar 2010 |
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Rechtzeitig vor dem Obstbaumschnitt habe ich für meine Unterstützung der örtlichen Streuobstinitiative eine handgefertigte Obstleiter mit zwei Stützen und ca. 3m 3,50 m Länge erhalten. Angeblich kooperiert die Initiative hierfür mit einem kleinen Hersteller (Bauernhof?) im Schwarzwald und verkauft die Leitern an Mitglieder für ca. 200,- EUR. Eine ähnliche Leiter verkauft der Biogartenversand ebenfalls. Hat mich sehr gefreut, denn damit falle ich an meinem Hanggrundstück sicherlich weder beim Schneiden noch beim Ernten so einfach vom Baum :-)

Donnerstag, 28. Januar 2010 | Kommentare deaktiviert
Gestern habe ich Oma Maria mal um Ihre Erfahrungen beim Kartoffelanbau gebeten. Ich fasse mal grob zusammen: Vorziehen hält sie in unserer Region (Mittelbaden/Rheinebene) für überflüssig, es sei denn man will unbedingt 14 Tage früher Kartoffeln ernten; Aussaat Mitte Mai ca. 5 bis 10 cm tief; die besten Aussaatkartoffeln gibts direkt beim Bauern; Kartoffeln sind sehr pflegeleicht, außer Anhäufeln ist nix zu machen, also auch kein Unkrautjäten und Gießen; evtl. Kartoffelkäfer einsammeln, wobei das meistens auch nix bringt, weils zu viele hat; grüne Flecken bzw. grüne Kartoffeln gibts dann, wenn nicht genügend Erde über den Kartoffeln lag, daher ist das Anhäufeln so wichtig. Aus Kostengründen lohnt es sich aus ihrer Sicht trotzdem kaum, dafür kann man Kartoffeln einfach zu billig kaufen.
Mittwoch, 27. Januar 2010 | Kommentare deaktiviert
Ich habs lange vor mich hergeschoben, heute war es soweit: ich habe jetzt immerhin mal zwei Halbhöhlen, geeignet für Bachstelze, Grauschnäpper, Hausrotschwanz, Rothkehlchen und Zaunkönig sowie zwei Nistkästen für Fledermäuse gebaut. Mangels professioneller Säge konnte ich nicht besonders präzise arbeiten, trotzdem glaube ich, dass die Behausungen ihren Zweck erfüllen. Vergleichbare Kästen sind für jeweils ca. 12,- bis 20,- EUR zu kaufen, ich habe an Material jeweils ca. 2,50 ausgegeben. Wenn man Zeit hat, lohnt es sich also schon, die Unterkünfte selbst zu bauen. Weshalb ich das mache? Vögel und deren Jungtiere brauchen eine Menge Nahrung. Die können sie gerne in meinem Garten fangen. Für einen naturnahen Garten kanns sicherlich ebenfalls nicht schaden. Und den Vögeln habe ich sicherlich auch was Gutes getan.

Ich hatte mir auch ein Buch (Gabler: Nistkästen und Futterhäuschen: Bauanleitungen und Praxistipps)
dazu besorgt. Darin sind zwar mehr Bauanleitungen als beim NABU zu finden, allerdings steht dort nicht, wieviele Kästen ich pro beispielsweise 100 qm aufhängen sollte. Oder wie ich die Kästen ausrichten soll. Zur Menge habe ich bisher keine Angaben gefunden, die Ausrichtung des Fluglochs sollte bei Vogelnistkästen jedenfalls nach Südosten erfolgen.
Dienstag, 26. Januar 2010 |
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Ich möchte dieses Jahr erstmals Kartoffeln anbauen und habe mir daher zwei Sorten zu je 2,5 kg beim Biogartenversand bestellt: Anuschka (deutsche Züchtung aus 2004, gelb, oval, festkochend, sehr frühe Reifezeit) und Laura (deutsche Züchtung aus 1998, rote Schale, dunkelgelbes Fleisch, mittelfrühe Reifezeit, vorwiegend festkochend; Anbauempfehlung: Laura stellt mittlere Ansprüche an Boden und Wasserversorgung. Auf einen guten Kulturzustand des Bodens sollte geachtet werden. Sie sollte durch den mittleren bis hohen Knollenansatz bei einem Legeabstand (75 cm Reihe) von 30-32 cm gepflanzt werden. Laura ist für eine harmonische Düngung sehr dankbar.) – die Namen klingen für mich eher nach Kühen :-)
Aber wie funktioniert der Kartoffelanbau genau? Ich finde massenhaft Anleitungen im Internet, auch Erfahrungsbereichte der Hobbygärtner aus meiner Blogroll. Und dann wären da noch meine Gartenbücher. Hier also mal “meine” zusammengetragene Anleitung:
Den Rest lesen…