Sonntag, 28. Februar 2010 | Kommentare deaktiviert
Der Bau des ersten Hochbeets hat doch mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet – und ist noch immer nicht zu 100% abgeschlossen. Meine Drahtscheren/Zangen haben Mühe mit dem engmaschigen Anti-Wühlmauszaun, ich muss also noch eine vernünftige Zange ausleihen/kaufen, zwei Bretter fehlen noch und auch die oberste Schicht Kompost fehlt noch. Sieht zwar nicht so schön aus, wie die fertig zum Kauf angebotenen Hochbeete, dafür war es aber auch sicherlich günstiger. Und ich wüsste auch nicht, wieso es weniger gut sein soll.

Sonntag, 28. Februar 2010 | Kommentare deaktiviert
Ein Freund hat mir heute drei Saatgutpäckchen mitgebracht – für Gärtner kanns kaum schönere Geschenke geben :-) Karotten, Radieschen und Paprika. Die Karotten können lt. Packungsbeschreibung bereits im März ausgesät werden. Das passt prima für mein Mischkulturvorhaben, denn die Saatzwiebeln Red-Baron, die ich versehentlich beim Dreschflegel bestellt hatte, können auch bereits im März ausgesät werden. Was ist bei der Aussaat von Zwiebeln zu beachten? Ich glaubte, schon mal gehört zu haben, dass ausgesäte Zwiebeln quasi zwei Jahre bis zum Verzehr benötigen, dass man also die gesäten Zwiebeln erntet, wenn diese Steckzwiebelgröße erreicht haben und diese dann im Jahr darauf eben in die Erde steckt. Stimmt anscheinend, wie diese Diskussion im Dreschflegelforum zeigt. Dazu soll man die Zwiebeln relativ dicht aussäen. Es ist allerdings auch möglich, die gesäten Zwiebeln im gleichen Jahr zum Verzehr zu ernten. Die Ernte kann dann vermutlich erst im Spätsommer/Herbst erfolgen und die Zwiebeln werden dann auch oft nicht ganz so groß. Nächstes Wochenende solls hier nochmal richtig kalt werden. Wenns dann wieder etwas wärmer wird, werde ich die Karotten und Zwiebeln aussäen.
Mittwoch, 17. Februar 2010 | Kommentare deaktiviert
Ein neues Projekt – wie schön. Ich habe ja vor in den nächsten Tagen/Wochen, ein Hochbeet anzulegen. Material hole ich am Wochenende. Anleitungen zum Bau und zur Anlage habe ich bereits zu Hause. Ich denke aber, dass der Bau und auch der Aufbau (also die Schichten) logisch sind und nicht zwingend nach Anleitung erfolgen müssen. Hier trotzdem mal zusammengefasst die Vorteile eines Hochbeets , die ich gefunden habe, sowie eine Aufbauanleitung.
Vorteile:
- das Wachstum aller Pflanzen ist von Licht, Wasser, Luft, Temperatur und der Nährstoffversorgung abhängig. Alle fünf Faktoren wirken im Hochbeet optimal zusammen. Das ermöglicht höhere Erträge und frühzeitige Ernten (ca. 6 Wochen früher).
- die günstige Arbeitshöhe von ca. 80 cm, die Gartenarbeit kann somit stehend durchgeführt werden.
- es soll möglich sein, Gemüsearten anzubauen, die aus der Mittelmeerregion stammen, da solch wärmeliebende Pflanzen im Hochbeet bessere Bedingungen vorfinden. Man kann also vom Hochbeet ein günstigeres Klima für die Pflanzen erwarten, da die Wärme (5-8° C mehr) nicht nur durch die Sonneneinstrahlung das Hochbeet „aufheizt“, sondern Wärme auch durch die Verrottung des Füllmaterials entsteht.
- Durch ein Drahtgeflecht am Boden werden Wühlmäuse abgehalten und können keine Schäden mehr anrichten.
- Äste, Zweige, Laub und sonstige Gartenabfälle können direkt kompostiert werden
- Garten lässt sich aus Hochbeeten sehr gut gliedern und gestalten, evtl. sogar eine Sichtschutzfunktion annehmen
Aufbau:
Den Rest lesen…
Dienstag, 16. Februar 2010 |
1 Kommentar
Heute gabs etwas Schimpfe… wie ich denn frischen Pferdemist ohne ungelöschten Kalk bzw. Salpeterkalk untergraben könne! Pferdemist sollte mindestens ein Jahr besser zwei Jahre gelegen haben. Und dann wäre es aufgrund des vielen “Ungeziefers” sinnvoll, den Mist im Herbst unterzugraben. Das wusste ich bereits – ging dieses Jahr eben nicht anders. Und zu guter Letzt sei das Beigeben von ungelöschtem Kalk sinnvoll, da das zu viel Ungeziefer verhindere, die mit dem Pferdemist meinen Beeten zugeführt wird. Da ich den Mist schon verarbeitet habe, solle ich den Kalk eben jetzt noch über die Felder streuen. Besser als gar kein Kalk, meint sie. Ich bin skeptisch und finde kaum Bestätigungen dieses Tipps im Internet.
Dann empfahl sie mir noch, ein Hochbeet zu bauen. Das habe Sie kürzlich im TV gesehen und erschien ihr sehr sinnvoll. Ich war total überrascht, wie sie mir die ganze Anleitung berichten konnte, obwohl sie das selbst nie praktiziert hat. Und trotzdem schien sie überzeugt davon. Ich hatte das ohnehin irgendwann mal vor und da kommt diese Aufforderung gerade recht. Vor allem deshalb, weil sie mir sehr viel Material dazu kostenlos zur Verfügung stellen kann. Wenn die Wetterprognose für das kommende Wochenende stimmt, werde ich am Samstag schon damit loslegen.
Noch ein aktuelles Foto von meiner Aussaatbox: Auberginen und Tomaten haben ganz ordentlich gekeimt :-)

Sonntag, 07. Februar 2010 |
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Es war die letzten Wochen abzusehen, dass meine beiden Komposthaufen auf Dauer nicht ausreichen werden. Ich hatte letztes Jahr ca. 17,- in einen Holzkompostkasten investiert. Mehr wollte ich damals nicht ausgeben. Die Qualität des Holzes ist nicht berauschend, seinen Zweck erfüllt er allerdings überraschend gut. Obwohl der Kompost nicht rundum geschlossen ist und ich auch keine Impfung vorgenommen habe, gelingt die Kompostentwicklung offensichtlich ziemlich gut.Im November war der Holzkompost allerding bis oben hin gefüllt. Seitdem habe ich quasi keinen neuen Abfall mehr dazu gegeben – erst gestern wieder mal etwas, weil ich einfach nicht mehr wusste wohin damit. Grrrr!
Irgendwo (Seymour?) hatte ich gelesen, dass man alte Autoreifen als Kompostieranlage verwenden kann. Da bei Übernahme des Grundstücks tatsächlich Reifen rumlagen und letztes Jahr noch zwei von meinem Auto abgefahren waren, habe ich die Reifen entsprechend ausgebaut. Organische Abfälle landen aber erst seit ca. November 2008 in den Reifen. Dieser ist jetzt aber auch voll…

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Donnerstag, 04. Februar 2010 | Kommentare deaktiviert
Endlich mal wieder ein sonniger Tag, ca. 5°C und schneefrei! Ideale Voraussetzungen um die Obstbäume zu schneiden und den Mist endlich in die Beete einzuarbeiten. Sonnenuntergang und Arbeitszeiten ließen heute allerdings nur einen Bruchteil der Arbeiten zu. Aber es soll bis Sonntag ja so bleiben. Ich habe gelesen, dass man Pferdemist idealerweise im alten Jahr untergraben sollte. Habe ich wohl verpennt. Als ich mich endlich drum gekümmert habe, hatten wir vier Wochen Schnee. Dann halt jetzt. Ich habe die Mistbeigabe nach Gefühl vorgenommen: ich habe ca. 20cm Erde möglichst behutsam mit der Grabegabel bei Seite gehoben, dann eine nicht zu dicke Schicht Mist rein und die zuvor ausgehobene Erde wieder darüber. Ich hatte im Herbst ja noch über alle Beete mit Laub oder Graschnitt gemulcht. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, jedenfalls hat die Erde einen super feinkrümeligen Eindruck gemacht.

