Dienstag, 31. August 2010 |
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Meinem Freund Botros wurden vor ca. drei Monaten zwei Küken geschenkt. Ihn hat das damals eher geärgert, denn was soll er mit zwei Küken – außer schlachten, aber da waren anfangs seine (erwachsenen) Kinder dagegen. Drei Monate später liebt er sein Huhn und seinen Hahn. Beide laufen ihm zur Begrüßung entgegen, wenn sie sein Auto am Motorengeräusch bereits vor dem Haus erkennen. Und danach begleiten sie ihn bis zur Haustür. Auch im Garten weichen sie ihm nicht von der Seite. Da ich mich oberflächlich bereits mit Hühnern beschäftigt habe, weiß ich, dass ein Huhn für sein Hahn zu wenig ist. Auch hinsichtlich den Stallvorlieben macht Botros seine Hühner noch nicht glücklich – und umgekehrt findet er es doof, dass die beiden immer auf seinem Himbeegerüst sitzen, und da logischerweise auch mal koten…
Daher überlegen wir uns gerade, ob wir seine beiden Hühner nicht einfach in meinem Garten wohnen lassen und noch ein paar Hühner dazu kaufen. Das einzige Hinderniss, das uns davon abhält ist, dass wir beide maximal einmal pro Tag am Garten vorbeikommen können/wollen. Insofern wäre eine automatische/elektrische Türöffnung am Hühnerstall erforderlich. Morgens würden die Hühner also automatisch ins Freie gelassen werden, und abends würden wir die Hühner dann “von Hand” sicher im Stall unterbringen. Diese Lösung hatte mir ein Hühnerfreund entweder hier in den Kommentaren oder in einem Forum schon einmal empfohlen.
Via Suchmaschine fand ich recht schnell zwei Anbieter – scheint also ein bekanntes Problem zu sein: Tierbedarf Breker für ca. 250,- EUR sowie Axt Elektronik für ca. 150,- EUR. Da wir uns die Kosten teilen können, wäre mir diese Anschaffung durchaus 75,- EUR wert. Alle weiteren Materialien sind größtenteils vorhanden.
Dienstag, 31. August 2010 | Kommentare deaktiviert
Mir war bekannt, dass man vom Baum gefallene Äpfel schnellstmöglich sammeln und vernichten / weit entfernt entsorgen sollte. Warum genau, wusste ich nicht mehr. Da mir meine bessere Hälfte diese Frage aber stellte, habe ich mich auf Antwortsuche begeben.
Nicht nur Äpfel, auch Birnen und Zwetschgen fallen dann vom Baum, wenn Sie von Schädlingen wie z.B. dem Apfelwickler befallen sind. Der befallene Baum wirft die befallenen Früchte ab, um die Schädlinge los zu werden. Wenn man dann die abgeworfenen Äpfel nicht schnell genug sammelt und entsorgt, wachsen die Larven der Apfelwickler im Apfel weiter, krabbeln zurück zum Baum und überwintern in einem Kokon am Baumstamm. Dann geht das Elend im nächsten Jahr von vorne los: die Schmetterlinge schlüpfen und legen ihre Eier auf junge Früchte.
Hier noch ein schönes Foto – kann mich nicht daran erinnern, diesen Falter schon mal gesehen zu haben….

Dienstag, 24. August 2010 |
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Die Hälfte meiner Beete ist abgeerntet, daher möchte ich noch vor meinem Urlaub Saaten und Setzlinge für den Winter ausbringen. Was ist überhaupt machbar?
- Zum Aussäen: Feldsalat, späte Spinatsorten und Radieschen
- Setzlinge: Endivien, Kohlrabi, Chinakohl, Winterlauch, Knollenfenchel
- Brache: Gründüngung, wie Senf – wobei ich immer wieder höre, dass man Senf nie mehr los wird. Mal gucken, vielleicht belasse ich es auch bei Mulchdecken
Außerdem muss ich Brombeer- und Himbeerhecken schneiden, faulige Äpfel sammeln und vernichten, überhaupt viel Mulchen – und natürlich viel ernten :-)
Sonntag, 15. August 2010 |
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Meine Äpfel fallen zunehmend auf den Boden, Zeit zum Handeln :-) Sowohl Äpfel, die am Baum reif scheinen als auch gut erhaltene, runter gefallene habe ich heute mal in einer noch tragbaren Menge eingesammelt – ich laufe immer mit Rucksack zum Garten. Da auch noch einige Kilo Kartoffeln verstaut werden mussten, habe ich mal nur rund 6kg mitgenommen, die ich zu Kompott einkochen will. Hier mal ein Rezept von Oma Maria:
Boskop ist für Apfelkompott ideal, auf jeden Fall eine säuerliche Sorte. Da ich aber keine Ahnung habe, welche Sorten in meinem Garten wachsen, nehme ich einfach von allen. 1kg Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. In einen Kochtopf geben und mit ganz wenig Wasser bedecken. Rund 150g Zucker und etwas Zitronensaft dazu geben. Einmal bei geschlossenem Deckel kurz zum Kochen bringen. Danach auf kleinste Stufe schalten und ohne Deckel ca. 10 Minuten weich kochen. Die Flüssigkeit verdampft dabei größtenteils. Nicht zu häufig umrühren, damit die Apfelwürfel nicht zerfallen. Wem´s schmeckt: mit einer Prise Zimt würzen und Apfelkompott abkühlen lassen. Apfelkompott anschließend möglichst heiß in ausgekochte Marmeladengläser füllen. Ich gebe bei Marmelade auf den Deckel immer einen Tropfen Obstschnaps, Oma Maria empfiehlt das auch für Kompott. Deckel fest aufs Glas schrauben und das Glas für kurze Zeit auf den Kopf stellen, danach abkühlen lassen.
