Donnerstag, 29. September 2011 | Kommentare deaktiviert

Auf diesem Foto sind zwar nicht alle geernteten Kürbisse zu sehen, trotzdem hatte ich mir mehr Ertrag erhofft. Diesmal lags aber nur bedingt an den Schnecken, dass viele Setzlinge eingingen. Ich glaube, der Umzug vom Freilandsetzling ins Gartenbeet hat tatsächlich oftmals zu einem völligen Wachstumsstopp geführt. Und unheimlich viele Blüten wurden einfach nicht zu Kürbissen. Was solls, Saatgut sollte ich trotzdem genug fürs nächste Jahr und einen neuen Versuch aus den vier Sorten bekommen. Jetzt bin ich mal auf den Geschmack gespannt, denn außer den Hokkaido kenne ich noch keinen der vier Kürbisse.
Hier mal die Beschreibung des Dreschflegel-Saatgutshops – ich werde später berichten, ob hier die Verheißungen erfüllt wurden :-)
Bischöfinmütze: sehr dekorativer Kürbis in charakteristischer Turban-Form, rankend. Farbe orange mit grün und weiß. Früchte ca. 2-3 kg schwer, sehr gut lagerfähig. Geschmack angenehm mild
Buttercup Burgess: altbewährte Sorte mit flachrunden, kastigen, bis zu 2 kg schweren Früchten. Die dunkelgrüne Haut ist dünn und glatt, das kräftig orangefarbene Fleisch von hervorragender Qualität
Melonette Jaspee de Vandee: rankende Sorte mit runden, 1-2 kg schweren, gelb-orangen, genetzten Früchten. Das süße, orangefarbene Fleisch eignet sich für Suppen, Marmeladen und Rohkost.
roter Hokkaido-Kürbis – der Klassiker: süßlich-nussiger Geschmack, der Klassiker für Kürbissuppen, aber auch hervorragend zum Backen und Braten geeignet
Freitag, 06. Mai 2011 |
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Weil meine Dicke Bohnen mittlerweile auch von Schwarzen Blattläusen befallen sind, habe ich die Tage mal zur bereits vorrätigen Brennesseljauche gegriffen. Meine bessere Hälfte hat dann in Anbetracht des Gestankes immer größte Zweifel, dass wir das besprühte oder gedüngte Gemüse noch essen können, aber haben wir eine andere Wahl?

Vielleicht – hier mal die biologischen bzw. nicht chemischen Hilfsmittel, die ich im Netz gegen Blattläuse auf Gemüsepflanzen gefunden habe:
- Triebspitzen kann man bei ausreichender Größe ausbrechen – und wer will: abwaschen, kochen, essen!
- mit Rhabarberblättertee, Brennesseljauche oder Neem
- die Läuse mit den Fingern zerdrücken
- flüssige Seife
- Mischkultur – insbesondere mit Bohnenkraut, aber auch mit Dill, Kapuzinerkresse oder Zwiebeln soll helfen
- Bohnen im Februar, spätestens bis 10. März aussäen, damit sie beim Blattlausbefall möglichst groß und robust sind
- wenn die ersten Bohnen sichtbar werden, die Pflanzen entspitzen.
- Marienkäfer und Florfliegenlarven – auch als Eier oder Larven im Handel käuflich
Freitag, 08. April 2011 | Kommentare deaktiviert
Nach den Startschwierigkeiten in 2010 aufgrund der vielen vielen Schnecken, habe ich nachfolgend Tipps aus einigen schlauen Büchern und Internetseiten zusammentragen, wie der Anbau von Kürbissen bessere Erfolgsaussichten hat. Dass Kürbisse aus den (Sub-)Tropen stammen, folglich feucht-warmes Klima mögen und daher nicht überall gedeihen, dürfte bekannt sein.
- Vorkultur macht erst etwa zwei bis drei Wochen vor dem Pflanztermin, also Mitte bis Ende April, Sinn. So lässt sich entsprechend Kulturzeit durch Vorkultur dazugewinnen. Gemäß Aussaatkalender 2011 wären also die Zeiträume vom 13. April (ab 13 Uhr) bis 15. April (bis 21 Uhr) sowie der 24. April bis 16 Uhr geeignet.
- die Spitze des Samens soll beim Säen nach unten zeigen. Anzuchttöpfe an einen möglichst warmen Platz in ein helles Zimmer stellen, idealerweise in einem Gewächshaus oder Wintergarten. Je nach Trockenheit mit warmen Wasser gießen.
- nach dem Säen nicht zu viel gießen. Wenn man ohne zusätzliche Heizung/Licht kultiviert, reicht ein einmaliges Gießen nach dem Säen angeblich meist schon aus. Zusätzliches Wasser benötigen die Pflänzchen erst wieder, wenn sie gekeimt haben.
- die Pflanzen sollten beim Auspflanzen auf keinen Fall größer als die beiden Keimblättern + das erste ausgebildete Blattpaar sein, da größere Pflanzen andernfalls in einen Wachstumsstopp nach der Pflanzung geraten und nahezu ihren gesamten Wuchsvorsprung gegenüber direktgesäten Kürbissen verlieren.
- da die Jungpflanzen wie erwähnt bevorzugtes Opfer von Nacktschnecken sind, empfiehlt sich, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
- an den Unterseiten der Ranken / unterhalb der Blattachseln bilden sich häufig Wurzeln. Die Wurzelbildung kann durch Anhäufeln genau dieser Pflanzenteile gefördert werden und verschafft dem Kürbis somit zusätzliche Nährstoffe.
- wie bei fast allen Pflanzen freut sich der Kürbis über eine dünne Mulchschicht, die den Boden locker und gleichmäßig feucht hält.
- wie auch jedem bekannt sein dürfte, haben Kürbisse einen großen Raumbedarf, das sollte beim Auspflanzen bedacht werden. Ich habe letztes Jahr Gärten gesehen, in denen Kürbisse grundsätzlich in Zaunnähe zum Ranken angebaut wurden. Das spart eine Menge Beetfläche.
- die Früchte der Kürbisse sollten mit einer Unterlage (bspw. einem umgedrehten Blumentopf) gegen Fäulnis geschützt werden.
Freitag, 04. März 2011 | Kommentare deaktiviert
Tagestemperaturen in dieser Woche von rund 12°C bei strahlendem Sonnenschein sind wie geschaffen für etwas Gartenarbeit. Also habe ich das letztjährige Kartoffelbeet hergerichtet, d. h. mit der Grabegabel etwas gelockert und Unkraut sowie Steine und Wurzeln entfernt. Anschließend habe ich die erste Freilandaussaat 2011 vorgenommen. Juhu! Spinat, Melde, Rucola, Zwiebeln, Möhren, Rettich und Radieschen, alles schön abwechselnd und danach mit einem Vlies bedeckt. Die Löcher wurden offensichtlich von Mäusen im Geräteschuppen reingefressen als das Vlies im gefalteten Zustand lagerte. Ist ja auch schön weiches Material für den Nestbau :-(

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Mittwoch, 02. März 2011 | Kommentare deaktiviert
Letzes Jahr habe ich den Versuch gestartet, eine Komposttoilette zu bauen. Irgendwann hat meine bessere Hälfte jedoch so vehement protestiert, dass ich den Bau abbrechen musste. Das Material lag seitdem in einer Hütte rum. Einen Teil des Materials verwende ich aktuell zum Frühbeetbau. Aber wofür die Bodenhülsen und die imprägnierten Stangen verwenden? Ganz einfach: ich erweitere mein Tomatendach! Tomaten kann ich ja nie genug haben. Also haben wir dieses Jahr fleißiger als in den Vorjahren ausgesät, uns überwiegend an den Mondkalender gehalten und wie erwähnt sogar alles ordentlich beschriftet, so dass ich nächstes Jahr im Idealfall kein Tomatensaatgut mehr bestellen muss. Okay, vielleicht haben wir es mit der Aussaat dieses Jahr etwas übertrieben, aber im Freundeskreis und der Verwandtschaft liegen bereits einige Bestellungen vor. Los werden wir die Setzlinge also auf jeden Fall. Die Hülsen habe ich gestern in den Boden eingeschlagen, um mir den Anbau etwas besser vorstellen zu können. Kaufen müsste ich nur noch Folie und/oder ein Dach. Zu bedenken ist allerdings, dass ich nach der Erweiterung nicht mehr von Außen/Hinten an die Tomaten komme, also zwischen den Tomaten einen Weg benötige. Der überdachte Beetgewinn nach Abzug für den erforderlichen Weg ist dann zugegeben nicht mehr ganz so üppig…

Dienstag, 01. März 2011 |
4 Kommentare
Vor einigen Tagen habe ich begonnen, ein Beet für die ersten Aussaaten (Spinat, Radieschen, Rettich, Rucola) vorzubereiten. Die Erde war übrigens unter den noch immer gemulchten Stellen super locker. An Stellen, an denen kein Mulch mehr vorhanden war, war sie etwas härter, aber noch immer in erstaunlich lockerem Zustand. Beim Lockern sind mir einige weiße Wurzeln zwischen Grabegabel bzw. Rechen geraten, die ich zunächst nicht zuordnen konnte, aber dann fiel es mir wieder ein: Petersilie, na klar! Ich weiß ja nicht, wie es anderen Gemüsegärtnern geht, aber auch wenn ich Petersilie liebe, schenkte ich ihr bisher kaum besondere Aufmerksamkeit. Das will ich mit diesem Artikel ändern – eine Lobeshymne auf die Petersilie sozusagen :-)

Bisher habe ich Petersilie im Garten gesät oder in Töpfen für die Terrasse gekauft, ohne mir weiter Gedanken zu machen, wie es ihr geht, wo es ihr gefällt oder wie lange sie lebt. Sie sollte bitte schön wachsen und gut schmecken – ohne besondere Fürsorge!
Hier also die Antworten zusammen getragen aus diversen Büchern und Internetseiten – auch auf die Frage, ob die Wurzeln noch mal austreiben könnten:
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