Archiv der Kategorie ‘Werkzeug und Material‘

Gewächshaus, Tomatendach

Es wird schneller dunkel und schon sitze ich wieder häufiger vor meinem Mac… Heute morgen lagen drei Kataloge von Pötschke plötzlich auf dem Esstisch. Wie die wieder zu uns kamen? An mich waren die zum Glück nicht adressiert, unerwünschte bzw. nicht bestellte Werbung mag ich nämlich nicht. Jedenfalls waren einige wirklich interessante Artikel drin.

Im Selbstversorgerforum hatte ich mal eine Diskussion begonnen, ob denn die vielen Aufzuchtschalen gefährlich für meine Wohnung sein könnten. Die Diskussion ist zwar ziemlich abgedriftet, trotzdem werde ich versuchen, alle Pflanzen nächstes Jahr außerhalb meiner Wohnung vorzuziehen. Da aber zwischen Februar und Mai draußen und vor allem nachts ziemlich frisch ist, bin ich skeptisch, wie das mit einem Gewächshaus auf meiner Terrasse gelingen soll. Idee meiner besseren Hälfte: wir basteln/kaufen ein kleines Gewächshaus, isolieren den Boden zusätzlich, schrauben vier Rollen dran und schieben es abends immer in unsere isolierte Terrassen-Hütte. Klingt gut. Lisa hat dabei an so ein einfaches Baumarkt-/IKEA-Regal gedacht und das von drei Seiten sowie von oben mit Folie bespannen.

Bleibt das Tomatendachproblem. Die dieses Jahr nur halbherzig begonnene Dachkonstruktion war nicht das Gelbe vom Ei. Bei diesem Pötschke habe ich dafür eine einfache Konstrukion gesehen, die m. E. ihren Zweck erfüllen müsste, ist allerdings nicht ganz billig. Sowas suche ich dann mal, nur eben günstiger. Falls jemand Tipps für mich hat, freue ich mich :-)

Tomaten jetzt doch noch überdacht

…was lange währt :-) Ich habe jetzt doch noch knapp die Hälfte meiner Tomaten überdacht. Statt der vorhandenen Folie habe ich noch mal 20,- EUR in reißfeste Gitterfolie investiert. Hoffe, das lohnt sich. Auf dem Foto siehts so aus, als ob das Dach durchhängen würde. Ist aber eine optische Täuschung: ist die überstehende Folie, die durchhängend aussieht. Demnächst gehts dann auch los mit der Tomatenernte, da muss ich mir dann noch nach Rezepten zum Einkochen oder Einlegen umsehen.

500g

Tomatendach

Fräse vs. Umgraben mit Spaten

gefräste Fläche

Ein Freund hat mir wie erwähnt am Sonntag eine Fräse vorbeigebracht. Gestern habe ich dann mal begonnen, die auserkorene Fläche zu fräsen. Ich habe so ein Gerät noch nie bedient, deshalb hat es eine gute halbe Stunde gedauert, bis ich mit der Fräse einigermaßen zu recht kam. Nach ca. 50 Minuten hatte ich eine Fläche von ca. 25qm gefräst. Wenn ich die gleiche Fläche hätte umgraben wollen, hätte ich sicherlich deutlich länger dafür benötigt. Dann wurde dunkel und ich war auch ganz einfach am A****… Fräsen mag schneller gehen, aber wer denkt, das strenge nicht an, der hat sich getäuscht!

Heute habe ich die gefräste Fläche mit dem Rechen ca. eine Stunde bearbeitet und dabei festgestellt, dass ich nicht tief genug gefräst habe. Zehn bis 15 Zentimeter tief erscheint mir zu oberflächlich. Vielleicht kam die Fräse aufgrund der vielen untergefrästen Wurzeln und Pflanzen nicht tief genug? Heute also mit dem Rechen den Boden bearbeitet. Und ich denke, jetzt macht es nochmal Sinn mit der Fräse tiefer zu arbeiten.

Noch kann ich nicht abschließend beurteilen, was mir leichter fällt bzw. was schneller geht, um “Wunschboden” zu erhalten. Es sind jedenfalls auch mit Fräse aus meiner Sicht mehrere Arbeitsschritte erforderlich. Ich hoffe, ich schaffe es am Samstag, die Beetanlage abzuschließen, dann kann ich ein Fazit ziehen. Morgen ist erstmal gartenfrei und eine Partie Fussball mit den Kollegen steht auf dem Programm :-)

Spindelmäher, Sichelmäher oder doch nur Sense?

Mein Garten misst in etwa 1.100 Quadratmeter. Dass hierbei einige Flecken Wiese oder Rasen trotz Gemüseanbau übrig bleiben, dürfte fast selbstverständlich sein. Die letzten Wochen hat der Wuchs meiner Wiese sichtbar beschleunigt. Bisher habe ich die höchsten Auswüchse mit der Sense bearbeitet. Ich habe aber gehört, dass es Sensenkurse geben soll. Das heisst, die richtige Anwendung und vermutlich das richtige Schleifen will gelernt sein. Bisher habe ich das einfach nach Gefühl getan – Profis würden mich vermutlich auslachen.

Heiner hat im garten-pur.de-Forum eine kurze Anleitung zum Schleifen gepostet:

Die “offizielle” Methode geht so (Linkshänder bitte entsprechend umdenken):

  • Sense mit der Spitze des Baums FEST in den Boden rammen.
  • Das Blatt mit der linken Hand FEST halten.
  • Wetzstein in die rechte Hand nehmen
  • Ellenbogengelenk des rechten Arms FEST seitlich an den Körper drücken.
  • Konzentrieren! Das Ellenbogengelenk soll dort bleiben wie angenagelt!
  • Voooorsichig überprüfen, ob bei der Wetzbewegung eine Gefahr für die Finger besteht
  • Falls nein (und nur dann) kurz mit Schmackes von beiden Seiten Wetzen.

Nochmal: Die Bewegung kommt nicht aus der Schulter sondern aus dem
Ellenbogen, das Gelenk selbst bleibt fest am Körper, sonst ist leicht ein Finger futsch!

Einige hilfreiche Fotos wurden dort ebenfalls verlinkt:
vs-laberweinting.de, weissenberge.ch, feldkamp.de

Offensichtlich bietet die Stadt Bruchsal hin und wieder einen Sensenkurs an, den würde ich nach Möglichkeit besuchen.

Ich hatte mir schon überlegt einen Spindelmäher gebraucht zu ersteigern, doch anscheinend sind diese handbetriebenen Mäher wirklich nur für Rasen zu gebrauchen. Diese Alternative fällt also flach – die Technik finde ich trotzdem genial, da weder Strom noch Benzin benötigt wird. In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass Akku-Sensen ebenfalls ordentliche Leistungen erbringen. Aber das wird dann einfach zu teuer.

Tor repariert

Mein Garten war ja bei Übernahme glücklicherweise schon umzäunt und es mussten nur Ausbesserungen an der Südseite vorgenommen werden. Ein Flügel des Eingangtores gab allerdings nach kurzer Zeit den Geist auf: beide Scharniere brachen ab. Wie auch beim Zaunbau half mir beim Torsanieren Botros mit einer einfachen, aber genialen Konstruktion aus. So musste ich weder einen neuen Pfosten einbetonieren noch den bestehenden Zaun öffnen. Danke!

neues Scharnier

OSB-Platten verlegt – Wasserquelle bald vorhanden

Heute habe ich eeeendlich die OSB-Platten auf meinem Dachgestell verlegt – alleine. Das hat mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich erwartet habe. Und wenn ich es richtig sehe, hat sich am Ende des Gefälles zwischen der vorletzten und letzten Platte eine minimale Senke ergeben. Das wäre weniger gut. Ab Montag solls hier wieder regnen, es wäre daher praktisch, wenn ich es morgen noch schaffe, die Bitumenrollen auf meinem Dach anzubringen, denn ich muss jetzt schnellstmöglich meine Wasserversorgung in die Wege leiten… In 14 Tagen werde ich nämlich vielleicht schon meine Tomaten ins Freilandbeet setzen. Allerdings finde ich nirgends eine Anleitung, wie ich die Bitumenbahnen richtig verlegen muss…

OSB-Platten-Verlegung fertig fertig II