Montag, 05. Dezember 2011 |
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…und damit ich nicht vergesse, welcher Baum wo steht, hier die Reihenfolge von links nach rechts:
ein paar Himbeeren provisorisch an einer Stelle, Aprikose Hargrand, Pflaume Anna Späth, Roter Boskoop, Braeburn, Aprikose Orangered, Red Topaz. Abgesehen von der Pflaume und dem Boskoop keine wirklich alten Sorten, wie ich es mir vorgenommen hatte. Aber die jetzt ausgewählten Früchtchen schmecken halt so gut :-)
Und was mir gerade beim Foto betrachten auffällt: die Pfähle sind teilweise zu hoch, dürfen nicht in die Krone sondern sollen maximal bis zum untersten Ast reichen (wieso eigentlich?)! Mist, daran hatte ich beim Pflanzen gar nicht mehr gedacht. Dann muss ich sie wohl noch weiter einschlagen…
Dienstag, 29. November 2011 |
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Ha! Ich soll nix überstürzen, steht im Bio-Garten gleich zu Beginn! Im Frühjahr zuerst Gründungung säen. Leider haben wir jetzt November und den neuen Garten kann ich seit rund einer Woche erst nutzen… Okay, was ist aber sonst zu beachten laut den schlauen Büchern zuhause?
- Pflanzgrube im frühen Herbst ausheben, bis zu 60cm tief und so breit, dass es die Wurzeln bequem haben
- anschließend ein paar Schaufeln Komposterde ins Pflanzloch schaufeln, etwas Gesteinsmehl und/oder Holzasche dazu und mit etwas ausgehobener Erde vermengen. Dann mit Mulch abdecken.
- In milden Gegenden (wie hier – Baden) im November pflanzen – oder aber im März! Seymour schreibt: hauptsache im Winterhalbjahr :-)
- wie auch immer, zunächst Mulchmaterial ausheben
- jetzt Pfahl in den Boden schlagen, der bis zum untersten Ast reicht und ca. 10cm vom Stamm entfernt ist. Außerdem soll Pfahl südlich des Stamms stehen zwecks Sonnenbrandvermeidung
- Wurzeln vor dem Pflanzen gut wässern; zerdrückte Wurzeln abschneiden;
- beim Einsetzen des Baums auf Verteilung der Wurzeln achten und darauf, dass die Veredelungsstelle (dicker Knubbel unten am Stamm) über der Erdoberfläche liegt.
- Erde auffüllen, Baum etwas rütteln, damit sich Erde gut setzt und am Ende leicht (!) andrücken – das Andrücken ist sehr wichtig;
- anschließend reichlich wässern und ebenso die nächsten vier Wochen
- mit einer Schlaufe den Baum an den Pfahl binden
- und in Gegenden mit viel Rotwild wie bei mir, Bäumchen mit Hasenzaun schützen
Anleitunng ist aus der Bio-Garten und Seymours Neuem Buch vom Leben auf dem Lande.
Donnerstag, 01. September 2011 | Kommentare deaktiviert
Wo fängt man an, wenn man rund sechs Wochen nicht mehr über seinen Garten geschrieben hat? Keine Ahnung, ich fasse mal die nächsten Tage zusammen, was mir so im Gedächtnis geblieben ist… dabei hilft zum Glück oftmals meine Kamera :-)
Unser erstes Erdbeerbeet ist mittlerweile überwuchert von Erdbeerpflanzen. Das war wohl nicht so clever, die Pflanzen sich so stark ausbreiten zu lassen. Klar, wir hatten die sparsam gekauften Setzlinge in der Hoffnung gesetzt, dass sich diese gut über das gesamte Beet verteilen – doch es gibt Grenzen :-) Also haben wir zuletzt ganz viele Ablegertriebe abgeschnitten und die größeren davon in kleine Töpfchen gesetzt. Die Ableger, die gut angewachsen sind, haben wir in ein weiteres Erdbeerbeet (Nr. 3) gesetzt. Erdbeeren kann man ja nie genug haben. Okay, die Ablegertriebe sind abgeschnitten. Was gibt es noch zu tun? Man kann auch das Laub an den “Mutterpflanzen” zurückschneiden, darf dabei das “Herz” der Pflanze nicht beschädigen. Außerdem tut den Erdbeerpflanzen nach der Ernte, die ja jetzt auch schon ein paar Wochen zurückliegt, eine kräftige Düngung gut. To do: Auslichten & Düngen :-)

Donnerstag, 14. Juli 2011 |
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Ich möchte den Beerensträuchern in meinem Garten etwas mehr Aufmerksamkeit widmen und habe daher versucht, einige Wissenslücken zu schließen. Für mich als Gartenautodidakt stellten sich zuletzt folgende Fragen: wieso stagniert mein Himbeerertrag auf geradezu erbärmlichem Niveau? Wieso treiben nur wenige frische Himbeertriebe aus dem Boden? Wieso sind die Himbeerfrüchte so klein? Kann ich Himbeeren mit Stecklingen vermehren? Weshalb wächst der Stachelbeerstrauch nicht? Wieso sind seine Früchte so klein? Auch meine Brombeerfrüchte sind sehr klein – kann ich die Größe beeinflussen? Welche Brombeertriebe sollte/kann ich entfernen? Welche Triebe der schwarzen Johannisbeere sollte/kann ich schneiden? Und aufgrund einer interessanten TV-Reportage frage ich mich, ob auch in Deutschland/Baden der Anbau von Cranberries gelingen könnte.
Dann also mal los…
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Donnerstag, 19. Mai 2011 |
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Juhu! Dieses Jahr gibt es wieder Kirschen. Und weil wir in den letzten Jahren unseren Brotverbrauch doch ziemlich reduziert haben, wollen wir dieses Jahr nicht nur Marmelade einkochen sondern auch Kirschen einmachen/einwecken, also quasi Kompott. Da wir kein Einkochgerät haben und auch nicht allzu viele Einmachgläser, habe ich mal noch nach anderen Lösungen gesucht. Offensichtlich funktioniert das Einkochen auch im Backofen…
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Donnerstag, 17. März 2011 | Kommentare deaktiviert
Diesen Winter habe ich mal wieder ein paar Johannisbeerstecklinge geschnitten und überwintert. Nachdem das 2008/2009 ja auch ganz gut funktioniert hat und immerhin sechs Johannisbeersträucher zwar langsam aber stetig vor sich hinwachsen, wollten wir für Nachschub sorgen. Auch dieses Jahr treiben die Stecklinge aus, Wurzeln waren allerdings nicht sichtbar. Da wir nichts zu verlieren haben, haben wir die Stecklinge jetzt ausgepflanzt. Sieht zwar alles noch ziemlich trostlos braun aus, aber ich bin guter Dinge, dass das Beerenbeet schon bald freundlicher aussieht ;-) An den Rändern haben wir kürzlich Erdbeerableger eingepflanzt. Ist auf dem Foto zwar nicht erkenbar, sieht aber so aus, als würden die auch anwachsen…

