Sonntag, 27. November 2011 |
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Letztes Jahr habe ich erstmals zwei Büchlein (Hefte) des oben genannten Verlags bestellt. Alle Bücher enthalten sehr präzise Anleitungen rund um das Thema Selbstversorgung. Die Bücher sind zwar nur schwarz-weiß gedruckt, dafür aber auch recht günstig. Kürzlich habe ich mir drei neue Bücher dort bestellt…
Handbuch für Selbstversorger
Es liegt wohl an meiner Erwartungshaltung, doch von diesem Büchlein bin ich etwas enttäuscht. Die Autoren schreiben in der Anleitung gleich, dass sie auf die Punkte der Selbstversorgung eingehen wollen, die in anderen Büchern zum Thema kaum bis gar nicht behandelt wurden. Eigentlich eine gute Idee, doch Wolle spinnen und Kleider nähen habe ich nicht vor – da würde ich in der Postwachstumsökonomie lieber Kleidung ertauschen. Das Buch ist übrigens rund 30 Jahre alt…
Windkraft? Ganz einfach!
Falls es zulässig ist, würde ich auf dem neuen Garten schon gerne eine kleine Hütte bauen. Und da ich autarke (Strom)-Versorgung grundsätzlich erstrebenswert finde, scheinen mir Windräder eine gute Idee :-) Im Buch sind zwei Bastelanleitungen für jedermann, wie man aus relativ günstigen Materialien Windräder bauen kann. Physik war nie meine Lieblingsdisziplin in der Schule, aber das scheint sogar für mich machbar…
Eigene Hühner im eigenen Garten halten
Das Thema Hühner lässt mich einfach nicht los – trotz Vegetarierdasein und Hundehaltung (–> Angst vor Parasitenübertrag). Zum Buch: hervorragend! Die Message: Hühner halten (am Haus) ist unkompliziert, denn es wird quasi seit Jahrtausenden von jedermann nebenbei praktiziert. Und das Wichtigste zum Thema scheint mir auf den 54 Seiten mit klaren, verständlichen Aussagen gesagt zu werden. Hühner artgerecht und natürlich halten hat verdientermaßen auch eine top-Bewertung auf amazon. Der Unterschied der beiden: Eigene Hühner im eigenen Garten halten ist deutlich günstiger, weil weniger umfangreich (Rassenbeschreibungen z.B.), ohne Farbfotos und einfacheres Papier.
PS: Links zu den Büchern sind KEINE Partnerlinks ;-)
Freitag, 25. November 2011 |
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Vor 10 Tagen habe ich die letzten 250 Gramm Cocktailtomaten bestellt geerntet, da wirds Zeit sich für die Saison 2012 Gedanken zu machen :-) Meine Sortenwahl für 2011 war ja nicht gerade berauschend. Da kann der Dreschflegel nix dafür, aber es ist vielleicht trotzdem mal die Chance, woanders andere Sorten zu bestellen. Vielleicht hier? +++ Apropos Saatgut: meine gesammelten Tomatensamen (nur von den Leckeren, klar) habe ich durcheinandergebracht. Was für ein Anfängerfehler. Aber immerhin bei den Kürbissen habe ich Ordnung gehalten :-) Zu den Kürbissen noch ein Nachtrag hinsichtlich Geschmack, Lagerung und Verwertung: Hokkaido sind einfach die Leckersten und Vielfältigsten. Die anderen drei Sorten schmecken uns nicht als Suppe, sondern nur angebraten. Außerdem ist die Schale jeweils ungenießbar. Und die Buttercup Burgess sind nicht allzu lange haltbar. +++ 14 Ar (für die jüngeren Leser: 1.400qm) Wiese mähen ist anstrengender als man denkt, aber es ist geschafft. Die letzten vier Wochen hats zwar nicht geregnet, aber wir haben immerhin schon fast Dezember – Zeit zum Bäume setzen. Die Voraussetzungen sind jetzt schon fast geschaffen. Worauf zu achten ist, trage ich gerade zusammen und schreibe ich an dieser Stelle kurzfristig +++ noch zwei Linktipps: 1) Interview mit Postwachstumsökonom Niko Paech und noch etwas aus dem Bereich Tierschutz: Schluss mit dem Zirkus!

Montag, 21. November 2011 |
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Es hat geklappt! Formal ist es noch nicht besiegelt, die Zusage habe ich jedoch – mein erstes Stückchen Land :-) Jetzt kanns losgehen mit Mähen und Apfelbäume pflanzen. Obwohl nur 300 Meter vom gepachteten Garten (also den, um den es hier bisher geht) entfernt, ist hier kein Lärm von der B35 zu hören. Sehr schön!

Den Rest lesen…
Samstag, 29. Oktober 2011 |
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Endlich mal ein Geschenk von Daniel, das ich erwähnen darf: Das große Buch der Selbstversorgung von Vater & Sohn Strawbridge. Sehr schönes Buch, das mich wieder von der kleinen Laube mit Gründach, Ofen/Kochstelle, Bett und Solar- bzw. Windstrom träumen lässt…. Unterschiede zu Seymour? Im Prinzip die gleichen Inhalte, nur modernere Aufmachung mit vielen Fotos. Danke!!! +++ es liest sich so leicht, ich wusste aber gar nicht mehr, dass es so zeitintensiv und sogar etwas anstrengend ist: drei Hänger Pferdemist holen und im Garten auf Beete und Baumscheiben verteilen = 3 Stunden. Und den Mist oberflächlich unterzugraben war nicht minder anstrengend +++ die Bewerbungsfrist für Grundstücke aus der Flurbereinigung lief vor 14 Tagen ab. Da ich die öffentlichen Bekanntmachungen so verstanden habe, dass am 11.11. bereits die Umschreibung erfolgt sein soll, habe ich nachgefragt, ob ich einer der Glückspilze bin. Die Entscheidungen werden allen Bewerbern erst zwischen dem 7.11. und 11.11. schriftlich mitgeteilt… Geduld! +++ die letzten Wochen bzw. seit Premiere des Films Taste the Waste sind Themen wie Mindesthaltbarkeitsdatum, Lebensmittelabfall aber auch Hungerkrisen recht präsent in den Medien. Zwei Links zum Thema und zum selbst Nachdenken: 1) Interview mit Wam Kat 2) Spiegel Online darüber, dass wir gegenwärtig drei Erden verbrauchen/aufessen und 3) Beobachtungen von Michael und Lisa in Tschechien.
Freitag, 21. Oktober 2011 | Kommentare deaktiviert
Ach, Mensch. Heute habe ich erfahren, dass meine Bienen wohl ganz ordentlich von Milben befallen sind – trotz längerer Ameisensäurebehandlung. Dabei hatte vor einer Woche, als ich die Beute auf nur noch zwei Magazine gesetzt habe, noch alles für mein Laien-Auge gut ausgesehen. Morgen überprüfe ich das genauer. Wie auch immer bleibt mir kaum etwas anderes übrig, als um Weihnachten herum noch mit Oxalsäure zu behandeln. Traurig. +++ Dass die Meisen-Nistkästen auch dieses Jahr wieder ganz ordentlich bebrütet wurden, hatte ich erwähnt. Jetzt im Herbst/Winter ist eine gute Zeit, um sie zu säubern, damit auch 2012 wieder schön Eier gelegt werden. Erledigt :-) +++ to do für die nächste Woche: Pferdemist beim Pferdehof Härdle holen. Herr Härdle hat mir 2009 bereits zwei Hänger abgegeben und hilft mir auch dieses Jahr gerne aus. Denn ich habe mittlerweile den Eindruck, dass ich Seymour & Co. Recht geben muss: ohne tierische Düngemittel lässt der Ertrag einfach nach +++ Heute haben wir die 50kg-Marke bei den Tomaten geknackt. Sie schmecken zwar kaum mehr, aber für Soßen reichen sie noch aus. Bei einer besseren Sortenwahl wäre vermutlich noch mehr Ertrag drin gewesen. Aber die 50kg waren für uns genau richtig. Vor ca. einer Woche musste ich seit Ende Juni das erste Mal wieder Tomaten kaufen. Aber Gekaufte schmecken im Oktober auch nach nix mehr :-( +++ Wer nicht das Glück hat, seine kompletten Lebensmittel selbst anzubauen, kann ab und zu mal einen Blick auf lebensmittelwarnung.de werfen. Dort werden seit heute bundesweit Rückrufaktionen, Warnungen und Werbelügen verkündet.
EDIT: heute waren keine toten Bienen auf dem Flugbrett zu finden, aber eben darunter in hoher Anzahl, wie schon berichtet. Davon habe ich zehn eingesammelt und überprüft, ob Flügel oder Beine angefressen sind oder sonst etwas Ungewöhnliches zu erkennen ist. Fehlanzeige. Alles dran an den Bienen. Was nun? Mein Imkerkollege Ferdinand konnte sich nur Milbenbefall vorstellen – ihn hat es übel erwischt dieses Jahr. Milbenbefall konnte ich zumindest an den zehn entnommenen, toten Bienen nicht bestätigen. Aber ich bin eben auch nur Laie :-(
EDIT2: und noch einen Tag später habe ich eine sterbende Biene gefunden – auf ihr saß eine Milbe! Das ist wirklich nur eklig und traurig. Ich muss zugeben, dass mich diese Hilflosigkeit ziemlich ernüchtert. Will ich das selbst weiterhin verantworten?
Sonntag, 09. Oktober 2011 |
6 Kommentare
Ich mag Natursteine. Ob als Beetumrandung, Kräuterspirale, Trockenmauer oder dahin geworfener Haufen für Tiere aller Art. Bisher habe ich Natursteine in erster Linie beim Gassigehen eingesammelt, wenn ich meinen großen Rucksack dabei hatte. Das waren dann aus logistischen Gründen keine 30 x 40 x 20 – Klötze, aber was in den Rucksack reinging, wurde mitgenommen. Damit kommt man aber recht langsam vorwärts… also habe ich mich mal umgesehen, wo man solche Steine günstig besorgen kann. Umsonst wäre natürlich noch besser, scheint aber unmöglich in unserer Gegend. Von einem Bekannten habe ich erfahren, dass er eine LKW-Ladung Steine aus dem Schwarzwald für 150,- EUR zzgl. Lieferung bekommen hat. Das klingt leider unglaublich und zudem erinnert er sich nicht mehr an die Adresse bzw. den Namen. Die Steinbrüche in der Gegend sind leider viel zu teuer (Beispiel 1, Beispiel 2), insbesondere der in meinem Wohnort. Wer also gute Tipps für mich hat, wo ich günstig/umsonst Natursteine bekomme, der lasse es mich bitte wissen. Danke :-)