Samstag, 01. Oktober 2011 |
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Da ich ja nach wie vor nur Pächter meines Gartens bin und nie weiß, ob ich auf Wunsch der Eigentümer meinen Garten aufgeben muss, halte ich nach wie vor die Augen nach einem Garten offen. Und trotzdem habe ich kürzlich eine entsprechende Anzeige in der Zeitung über die örtliche Flurbereinigung übersehen – aber zum Glück hat mich ein Imkerkollege darauf aufmerksam gemacht. Und siehe da, nicht weit weg von unserem Garten und sogar noch näher zu unserer Wohnung sind drei Flurstücke im Angebot. Ich hab mir sie angesehen und für ein Flurstück beworben. Ist eine Wiese mit zwei Obstbäumen und an zwei Flurstücksgrenzen gibt es bereits Nachbarzäune. Und das Gefälle ist auch nicht besonders hoch. Und dann ist es auch gemäß Grundbuch etwas größer als mein gepachteter Garten. Perfekt!
Das zuständige Amt hat ein Mindestgebot ausgerufen. Jedoch erhält nicht unbedingt der Höchstbietende den Zuschlag sondern derjenige, für den es am meisten Sinn macht und wovon die Gesellschaft vielleicht auch etwas hat. Da habe ich, glaube ich, ein paar Argumente auf meiner Seite. Mal sehen. Mitte Oktober ist jedenfalls Bewerbungsschluss und Mitte November soll bereits der Übertrag stattgefunden haben.
Donnerstag, 29. September 2011 | Kommentare deaktiviert

Auf diesem Foto sind zwar nicht alle geernteten Kürbisse zu sehen, trotzdem hatte ich mir mehr Ertrag erhofft. Diesmal lags aber nur bedingt an den Schnecken, dass viele Setzlinge eingingen. Ich glaube, der Umzug vom Freilandsetzling ins Gartenbeet hat tatsächlich oftmals zu einem völligen Wachstumsstopp geführt. Und unheimlich viele Blüten wurden einfach nicht zu Kürbissen. Was solls, Saatgut sollte ich trotzdem genug fürs nächste Jahr und einen neuen Versuch aus den vier Sorten bekommen. Jetzt bin ich mal auf den Geschmack gespannt, denn außer den Hokkaido kenne ich noch keinen der vier Kürbisse.
Hier mal die Beschreibung des Dreschflegel-Saatgutshops – ich werde später berichten, ob hier die Verheißungen erfüllt wurden :-)
Bischöfinmütze: sehr dekorativer Kürbis in charakteristischer Turban-Form, rankend. Farbe orange mit grün und weiß. Früchte ca. 2-3 kg schwer, sehr gut lagerfähig. Geschmack angenehm mild
Buttercup Burgess: altbewährte Sorte mit flachrunden, kastigen, bis zu 2 kg schweren Früchten. Die dunkelgrüne Haut ist dünn und glatt, das kräftig orangefarbene Fleisch von hervorragender Qualität
Melonette Jaspee de Vandee: rankende Sorte mit runden, 1-2 kg schweren, gelb-orangen, genetzten Früchten. Das süße, orangefarbene Fleisch eignet sich für Suppen, Marmeladen und Rohkost.
roter Hokkaido-Kürbis – der Klassiker: süßlich-nussiger Geschmack, der Klassiker für Kürbissuppen, aber auch hervorragend zum Backen und Braten geeignet
Mittwoch, 07. September 2011 |
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Ich habe noch Nüsse aus 2010 übrig und trotzdem beginnt schon die neue Walnusszeit – und auch deutlich früher als in vergangenen Jahren. Bisher habe ich mich nur mit Sammeln beschäftigt und noch keine Probe gegessen. Merkwürdigerweise scheinen die Nüsse dieses Jahr größer als letztes Jahr. Und der “untere” Nussbaum trägt überhaupt erstmals relativ ordentlich. Wenn jetzt auch noch die Früchte in Ordnung sind, dann wird das wohl ein Nussjahr… Also noch mehr Nusskuchen, Nussmüsli und Nussstreusel auf diversen Desserts als letzte Saison? Oh Mann, das gibt Arbeit beim TV/Fussballgucken :-(

Donnerstag, 01. September 2011 |
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Wir ernten erstmals Birnen – und die schmecken sogar richtig gut! Unsere Trauben sind ebenfalls richtig lecker und für unsere bisherige unprofessionelle Pflegemethoden gabs dafür sogar immerhin rund 2,5 kg Ertrag. Die Apfelernte fällt dieses Jahr unterschiedlich stark aus. Manche Bäume haben ordentlich getragen, andere überhaupt nicht. Der Befall mit Apfelwicklern hat zwar nachgelassen, ist aber immer noch sichtbar. Apropos Schädlinge: ich dachte zuerst, die Mauspopulation in unserem Garten hätte nachgelassen. Als ich jedoch kürzlich ein Beet zwecks Neubestellung mit Feldsalat vorbereitet habe, kamen doch genau wie bei der Kartoffelernte sehr viele Gänge zum Vorschein. Und die Mäuse sind dann wohl auch die Erklärung für die abgefressenen Roten Beete und den teilweise sehr mickrigen Mangold. Allerdings sind dieses Jahr viele Pflanzen eher mickrig (Kürbisse, Mangold, Kartoffeln, Stangenbohnen) geblieben… könnte auch daran liegen, dass wir letzten Winter/dieses Frühjahr kaum gedüngt haben. Also bei Oma Maria nachgefragt, deren Karotten und Lauch sensationell gedeihen. Ja, fehlender Dünger könnte die Lösung sein. Sie schwört auf Hornspäne – Pferdemist enthält ihr zu viel Ungeziefer :-)
Winzig waren dieses Jahr auch die Pfirsiche. Die Erde um den Pfirsichbaum herum wirkt sehr lehmig, trocken und nährstoffarm. Und der Baum trägt kaum Blätter. Was tun? Kräftiger schneiden? Baumscheibe mit Kräutern und Blumen wie bei den Apfelbäumen anlegen? Ich werde beides versuchen…
Mit meiner Tomatensortenwahl bin ich dieses Jahr nicht voll und ganz zufrieden. Ich hatte beim Dreschflegel folgende Sorten bestellt: Salattomaten Tigerella, Olirose, Extra Early und Reisetomate, Fleischtomate Berner Rose, Cocktailtomaten Waltingers und Vesennij Mieurinskij. Klar, eins bischen Spaß beim Experimentieren war da natürlich auch dabei. Aber wenn Sorten kaum tragen und kaum schmecken trotz vielversprechender Beschreibung, dann ist das trotzdem enttäuschend. Die Reisetomate (kleiner als erwartet, schlechter GEschmack), Waltingers Cocktailtomate (winzig, zu wenig Geschmack) und die Olirose (empfindliche Pflanze, minimaler Ertrag) werde ich nicht mehr anbauen. Die Tigerella (sehr ertragreich), Vesennij Mieurinskijs Cocktailtomate (sehr lecker und relativ große Cocktailtomate) und Extra Early (toller, fast scharfer Geschmack) werde ich dagegen wieder anbauen.

Den Rest lesen…
Donnerstag, 01. September 2011 | Kommentare deaktiviert
Wo fängt man an, wenn man rund sechs Wochen nicht mehr über seinen Garten geschrieben hat? Keine Ahnung, ich fasse mal die nächsten Tage zusammen, was mir so im Gedächtnis geblieben ist… dabei hilft zum Glück oftmals meine Kamera :-)
Unser erstes Erdbeerbeet ist mittlerweile überwuchert von Erdbeerpflanzen. Das war wohl nicht so clever, die Pflanzen sich so stark ausbreiten zu lassen. Klar, wir hatten die sparsam gekauften Setzlinge in der Hoffnung gesetzt, dass sich diese gut über das gesamte Beet verteilen – doch es gibt Grenzen :-) Also haben wir zuletzt ganz viele Ablegertriebe abgeschnitten und die größeren davon in kleine Töpfchen gesetzt. Die Ableger, die gut angewachsen sind, haben wir in ein weiteres Erdbeerbeet (Nr. 3) gesetzt. Erdbeeren kann man ja nie genug haben. Okay, die Ablegertriebe sind abgeschnitten. Was gibt es noch zu tun? Man kann auch das Laub an den “Mutterpflanzen” zurückschneiden, darf dabei das “Herz” der Pflanze nicht beschädigen. Außerdem tut den Erdbeerpflanzen nach der Ernte, die ja jetzt auch schon ein paar Wochen zurückliegt, eine kräftige Düngung gut. To do: Auslichten & Düngen :-)

Mittwoch, 31. August 2011 | Kommentare deaktiviert
Soeben war eine sehr löbliche Reportage im Ersten mit Unterstützung von PETA zu sehen: das System Wiesenhof. Wer wirklich gerne Eier und/oder Geflügel isst und diese Sendung gesehen hat, der achtet beim künftigen Einkauf vielleicht auf die Herkunft. Oder hält unter besten Bedingungen eigene Hühner. Oder isst gar kein Geflügel mehr – wie ich. Die Bilder decken sich mit den Beschreibungen aus Tiere essen übrigens extrem. Und Tiere essen wurde in den USA geschrieben, die ARD-Reportage behandelt eine Firma aus Deutschland. Bei uns sind die Bedingungen also definitiv nicht besser. Passend zum Thema nochmal ein Hinweis auf meinen Eier-Artikel vom Januar…

Demnächst auch wieder mehr aus meinem Garten :-)