Montag, 05. Dezember 2011 |
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…und damit ich nicht vergesse, welcher Baum wo steht, hier die Reihenfolge von links nach rechts:
ein paar Himbeeren provisorisch an einer Stelle, Aprikose Hargrand, Pflaume Anna Späth, Roter Boskoop, Braeburn, Aprikose Orangered, Red Topaz. Abgesehen von der Pflaume und dem Boskoop keine wirklich alten Sorten, wie ich es mir vorgenommen hatte. Aber die jetzt ausgewählten Früchtchen schmecken halt so gut :-)
Und was mir gerade beim Foto betrachten auffällt: die Pfähle sind teilweise zu hoch, dürfen nicht in die Krone sondern sollen maximal bis zum untersten Ast reichen (wieso eigentlich?)! Mist, daran hatte ich beim Pflanzen gar nicht mehr gedacht. Dann muss ich sie wohl noch weiter einschlagen…
Mittwoch, 08. September 2010 |
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Über Holgis Garten, den ich auch erst diese Woche entdeckt habe und der recht lustig über seine Gartenaktivitäten berichtet, habe ich zu mundraub.org gefunden. Auf dieser Seite werden Nutzpflanzen aufgelistet, die jedermann vor Ort verzehren darf. Gute Idee! Hier mal eine Beschreibung des Begriffs “Mundraub” von wikipedia:
Mundraub ist ein abgeschaffter deutscher Straftatbestand. Er bezeichnete die Entwendung oder Unterschlagung von Nahrungs- oder Genussmitteln oder von anderen Gegenständen des hauswirtschaftlichen Gebrauchs in geringer Menge oder von unbedeutendem Wert zum alsbaldigen Verbrauch. Herkunft dieser Rechtsnorm könnte das alttestamentarische „Wenn du in deines Nächsten Weinberg gehest, so magst du Trauben essen nach deinem Willen, bis du satt bist, aber Du sollst nichts in Dein Gefäß tun“ (Dtn 23,25 EU) sein.
Ich finde das gerade ziemlich spannend, weil in meinen beiden angrenzenden Nachbargärten die Bäume voller Äpfel und Quitten hängen. Und aufgrund mittlerweile achtzehn-monatiger Beobachtung weiß ich, dass meine Nachbarn höchstens einmal im Jahr einen kurzen Blick auf den Garten werfen und dann wieder davon fahren. Was also tun? Beide Gärten sind ohne Einbruchmaßnahmen betretbar. Wäre doch schade, wenn das Obst kaputt geht, oder?

Freitag, 03. September 2010 | Kommentare deaktiviert
Meine Erntenseiten möchte ich kurzfristig in tabellenform veröffentlichen, um in erster Linie für mich selbst schneller erkennen zu können, wie hoch meine tatsächliche Ernte und nicht nur die gefühlte ausfiel. Trotzdem nachfolgend einige Worte zu den Pflanzen, die mich in dieser Gartensaison bisher besonders erfreuten, was ich möglicherweise anders als im Vorjahr gemacht habe und was es möglicherweise immer noch zu verbessern gäbe.
Erdbeeren: meine ca. 12 Setzlinge bescherten mir rund 6kg Früchte. Das hat gerade für den Sofortverzehr gereicht, aber nicht für Marmelade. Mehr Geld für Setzlinge wollte ich jedoch nicht ausgeben, da Erdbeeren üblicherweise zahlreich Ableger bilden. Ich habe zwischen die Erdbeeren Koblauch gesteckt. Ob dies Schädlinge tatsächlich abgewehrt hat? Jedenfalls waren lediglich kleinste Nacktschnecken störend. Insofern sehe ich dem Erdbeerjahr 2011 mit Freude entgegen.
Kartoffeln: ich hatte bis 2010 keinerlei Erfahrungen mit Kartoffeln, auch keine Erinnerungen an Kindheitstage, da auch meine Eltern keine Kartoffeln anbauten. Da ich mich mehr oder weniger intensiv damit beschäftigt hatte, war die Kartoffelernte für mich absolut zufriedenstellend. Was gut war? Ich habe die Kartoffeln relativ tief gelegt, somit ersparte ich mir später tatsächlich das Anhäufeln. Bis auf wenige Kartoffeln blieben auch tatsächlich alle unter der Erde. Was ich 2011 anders mache: keine Mischkultur, denn die Kartoffeln rauben den “Partnerpflanzen” wie Bohnen oder Radieschen jegliche Entfaltungsmöglichkeit. Und ich könnte die Kartoffeln etwas enger setzen.
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Dienstag, 31. August 2010 | Kommentare deaktiviert
Mir war bekannt, dass man vom Baum gefallene Äpfel schnellstmöglich sammeln und vernichten / weit entfernt entsorgen sollte. Warum genau, wusste ich nicht mehr. Da mir meine bessere Hälfte diese Frage aber stellte, habe ich mich auf Antwortsuche begeben.
Nicht nur Äpfel, auch Birnen und Zwetschgen fallen dann vom Baum, wenn Sie von Schädlingen wie z.B. dem Apfelwickler befallen sind. Der befallene Baum wirft die befallenen Früchte ab, um die Schädlinge los zu werden. Wenn man dann die abgeworfenen Äpfel nicht schnell genug sammelt und entsorgt, wachsen die Larven der Apfelwickler im Apfel weiter, krabbeln zurück zum Baum und überwintern in einem Kokon am Baumstamm. Dann geht das Elend im nächsten Jahr von vorne los: die Schmetterlinge schlüpfen und legen ihre Eier auf junge Früchte.
Hier noch ein schönes Foto – kann mich nicht daran erinnern, diesen Falter schon mal gesehen zu haben….

Sonntag, 16. Mai 2010 |
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Kleine Gartenbeobachtung: 2009 trugen meine Kirschbäume so viel Kirschen, dass ich gar nicht alle ernten bzw. verwerten konnte. Dieses Jahr scheint es dagegen eine recht magere Kirschernte bei mir zu geben. Dafür sind dieses Jahr zahlreiche Äpfel und auch Birnen an den Bäumen zu erkennen. Und auch Pfirsiche sind wieder einige zu sehen.

Samstag, 24. April 2010 | Kommentare deaktiviert
Sieht zwar noch kahl aus, aber ich bin guter Dinge, dass meine Kräuterschnecke dieses Jahr grüner und ertragreicher als 2009 wird. Ich habe Blumenerde und “Maulwurferde” dazu gefüllt und umgegraben, Johanniskraut, Pimpinelle, Schnittlauch und Liebstöckel gepflanzt. Außerdem habe ich Dill, Ringelblumen und Kapuzinerkresse gesät. Blutampfer, Lavendel und Rosmarin war noch vorhanden.

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