Freitag, 29. Januar 2010 | Kommentare deaktiviert
Ich hab jetzt auch mal angefangen… ich hatte noch sechs Samen vom Dreschflegel-Paprika “Frühzauber” aus dem Vorjahr übrig und habe die heute mal in die Anzuchterde gesteckt. Ob das Alter der Samen sich negativ auswirkt? Wie auch immer, dank Heiners Tipp behalte ich diesmal den Überblick, was da genau in welchem Töpfchen wächst (oder auch nicht wächst…).

Update: und heute morgen (30.01.2010) gleich mal noch 12 Auberginen “Blaukönigin” hinterher…
Sonntag, 17. Januar 2010 | Kommentare deaktiviert
Letzte Woche ist meine Saatgutbestellung geliefert worden. Offensichtlich war ich beim Bestellen unachtsam, denn statt der erwarteten Steckzwiebeln wurden zwei Päckchen Säzwiebeln geliefert. Bei Steckzwiebeln ist Erfolg aus meiner Erfahrung eigentlich garantiert. Aber wie siehts bei Säzwiebeln aus? Auf der Packung steht nicht wirklich viel: im Februar/März direkt ins Freiland säen, ca. 1 cm tief. Ich hatte da was von Vorziehen und Pikieren in Erinnerung, sogar etwas von zweijährig?!?

Scheint, aber doch nicht so kompliziert zu sein: bei Seymour und in “Der Bio-Garten” steht im Prinzip das gleiche: Mist im Herbst in den Boden, Aussaat ins Freiland, sobald Boden nicht mehr zu feucht/klebrig ist. Dabei Reihenabstand von 20 bis 25 cm einhalten. Nur feine Erde leicht angedrückt darüber.
Auf Gartetechnik.de: habe ich noch diese Infos gefunden:
Steckzwiebeln haben einen Wachstumsvorsprung und können deshalb früher als Saatzwiebeln geerntet werden. Leider sind die Steckzwiebeln immer häufiger schon beim Kauf mit Pilzkrankheiten infiziert. Bemerkbar macht sich dies oft erst nach der Ernte, wenn die gelagerten Zwiebeln schneller als gewöhnlich verderben. Säzwiebeln dagegen keimen unter Umständen schlecht und haben eine lange Entwicklungszeit. Der Befall durch den Falschen Mehltau ist keine Seltenheit. Der große Vorteil bei Saatzwiebeln ist wiederum die bessere Schalenfestigkeit und die daraus resultierende gute Lagerfähigkeit.
Um die Lagerfähigkeit der Zwiebeln zu verbessern, empfehlen die Mitarbeiter der Bayerischen Gartenakademie, beide Anbaumöglichkeiten zu kombinieren: Dazu zieht man im Februar Saatzwiebeln vor. Sieben bis neun Saatkörner werden in einen kleinen Topf mit Aussaaterde gesteckt. Kostengünstig sind auch Eierschachteln als Kinderstube für die Zwiebeln. An einem temperierten Platz, zum Beispiel auf einer Fensterbank, lässt man sie keimen. Dort verbleiben die Sämlinge bis sich die ersten Blätter gebildet haben. Die Zwiebelpflänzchen sollten bald im Freien abgehärtet werden, dürfen dabei aber keinen Frost abbekommen.
Anfang bis Mitte April können sie gepflanzt werden: Die Zwiebelnester werden in Reihen in lockere Erde gesetzt [Reihenabstand 3o cm, in der Reihe 25 cm]. Bei dieser Methode keimen die Zwiebeln sicherer und der Befall mit Falschem Mehltau reduziert sich enorm.
Mittwoch, 30. Dezember 2009 | Kommentare deaktiviert
Kürzlich habe ich vom Dreschflegel den neuen Saatgutkatalog erhalten. Daher habe ich heute die Reste des diesjährigen Saatguts sowie mein selbst gewonnenes Saatgut aufgelistet. Erfreulicherweise reduzieren sowohl die Reste (v.a. Tomaten und Paprika) als auch das eigene Saatgut (Bohnen, Bohnen, Bohnen – okay, auch Rucola, Kürbis und Melone) die Kosten für Saatgutnachbestellungen für 2010 deutlich.
Folgende Saaten habe ich soeben für 25,- zzgl. Versandkosten bestellt: Zucchini Alberello di Sarzana, Feuerbohne Kaliningrad, Spinat Butterflay, Salattomate Tigerella, Aubergine Blaukönigin, Salatgurke Sensation, Rote Bete Ägyptische Plattrunde, Möhre Gonsenheimer Treib, Porree Blaugrüner Winter, Saatzwiebel Sturon sowie Saatzwiebel Red Baron. Die Feuerbohne und die Salattomate sind nicht zwingend notwendig, aber etwas Auffrischung kann genauso wenig schaden wie mal etwas ganz Neues: Auberginen! Bei meinem Freund Botros werden die schließlich auch immer was…
Jetzt will ich mir noch Knobi und als zweites Experimentiergemüse Kartoffeln besorgen, und evtl. auch noch im Frühjahr einige Salat- und Kohlsetzlinge. Vorziehen werde ich die nicht, es sei denn ich finde doch noch ein erschwingliches, gebrauchtes Treibhaus in der Nähe.
Sonntag, 05. Juli 2009 | Kommentare deaktiviert
In die kürzlich erwähnten neuen Beete habe ich vor etwas mehr als 14 Tagen Erbsen, Fenchel und Feldsalat gesät. War wohl ein Fehler und notiere ich daher hier als Denkzettel für 2010: Feldsalat erst ab September säen! Ich hab einfach nicht darauf geachtet und auch nicht nachgelesen… Die Erbsen wachsen ganz gut an, der Fenchel lässt sich bisher nicht blicken, obwohl ich zufällig noch im Zeitkorridor für die Aussaat lag.
Was ich noch erwähnen möchte: diese drei Saatpäckchen habe ich beim dm gekauft, die haben diverse Sorten als Bio-Saatgut neu im Sortiment. Die Preise sind ähnlich wie die der bekannten und hier auch schon verlinkten Bio-Saatgutanbieter, vielleicht einen Tick darunter. Produzent des Saatguts ist allerdings der konventionelle Saatgut-Produzent Flora Frey aus Solingen. Ob das Saatgut dann qualitativ genau so gut ist, wie beispielsweise von Dreschflegel kann ich nicht beurteilen…
Sonntag, 17. Mai 2009 | Kommentare deaktiviert
Wieder super Wetter, trotzdem bin ich für einen Sonntag nur magere vier Stunden im Garten gewesen. Jetzt wird noch etwas die Sonne genossen, einfach so und noch bei einer Runde Laufen. Ich habe heute Zucchini, Gurken sowie Melonen gesät. Etwas Saatgut ziehe ich davon zu Hause vor, mit dem Versetzen ins Freiland warte ich aber noch etwas. Ich habe bei den Gurken zwei Gitterzaunplatten (nennt man die so?!) eingegraben. Vielleicht gefällts den Gurken ja?
Es ist immer wieder schön, wenn man kleine Erfolgserlebnisse hat – auch wenn sie “unverschuldet” sind: der Amaranth ist aufgegangen, die Brombeeren blühen um die Wette, noch sind Kirschen am Baum, eine Taglilie blüht, zwei der Johannisbeer-Stecklinge tragen sogar Früchte…




Sonntag, 29. März 2009 | Kommentare deaktiviert
Für die Aussaat war mir der Boden gestern doch noch zu klebrig, da erscheint mir der heutige Sonntag besser zum Säen und Zwiebel stecken: die Sonne scheint ab und zu und die Straße ist trocken. Gestern habe ich dafür das bisher grösste Beet nach Seymours Anleitung angelegt. Ich gehe zwar nicht mit Schnur und Maßband vor, trotzdem bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Nach dem nun fünften angelegten Beet habe ich auch ganz gut Übung darin, wie man die Grassoden idealerweise aussticht. Trotzdem braucht die Beetanlage mehr Zeit als ich erwartet habe – und es hält definitiv fit wie Ralf schon kürzlich beschrieben hat. Alles in allem habe ich erst ca. 20qm Beetfläche angelegt (5 Beete mit ca. 120cm Breite und Länge von ca. 300cm). Naja, bis zu den Eisheiligen habe ich ja noch Zeit :-)
