Dienstag, 22. Februar 2011 |
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Ich habe noch nicht in der Gemüsegarten-Blogosphäre nachgesehen, vermute aber mal, dass ich nicht der einzige Gartenblogger bin, der heute ein Päckchen mit Saatgut (oder anderen Probierpackungen?) aus Wien erhält. Wien? Ja, Wien. Ich wohne bei Karlsruhe, also in Deutschland, aber ich vermute, dass das Aldi Österreich/Hofer bzw. der Marke “zurück zum Ursprung” egal ist, schließlich lesen mich laut Blogstatistik auch zahlreiche Garteninteressierte in Österreich – hauptsache, ich schreibe etwas… Beim Blick auf den Poststempel dachte ich zuerst, ob mich jetzt vielleicht tatsächlich Margit, Henry oder Michael&Lisa mit Post überraschen – okay, das ist jetzt vielleicht weit hergeholt, aber ich kenne sonst niemanden aus Österreich.

Zurück zum Päckchen: “zurück zum Ursprung” hat mir also Hokaido, Paprika und Eissalat-Saatgut geschickt. Das freut mich wirklich, Saatgut kann man immer gebrauchen und dann soll das ja auch noch Bio und Genfrei sein. Um so besser. Wie gut das Saatgut wirklich ist, kann ich jetzt natürlich noch nicht beurteilen. Aber die Aufforderung auf der Päckchen-Rückseite “100% Transparenz. 100% Qualität. Prüf nach!” nehme ich jetzt mal wörtlich und recherchiere etwas im Web….
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Samstag, 17. April 2010 |
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Anlässlich des Präsente-Pakets von Marcel Klitzsch, dem Macher von hausgarten.net, habe ich mir jetzt deren neues Biogarten-Forum, die gesamte Seite hausgarten.net sowie das Unternehmen (Advanco GmbH)an sich mal näher angesehen. Marcel Klitzsch bat um konstruktive Kritik, daher halte ich mich nicht für käuflich, wenn ich sachlich Feedback gebe, also auch Dinge anspreche, die ich weniger gut finde. Hausgarten.net fing 2004 auch mal klein an, wie man auf der wayback-machine nachschauen kann. Der Unterschied zu aktuell umfangreicheren Garten-Blogs ist gering, das Forum wurde damals erst gestartet. Das ist erstmal sympathisch.

Mir war wichtig, ob Marcel klassicher Marketingmann ist, der quasi nur ein Fachgebiet zum Geld-Verdienen nutzt, wie es in den letzten Jahren sehr viele Blogs mehr schlecht als recht ebenfalls versuchen. Immerhin, es scheint bei ihm auch tatsächlich echtes Interesse an Natur und Garten vorhanden zu sein. Vermutlich wäre sonst der Aufbau eines solchen Projektes auch gar nicht gelungen. Eine Spur Authentizität ist also ebenfalls vorhanden :-)
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Freitag, 16. April 2010 |
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Mehrere Gartenblogger hatten die letzten Tage von Geschenkpaketen berichtet. Und heute stand auch bei mir ein Paket vor der Tür. Das schöne daran: im Gegensatz zu Heiner oder Ralf wurde ich tatsächlich ausschließlich mit Produkten bedacht, die ich im Obst- und Gemüsegarten einsetzen kann. Sieht also ganz so aus, als hätte sich der zuständige Admin (Marcel?) auch mit den jeweiligen Inhalten der verschiedenen Blogs beschäftigt. Mir wurden also Tomatendünger, Beerendünger, Hornspäne sowie Gemüse-Streumittel gelifert, alles in Bioqualität oder zumindest aus natürlichen Rohstoffen. Bevor ich meine Meinung zu den Produkten sagen kann und auch Feedback zum neuen Bio-Gartenforum auf hausgarten.net geben kann, will ich mir beides nochmals genauer ansehen. Bis dahin: vielen Dank!

Freitag, 02. April 2010 |
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Mein beim Drogeriemarkt gekauftes Bio-Feldsalat-Saatgut “Valerianella locusta” brachte einen ordentlichen und geschmacklich guten Ertrag. Aufgrund der lang haltenden Schneedecke konnte ich nur nicht immer ernten. Jetzt steht noch immer etwas Feldsalat im Garten, aus dem ich gerne Saatgut gewinnen will. Nur wie? Folgende Anleitung habe ich im Netz gefunden:
Die Pflanze muss schießen, das heißt, sie muss blühen. Nach der Befruchtung durch Insekten oder Wind bildet sich in der Blüte der Samen. Wenn dieser trocken ist, die Samenrispe also verdorrt ist, kann der Samen geerntet werden. Er muss weiterhin noch getrocknet werden, am Besten in einem weiten Gefäß, damit viel Luft dran kommt und er nicht verschimmelt.

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Montag, 27. April 2009 |
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Im aktuellen greenpeace-Magazin gibt es einen Artikel über den vermeintlich neuen Trend der Deutschen, einen Gemüsegarten zu bestellen. “Schon wieder!?” war mein erster Gedanke, denn eine ähnliche Kolumne hatte ich wenige Wochen zuvor doch schon einmal gelesen. Und auf der Seite des gratis-Magazins “Schrot & Korn” habe ich ihn dann auch wieder gefunden: “Grün tut gut” heisst es dort. Bin ich also nur Mitläufer eines Trends? Okay, meinen Garten habe ich tatsächlich erst seit Januar, aber die Liebe zur Natur und zur Gartenarbeit ist viel älter. Möglicherweise passe ich dennoch in dieses Muster: mehr oder weniger jung, Stadtbewohner, Angestellter, Pendler, legt Wert auf Bio-Lebensmittel und dann eben das: Gemüsegarten am Stadtrand. Ich finde es zwar bemerkenswert, dass bei uns so viele Stadtrandgärten genutzt werden, doch neue Nutzer wie mich habe ich bislang nicht ausmachen können.
Für diejenigen Städter, die in einer Wohnung wohnen und die sich auch einen Gemüsegarten wünschen, gibt es hierfür sicherlich mehrere Möglichkeiten:
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Dienstag, 24. Februar 2009 |
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Ich habe hier noch nie geschrieben, weshalb ich plötzlich mit dem Gärtnern beginne und auch noch darüber schreibe. Dafür gibt es mehrere Gründe. Mich begeistert es schon seit Kinderjahren, wenn Menschen unabhängig leben, unabhängig von der gewöhnlichen Energieversorgung, keine Lebensmittel kaufen müssen und kostenfrei wohnen können. Ein eigener Garten, aus dem ich meine selbst angebauten Tomaten, Erdbeeren oder Bohnen ernte, ist doch schon mal ein kleiner Schritt in diese Richtung. Ein weiterer Grund ist, dass ich im letzten Jahr meine Begeisterung für Gartenarbeit wiederentdeckt habe. Es hat auf mich eine befreiende, erholende, wohltuende Wirkung, mich im Garten zu betätigen. So weit mal an dieser Stelle zu meinem Projekt Selbstversorgung, das auch ökologisch sicherlich sinnvoll ist.
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