Samstag, 02. April 2011 |
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Von norddeutschen Kollegen werde ich auch immer beschimpft, aber ich kann ja nix dafür, dass bei uns immer so schön warm & sonnig ist. Es stimmt, heute war sozusagen der erste Sommertag 2011 mit reichlich Sonne bei gefühlten 28°C. Perfekt, um alle Pflanzen vom Keller auf die Terrasse zu schaffen, die nächsten Aussaaten (Rote Beete, Mangold, Petersilie, diverse Blumen) vorzunehmen, die Erweiterung des Tomatenhauses fertigzustellen, den Boden eben dieser Erweiterung vorzubereiten, Kalles nächste Warré-Beute mit meinem neuen Makita-Akkuschrauber (juhu!) zusammenzubauen, ein stabileres Gerüst für die Bienenbeuten aufzubauen, die Baumscheiben zu bepflanzen, auf dem Wochenmarkt noch ein paar Setzlinge (Sellerie und Wirsing) zu kaufen und anschließend im Garten einzusetzen, die bestellten Kartoffeln zum Treiben auszulegen… Einfach genial!

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Sonntag, 20. März 2011 | Kommentare deaktiviert
Endlich hats mal wieder geregnet und alle Tonnen sind wieder gut gefüllt. Die jungen Obstbäume und die ersten Aussaaten (die übrigens ordentlich loswachsen) haben doch eine ganze Menge Wasser geschluckt +++ Ich geh fast nie zu Aldi, kürzlich gab es aber Saatgut und Blumenzwiebeln im Angebot und ich war tatsächlich zufällig dort… da kam ich einfach nicht dran vorbei und so befinden sich seit diesem Wochenende 190 Zwiebel im Garten: Montbretien, Sparaxis, Blaue Iris und Liatris. Mal sehen, ob die was taugen. +++ Daniel hat bei der aktuellen Stechmückenbekämpfung einen Haufen Froschleich für mich mitgenommen und in meinen Teich verfrachtet. Wenn alles gut geht, gibts diesen Sommer ein ordentliches Frosch-Konzert :-) +++ Gute Nachricht: Bundesrat stimmt gegen Gentechnik – eine weitere Schlappe für unseren Ex-MP Mappus +++ bei einem meiner Meisenhotels kann man das Dach aufklappen. Und siehe da, es wird wieder ein Nest gebaut. Vor einigen Monaten hatte ich das Hotel nämlich ausgeräumt und sauber gemacht. +++ offensichtlich überwiegen die Vorteile einer mit Blumen (Kapuzinerkresse, Tagetes, Ringelblume) und Kräutern (Minze, Melisse) bestellten Baumscheibe doch deutlich. Das ist in Der Bio-Garten und in einer längeren Diskussionen im alten Selbstversorgerforum nachzulesen. Also habe ich die Anlage an diesem wunderschönen Frühlingssonntag an den ersten drei Apfelbäumen erledigt. Aussaat erfolgt später.


Montag, 11. Oktober 2010 |
4 Kommentare
Gestern abend haben wir unsere Blumeninseln und noch einige andere Stellen zusätzlich mit unseren Topinambur-Sonnenblumen bestückt. Dazu hatten wir uns entschlossen, als wir eine ganze Kolonie Topinambur versetzen wollten (damit kleinere Blumen darunter nächstes Jahr besser mit Licht und Regen versorgt werden) und dabei das Vermehrungspotential des Topi offensichtlich wurde: die Stelle war voller schöner Topi-Wurzeln! Die meisten Wurzeln haben wir also versetzt, weil es aber so viele waren, haben wir rund 1kg mit nach Hause genommen. Zum Essen. Zum Probieren. Wir sind beide absolute Topi-Laien. Beim googeln habe ich folgendes Rezept auf chefkoch.de entdeckt:
Den Topinambur unter fließendem Wasser gut bürsten und in Salzwasser nicht zu weich garen. Schälen, in Würfel schneiden und in eine Schüssel oder Schale geben. Die Tomaten häuten und ebenfalls würfeln und zugeben. Mit dem Saft einer halben Zitrone (nach Geschmack weniger oder mehr, ich mag es nicht so sauer) beträufeln. Mit frisch gemahlenem Meersalz und Pfeffer würzen. Olivenöl vorsichtig unterheben und etwas durchziehen lassen. Mit einigen Blättchen klein gerupftem Basilikum servieren. Schmeckt lauwarm oder abgekühlt (aber nicht zu kalt). Ein Rezept, das dem artischockenartigen Geschmack der Topinambur entgegenkommt.
Ich kann nur sagen: Weltklasse! Probiert es aus!
Samstag, 09. Oktober 2010 | Kommentare deaktiviert
Im Dezember 2009 hatte ich an einigen Stellen der Gartengrenze diverse kleine Sträucher (Holunder, Hainbuche, Hasel, Eibe) eingepflanzt. Diese hatte ich aus dem nahe liegenden Wald ausgegraben. Die meisten von ihnen sind an ihrem neuen Standort angewachsen. In vielen Jahren habe ich bestimmt einmal eine schöne Hecke :-) In den letzten Tagen habe ich nahe an diesen Sträuchern Bruchsteine angehäuft und dahinter diverse Blumenzwiebeln gesteckt, einige Staudensetzlinge vom Supermarkt für je 79 Cent (ob die etwas werden?!) sowie noch einige ausgewachsene Stauden aus Oma Marias Garten eingegraben. Oma Maria war der Ansicht, sie müsse den Wuchs und die Verbreitung ihrer Stauden mal wieder etwas eindämmen und hat daher großzügig ausgegraben. Außerdem habe ich noch die fünf selbst aufgezogenen Straucheibischsetzlinge dazu gepflanzt. Ja, ich kann mir richtig vorstellen, dass diese Strauchblumeinseln in zwei drei Jahren nett aussehen – auch wenn die Fotos noch überhaupt nicht hoffnungsvoll aussehen, ich gebs ja zu. Aber ob ich dann überhaupt noch hier wohne und diesen Garten nutze? Warten wir es ab…


Montag, 13. September 2010 | Kommentare deaktiviert
Der Feldsalat ist reif. Kein Witz! Im Gurkenbeet hatte ich letzte Saison Feldsalat angebaut und wie beschrieben einige Pflanzen wachsen lassen, um Saatgut zu gewinnen. Dabei haben sich viele Samen logischerweise auch selbst verbreitet. Unter den vor kurzem noch kräftigen Gurkenblättern konnte der Feldsalat daher geschützt keimen und steht jetzt bereits erntereif im Gurkenbeet +++ neues von den Johannisbeerstecklingen: fünf von acht Stecklingen stehen richtig gut da. Ich bin guter Dinge, dass an den Sträuchern nächstes Jahr zumindest ein paar Beeren zu ernten sind und werde daher diesen Herbst noch ein paar weitere Stecklinge schneiden +++ ich habe von den wenigen Blumen meines Gartens gestern Saatgut eingesammelt. Mal sehen, vielleicht habe ich ja auch bei Blumen Erfolg mit dem Saatgutsammeln. Wäre schön…
