Tomaten haben Nährstoffmangel

Diverse Experten sind sich einig: meine Tomaten leiden höchstwahrscheinlich an Nährstoffmangel (Mangan, Eisen, Magnesium) und nicht an Sonnenbrand oder Braunfäule. Bin ich erleichtert!. Ursache: Anzuchterde ist nach dem Pikieren ungeeignet, da sie zu wenig Nährstoffe enthält / zu mager ist. Anzuchterde sollte also nur zum Keimen verwendet werden, nach dem Pikieren ist Blumenerde, Gartenerde etc. besser geeignet. Jetzt ist das Kind aber in den Brunnen gefallen – was also tun? Düngen! Welchen Dünger ich verwenden soll, darüber gab es unterschiedliche Auffassungen – von handelsüblichem Flüssigdünger, bis über verdünnten Urin (1:10 oder 1:20) bis zu einer gemixten Fisch-Erde-Mischung im Verhältnis 1:1. Denn Tomaten gehören nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den fleischfressenden Pflanzen. Ich werde es vermutlich erstmal mit dem natürlichen mit dem Tomaten-Dünger versuchen, den mir Marcel zukommen ließ…. Fisch & Urin sind mir zunächst mal zu heftig :-)
Danke auch an dieser Stelle an die beratenden Experten!

Biogarten-Forum auf hausgarten.net

Anlässlich des Präsente-Pakets von Marcel Klitzsch, dem Macher von hausgarten.net, habe ich mir jetzt deren neues Biogarten-Forum, die gesamte Seite hausgarten.net sowie das Unternehmen (Advanco GmbH)an sich mal näher angesehen. Marcel Klitzsch bat um konstruktive Kritik, daher halte ich mich nicht für käuflich, wenn ich sachlich Feedback gebe, also auch Dinge anspreche, die ich weniger gut finde. Hausgarten.net fing 2004 auch mal klein an, wie man auf der wayback-machine nachschauen kann. Der Unterschied zu aktuell umfangreicheren Garten-Blogs ist gering, das Forum wurde damals erst gestartet. Das ist erstmal sympathisch.

Mir war wichtig, ob Marcel klassicher Marketingmann ist, der quasi nur ein Fachgebiet zum Geld-Verdienen nutzt, wie es in den letzten Jahren sehr viele Blogs mehr schlecht als recht ebenfalls versuchen. Immerhin, es scheint bei ihm auch tatsächlich echtes Interesse an Natur und Garten vorhanden zu sein. Vermutlich wäre sonst der Aufbau eines solchen Projektes auch gar nicht gelungen. Eine Spur Authentizität ist also ebenfalls vorhanden :-)


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Jetzt hats auch mich “erwischt”

Mehrere Gartenblogger hatten die letzten Tage von Geschenkpaketen berichtet. Und heute stand auch bei mir ein Paket vor der Tür. Das schöne daran: im Gegensatz zu Heiner oder Ralf wurde ich tatsächlich ausschließlich mit Produkten bedacht, die ich im Obst- und Gemüsegarten einsetzen kann. Sieht also ganz so aus, als hätte sich der zuständige Admin (Marcel?) auch mit den jeweiligen Inhalten der verschiedenen Blogs beschäftigt. Mir wurden also Tomatendünger, Beerendünger, Hornspäne sowie Gemüse-Streumittel gelifert, alles in Bioqualität oder zumindest aus natürlichen Rohstoffen. Bevor ich meine Meinung zu den Produkten sagen kann und auch Feedback zum neuen Bio-Gartenforum auf hausgarten.net geben kann, will ich mir beides nochmals genauer ansehen. Bis dahin: vielen Dank!

Was war inzwischen?

WordPress 2.8 ist kürzlich erschienen und mein Hoster musste letzte Woche ein überfälliges Update an meinem Server durchführen. Ich vermute, dass ein WordPress-Plugin, das mit der Version 2.8 nicht sofort kompatibel war, zum Ausfall geführt hat und dann das Serverupdate die Ausfallzeit zusätzlich verlängert hat. Aber jetzt scheint es ja überstanden… Hier jedenfalls eine kurze Zusammenfassung, was sich rund um meinen Garten Spektakuläres getan hat ;-)

Ernte:
Wie schon erwähnt, war die Kirschernte wirklich überwältigend. Wenn man dann noch bedenkt, dass mindestens so viele Kirschen einfach zu hoch zum Ernten hingen, dann sollte ich mir für nächstes Jahr eine bessere Erntemethode und Verwendung überlegen.
Ebenso glücklich bin ich mit meinem Mangold. Schmeckt allerdings viel eher wie Spinat als wie Mangold. Weils doch recht viel ist, sollte ich mir vielleicht noch eine Konservierungsmethode überlegen.

Dünger:
Vor ca. drei Wochen habe ich eine Regentonne Brennesseljauche angesetzt, immer wieder umgerührt und ordentlich in der Sonne gären lassen. Da ich die letzten Tage immer mehr Blattläuse auf den Buschbohnen entdeckt habe, war es an der Zeit für einen Einsatz. Die Jauche riecht stinkt so wie im Buch Der Biogarten prognostiziert. Ob die Jauche jetzt wirklich wirkt, werde ich hoffentlich die nächsten Tage sehen.

Beetanlage:
ich hatte noch einige Rasensteinkanten und Waschbetonplatten rumliegen. Außerdem fehlte auch einfach noch ein Stück Beet neben den vorhandenen Beeten – es sah einfach unvollendet aus. Also habe ich die Beetfläche nochmals um ca. 12qm erweitert. Darin habe ich im Haus vorgezogenen Rosenkohl und Erbsen eingesetzt/gesät.

Mirabelle?
kürzlich habe ich im Garten einen Mirabellenbaum entdeckt. Zuvor hielt ich es für einen Schlehenbaum/-Strauch. Jetzt sind die Früchte reif, sehen aus wie Mirabellen, schmecken aber nicht wie Mirabellen. Außerdem habe ich jetzt erst bemerkt, dass sich zwei Bäume ineinander verflochten haben: Zwetschge und die komisch schmeckende Mirabelle. Ich kenne allerdings keine Frucht, die ähnlich aussieht wie Mirabelle, aber eben etwas anderes ist.

Rhabarber:
fürs Protokoll: er ist jämmerlich eingegangen. Ich habe keine Ahnung, was ich falsch gemacht haben könnte. Ich werde es aber erneut versuchen!

Die von mir im Winter vorgezogenen Johannisbeerstecklinge tragen Früchte. Schön, dass es funktioniert! Allerdings sind vier der acht Stecklinge eingegangen. Dafür wachsen die erst vor wenigen Wochen gesteckten Holunderstecklinge ordentlich, sieht also auch vielversprechend aus.

Wohin mit dem Wiesenschnitt? Mulchen!

Beim Stöbern im Buch “Der Bio-Garten” bin ich heute über das Kapitel Mulchen gestolpert. Das dort geschriebene war für mich absolut überzeugend. Außerdem erinnerte ich mich an einen Artikel von Ralf, der dieses Jahr ebenfalls einen Versuch starten will mit dem Mulchen. Als ich heute dann damit gleich mal begonnen habe, und einen sehr kleinen Haufen Heu aufhob, den ich zu Beginn meiner Gärtnerei im Februar am Gartenrand liegenließ, wimmelte es darin von Regenwürmern. Das war dann das letzte noch fehlende und absolut überzeugende Argument, das mich ruhigen Gewissens trockenes Gras sowie frischen Brennesselschnitt um die Tomaten legen ließ. Weiteres trockenes Gras/Heu habe ich dann um die Beete gelegt, damit ich Umkraut abhalte und sich meine Beete auf keinen Fall “verkleinern”.

Hier eine Zusammenfassung aus dem Buch “Der Bio-Garten”:


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Bauers Meinung

Heute morgen habe ich den mir bekannten Bio-Bauern nach der hiesigen Bodenqualität befragt. Nachdem ich ihm die Lage meines Grundstücks erklärt hatte, meinte er, er hätte an meiner Stelle keinerlei Bedenken. Wenn ich wissen will, was meinem Boden fehlt, dann sollte ich eine ca. 50cm tiefe Bodenprobe beim örtlichen Landwirtschaftsamt abgeben. Wenn ich mit Mist (kein frischer Mist!) dünge, könnte ich eh nichts falsch machen. Dass über das Grundwasser irgendwelche Schadstoffe an meine Pflanzen gelangen, hält er für unwahrscheinlich, eher über das Fließwasser. Ich weiß zwar nicht, was so eine Bodenprobe kostet, aber ich glaube, das kann ich mir auch sparen…

Apfelbaumboden