Feldsalat

Feldsalat ist die einige Kulturpflanze, die ich in meinem Garten gerade noch anbaue. Da ich früher bei meinen Eltern keinerlei Erfahrung damit gemacht habe, stelle ich mir so langsam einige Fragen: wann ist Feldsalat reif? Woran erkenne ich, dass er reif ist? Wie ernte ich ihn?

Seymour schreibt dazu lediglich, ich soll die Blätter nicht zu groß werden lassen und spätestens ernten, wenn die Pflanze drei oder vier kurze Blätter entwickelt hat. Mir scheint, dass bei gekauftem Ackersalat die Blätter größer sind. Und wie ernte ich? Im hausgarten.net steht dazu:

Dabei sollte man darauf achten, dass die Blattanlage für neue Blätter nicht zerstört wird, denn beim richtigen ernten kann der Feldsalat nachwachsen und es sind viele Folgeernten möglich. Daher nicht zu niedrig ansetzen.

Und auf meinschoenergarten.de habe ich noch diese Ergäzung gefunden:

Feldsalat ist frosthart und kann an milden Tagen bis zum Frühjahr mehrfach geerntet werden. Erntezeit ist von Oktober bis Mai

Und die Gärtnerei hat zum Ernten sogar eine Bilderserie als Anleitung veröffentlicht :-)

Feldsalaternte

Und hier der eigene Salat:

feldsalat

Fortsetzung…

Ich hatte die letzten Wochen aufgrund des meist schönen Wetters einfach keine Motivation zu schreiben. Ich hoffe aber, dass das in den nächsten Wochen wieder besser wird und habe daher die Schließung des Blogs noch nicht übers Herz gebracht. Zu berichten gibt es selbstverständlich so einiges, ich mache das jetzt einfach mal zu jeder geernteten Pflanze:

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Stangenbohnen:
wie bei allen anderen Pflanzen auch, kann ich noch nicht einschätzen, ob mein Ertrag eher gering oder hoch ist – ich bin jedenfalls sehr zufrieden! Ich hatte mich ja so sehr über die versteckten Bohnenstangen gefunden, doch die haben einen gravierenden Nachteil, der nicht sofort ersichtlich war: die Stangen waren tw. etwas morsch, so dass sie vereinzelt auf die anderen Stangen gekippt sind. Hätte ich die Stangen in A-Form aufgestellt, wäre das vermutlich nicht passiert. Andererseits habe ich nach wie vor das Gefühl, dass senkrecht augestellte Stangen einfach besser von allen Seiten Licht und Wasser erhalten. Die bisherige Ernte ist jedenfalls mehr als ausreichend, auch nach dem Einfieren einiger Portionen wird mir vermutlich ein Teil der Ernte kaputt gehen.

Buschbohnen:
auch mit dem Ertrag von meinen zwei verschiedenen Buschbohnensorten bin ich mehr als zufrieden. Zwar sind einige Pflanzen von Blattläusen getötet worden, die Plage hielt sich jedoch mit ca. vier Wochen zeitlich in Grenzen und der Verlust ist überschaubar. Da meine Einlagerungsmöglichkeiten doch sehr begrenzt sind (Kühltruhe besitze ich (noch?) nicht, Einkochtopf habe ich ebenfalls nicht) und alle Bohnen mehr oder weniger gleichzeitig reif waren, muss ich mir da eine Lösung für die kommenden Jahre überlegen: weniger Bohnen oder Kühltruhe?


Den Rest lesen…

Was war inzwischen?

WordPress 2.8 ist kürzlich erschienen und mein Hoster musste letzte Woche ein überfälliges Update an meinem Server durchführen. Ich vermute, dass ein WordPress-Plugin, das mit der Version 2.8 nicht sofort kompatibel war, zum Ausfall geführt hat und dann das Serverupdate die Ausfallzeit zusätzlich verlängert hat. Aber jetzt scheint es ja überstanden… Hier jedenfalls eine kurze Zusammenfassung, was sich rund um meinen Garten Spektakuläres getan hat ;-)

Ernte:
Wie schon erwähnt, war die Kirschernte wirklich überwältigend. Wenn man dann noch bedenkt, dass mindestens so viele Kirschen einfach zu hoch zum Ernten hingen, dann sollte ich mir für nächstes Jahr eine bessere Erntemethode und Verwendung überlegen.
Ebenso glücklich bin ich mit meinem Mangold. Schmeckt allerdings viel eher wie Spinat als wie Mangold. Weils doch recht viel ist, sollte ich mir vielleicht noch eine Konservierungsmethode überlegen.

Dünger:
Vor ca. drei Wochen habe ich eine Regentonne Brennesseljauche angesetzt, immer wieder umgerührt und ordentlich in der Sonne gären lassen. Da ich die letzten Tage immer mehr Blattläuse auf den Buschbohnen entdeckt habe, war es an der Zeit für einen Einsatz. Die Jauche riecht stinkt so wie im Buch Der Biogarten prognostiziert. Ob die Jauche jetzt wirklich wirkt, werde ich hoffentlich die nächsten Tage sehen.

Beetanlage:
ich hatte noch einige Rasensteinkanten und Waschbetonplatten rumliegen. Außerdem fehlte auch einfach noch ein Stück Beet neben den vorhandenen Beeten – es sah einfach unvollendet aus. Also habe ich die Beetfläche nochmals um ca. 12qm erweitert. Darin habe ich im Haus vorgezogenen Rosenkohl und Erbsen eingesetzt/gesät.

Mirabelle?
kürzlich habe ich im Garten einen Mirabellenbaum entdeckt. Zuvor hielt ich es für einen Schlehenbaum/-Strauch. Jetzt sind die Früchte reif, sehen aus wie Mirabellen, schmecken aber nicht wie Mirabellen. Außerdem habe ich jetzt erst bemerkt, dass sich zwei Bäume ineinander verflochten haben: Zwetschge und die komisch schmeckende Mirabelle. Ich kenne allerdings keine Frucht, die ähnlich aussieht wie Mirabelle, aber eben etwas anderes ist.

Rhabarber:
fürs Protokoll: er ist jämmerlich eingegangen. Ich habe keine Ahnung, was ich falsch gemacht haben könnte. Ich werde es aber erneut versuchen!

Die von mir im Winter vorgezogenen Johannisbeerstecklinge tragen Früchte. Schön, dass es funktioniert! Allerdings sind vier der acht Stecklinge eingegangen. Dafür wachsen die erst vor wenigen Wochen gesteckten Holunderstecklinge ordentlich, sieht also auch vielversprechend aus.