Gartentelegramm (23)

Falls jemand Interesse an einem defekten AS-Allrad-Mäher zum Basteln hat (werden gebraucht für bis zu 2.000,- EUR auf ebay gehandelt), dem könnte ich weiterhelfen +++ gestern haben wir Knoblauch geerntet. Die Stecklinge schenkte mir die Olivenfrau vom Wochenmarkt. Je nach Betrachtungsweise ist das viel oder wenig – uns dürfte er für ein Jahr reichen +++ weil die letzten Wochen in einigen benachbarten Gärten Lavendel und Rosen so schön blühten, habe ich mal nachgesehen, wie man die beiden vermehren kann. Stecklinge! Und es soll sogar recht einfach gehen, hier exemplarisch zwei Anleitungen – einmal für Rosen und einmal für Lavendel. Bienen stehen nach meiner Beobachtung allerdings weniger drauf, eher Hummeln +++ die lange Trockenperiode im April und Mai haben uns sicherlich einige Erdbeeren gekostet – trotzdem haben wir überraschenderweise schon jetzt etwas mehr als 2010 geerntet. +++ nur 250 Gramm, aber immerhin. Das ist die Ausbeute der selbst gezogenen schwarzen Johannisbeeren. Rote Johannisbeeren gibts noch keine, da scheint das Vermehren über Stecklinge zumindest bei uns nicht ganz so einfach zu sein.
Knoblauch

Gartentelegramm (15)

Ich geh mal der Bilderreihe nach vor: letztes Wochenende, als noch einigermaßen schön war, haben wir unser Beerenfeld erweitert. Das heisst umgegraben, Wiese entfernt und von einem Freund geschenkte Betonplatten drum herum gelegt. Die selbst gezogenen Joahnnisbeerstecklinge wollen wir noch mit neuen Stecklingen ergänzen und in die Freiflächen Erdbeerableger einpflanzen. In meiner Erinnerung vertrug sich die Kombi Erdbeere & Johannisbeere bei meinen Eltern hervorragend +++ Peter hat mir eine CD-Hülle voll Pastinaken-Saatgut geschickt. Auch an dieser Stelle herzlichen Dank! +++ Heiner hat mich daran erinnert, dass ich auch noch Zwiebelsamen rumliegen habe, also probiere ich das jetzt auch mal mit der Voranzucht +++ die Regentonne bzw. die Regenrinne am Tomatendach macht sich doch recht schnell bezahlt. Innerhalb weniger Tage war das erste 100Liter-Fass voll +++ der Knobi im Erdbeerbeet wächst prächtig. Das freut mich. +++ peinliche Frage: was für Kohl habe ich denn hier letztes Jahr gesetzt?  Ich habs vergessen und kanns auch nicht richtig erkennen. Bis auf weiteres nenne ich ihn Helmut :-)

Knoblauch – Brutzwiebeln

Ich habe dieses Jahr einige von meiner Olivenmarktfrau geschenkte Knoblauchzehen in Mischkultur mit diversen anderen Kulturpflanzen gesteckt. Einige der so langsam vertrocknenden Knoblauchpflanzen haben ca. 5 bis 10 cm über der Erde einen dickeren Knollen, der die letzten Tage beim ein oder anderen Knoblauch aufgeplatzt ist. zu sehen sind dann mehrere kleine Knoblauchzehen. Jetzt denkt manch erfahrener Knoblauchgärtner vielleicht… “Und? Wo ist das Problem?”. Tja, ich bin grundsätzlich und auch nach der Ernte 2009 davon ausgegangen, dass die Knoblauchzwiebel mit ihren Zehen unterirdisch wächst. Gemäß wikipedia sehen diese kleinen Zehen aus wie Brutzwiebeln. Kann das sein? So knapp über der Erde? Was hat es damit auf sich? Sind die zum Stecken neuen Knoblauchs gedacht? Ich habe jedenfalls gestern eine davon in den Salat gerieben… und es geht mir nach wie vor gut :-)

Erste Erfahrungen mit Mischkulturen

Zu Beginn meines zweiten Gartenjahres kann ich zwar noch über keine wirklichen Erfahrungswerte zum Thema Mischkultur berichten, trotzdem habe ich von der Idee der Mischkultur nach den ersten Anwendungen in meinem Garten einen sehr positiven Eindruck. Auf den folgenden Fotos sind die verschiedenen Kombinationen zu sehen, die ich für meinen Garten bisher u. a. gewählt habe. Meine erste Radieschen-Aussaat ist fast vollständig abgeerntet und auch der Rucola sowie der Spinat werden nicht den ganzen Sommer halten. Was also tun? Als Folgekulturen für Spinat – wenn man ihn nicht nachwachsen lässt – eignen sich Blumenkohl, Buschbohnen und Sellerie. Müsste ich kaufen, ist aber vielleicht ein Versuch wert. In meinem Mischkulturenbuch finde ich für die Radieschen keine unmittelbar folgende Empfehlung. Ab Juli wird jedoch Endivie und Chinakohl empfohlen. Die “richtige” Folgesaat unter Berücksichtigung guter Nachbarn zu finden, finde ich nach wie vor schwierig. Trotzdem: ich finde dieses System spannend und vor allem schlüssig.

Acht Tage Urlaub

Acht Tage Urlaub – viel Zeit für den Garten, Sport und etwas Entspannung. Heute mittag habe ich mir anlässlich des überraschenden Sonnenscheins gleich von allem etwas gegönnt. Die Gartendosis: wir haben einige Reihen Spinat, Radieschen, Petersilie, Dill und Möhren gesät, etwas Bärlauch im Wald ausgebuddelt und bei uns im Schatten der Hasel eingegraben und einen weiteren Haselzaun als Sichtschutz vor den Kompost gebaut. An diesem Zaun wollen wir Kapuzinerkresse und vielleicht auch Bohnen entlang klettern lassen. Bin mal gespannt, welche Pflanzen sich dort im Halbschatten wohl fühlen. Danach eine halbe Stunde durch die Felder joggen (dabei 14 Rehe gezählt) und zum Schluss noch etwas in der Sonne sitzen, den Maisen beim Piepsen zuhören, den Frosch beim Toten-Mann-Spielen zugucken und die Wildbienen beim Einzug ins neue Hotel beobachten. So kann es gerne weitergehen :-)

erste Aussaaten

Nachdem ich gestern Knoblauch und Zwiebeln gesteckt hatte, waren heute morgen die ersten Aussaaten dran: Möhren (Milan), Rucola (eigenes Saatgut), Spinat (Butterflay – schreibt sich wirklich so “falsch”), Pastinaken (halblange Weisse) und Zuckererbsen (Norli). Ich habe sämtliche Saaten – außer den Erbsen – in abwechselnden Reihen unter Berücksichtigung von Brunners Mischkulturen-Tabelle ausgebracht. Bin mal gespannt, ob dieses Jahr daraus mehr bzw. überhaupt Erträge resultieren. Pastinaken wurden 2009 überhaupt nichts…

Gefreut habe ich mich heute, dass sich wieder ein Frosch an meinem Teich blicken lässt. Letztes Jahr war ja mein Teich völlig zugewuchert und ausgetrocknet und ich hatte zur Radikalkur angesetzt. Noch wachsen die Teichpflanzen spärlich, aber “meinem” Frosch scheints zu gefallen :-)