Erdbeeren vermehren

Wo fängt man an, wenn man rund sechs Wochen nicht mehr über seinen Garten geschrieben hat? Keine Ahnung, ich fasse mal die nächsten Tage zusammen, was mir so im Gedächtnis geblieben ist… dabei hilft zum Glück oftmals meine Kamera :-)

Unser erstes Erdbeerbeet ist mittlerweile überwuchert von Erdbeerpflanzen. Das war wohl nicht so clever, die Pflanzen sich so stark ausbreiten zu lassen. Klar, wir hatten die sparsam gekauften Setzlinge in der Hoffnung gesetzt, dass sich diese gut über das gesamte Beet verteilen – doch es gibt Grenzen :-) Also haben wir zuletzt ganz viele Ablegertriebe abgeschnitten und die größeren davon in kleine Töpfchen gesetzt. Die Ableger, die gut angewachsen sind, haben wir in ein weiteres Erdbeerbeet (Nr. 3) gesetzt. Erdbeeren kann man ja nie genug haben. Okay, die Ablegertriebe sind abgeschnitten. Was gibt es noch zu tun? Man kann auch das Laub an den “Mutterpflanzen” zurückschneiden, darf dabei das “Herz” der Pflanze nicht beschädigen. Außerdem tut den Erdbeerpflanzen nach der Ernte, die ja jetzt auch schon ein paar Wochen zurückliegt, eine kräftige Düngung gut. To do: Auslichten & Düngen :-)

Erdbeerbeet III Erdbeer-Ableger-Setzlinge Erdbeerbeet I

Komposttoilette

Hier wurde es die letzten 10 Tage etwas ruhiger… liegt daran, dass ich meine freie Zeit wieder verstärkt draußen verbringe oder viel zu tun hatte. Vom Garten gibts gerade nichts spektakuläres zu berichten. Ich ernte viele Erdbeeren, Radieschen und Salate, mähe Rasen und genieße das Leben :-) Mit Bienen wirds dieses Jahr voraussichtlich nichts mehr, da wurde ich von zwei Imkern doch ziemlich versetzt bzw. war bei meinen Anfragen auch schon etwas spät dran. Okay, dann eben 2011 – geht ja nichts kaputt.

Da wir den Garten gelegentlich auch zum Grillen/Essen mit Freunden nutzen, mussten die Damen Ihre Geschäfte für zu Hause aufheben oder dafür in die Büsche. Das ist alles andere als optimal, daher habe ich mich entschieden, doch noch ein paar Euro zu investieren und auf die vorhandene Klogrube ein neues WC zu bauen. Das alte WC war 10 Jahre nicht in Betrieb und ich hatte letztes Jahr beim Abriss die leere Grube mit Ästen und anderen pflanzlichen Materialien voll geschüttet. Tja, gestern war ich dann eben einige Stunden mit Ausheben beschäftigt, was weniger eklig als anstrengend war… Ich denke, bei überschaubarer Nutzung des neuen WC, einer Regenwasserspülung und Zugabe von Mulch sollte das ganze doch einigermaßen gestankfrei funktionieren, oder?

Samstage sind einfach genial

Viel Zeit haben wir zwar auch heute wieder darauf verwendet, Oma Marias abgerissen Scheune zu entsorgen, doch es blieb auch noch etwas Zeit für unseren Garten. Wir haben auf den Beeten, in die ich im Januar kein Pferdemist untergegraben hatte, den Wintermulch entfernt und ca. einen Hänger Kompost drunter gemischt. Den Boden um die Beerensträucher und Beerenhecken haben wir mit Rindenmulch bedeckt, an den kahlen Stellen unseres Gartens Rasen gesät, das Hochbeet fertig gestellt und etwas Baumaterial für unser Tomatendach nachgekauft. Einige Zwiebeln und Knoblauch habe ich gestern noch gesteckt und eine Trockenmauer als Begrenzung eines Blumenbeetes gebaut. Das reicht für heute – jetzt wird die Grillsaison eröffnet :-)

So sieht der Garten also heute aus…

Hochbeet (fast) fertig

Der Bau des ersten Hochbeets hat doch mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet – und ist noch immer nicht zu 100% abgeschlossen. Meine Drahtscheren/Zangen haben Mühe mit dem engmaschigen Anti-Wühlmauszaun, ich muss also noch eine vernünftige Zange ausleihen/kaufen, zwei Bretter fehlen noch und auch die oberste Schicht Kompost fehlt noch. Sieht zwar nicht so schön aus, wie die fertig zum Kauf angebotenen Hochbeete, dafür war es aber auch sicherlich günstiger. Und ich wüsste auch nicht, wieso es weniger gut sein soll.

Hochbeet: Vorteile und Bau

Ein neues Projekt – wie schön. Ich habe ja vor in den nächsten Tagen/Wochen, ein Hochbeet anzulegen. Material hole ich am Wochenende. Anleitungen zum Bau und zur Anlage habe ich bereits zu Hause. Ich denke aber, dass der Bau und auch der Aufbau (also die Schichten) logisch sind und nicht zwingend nach Anleitung erfolgen müssen. Hier trotzdem mal zusammengefasst die Vorteile eines Hochbeets , die ich gefunden habe, sowie eine Aufbauanleitung.

Vorteile:

  • das Wachstum aller Pflanzen ist von Licht, Wasser, Luft, Temperatur und der Nährstoffversorgung abhängig. Alle fünf Faktoren wirken im Hochbeet optimal zusammen. Das ermöglicht höhere Erträge und frühzeitige Ernten (ca. 6 Wochen früher).
  • die günstige Arbeitshöhe von ca. 80 cm, die Gartenarbeit kann somit stehend durchgeführt werden.
  • es soll möglich sein, Gemüsearten anzubauen, die aus der Mittelmeerregion stammen, da solch wärmeliebende Pflanzen im Hochbeet bessere Bedingungen vorfinden. Man kann also vom Hochbeet ein günstigeres Klima für die Pflanzen erwarten, da die Wärme (5-8° C mehr) nicht nur durch die Sonneneinstrahlung das Hochbeet „aufheizt“, sondern Wärme auch durch die Verrottung des Füllmaterials entsteht.
  • Durch ein Drahtgeflecht am Boden werden Wühlmäuse abgehalten und können keine Schäden mehr anrichten.
  • Äste, Zweige, Laub und sonstige Gartenabfälle können direkt kompostiert werden
  • Garten lässt sich aus Hochbeeten sehr gut gliedern und gestalten, evtl. sogar eine Sichtschutzfunktion annehmen

Aufbau:


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Kompost

Es war die letzten Wochen abzusehen, dass meine beiden Komposthaufen auf Dauer nicht ausreichen werden. Ich hatte letztes Jahr ca. 17,- in einen Holzkompostkasten investiert. Mehr wollte ich damals nicht ausgeben. Die Qualität des Holzes ist nicht berauschend, seinen Zweck erfüllt er allerdings überraschend gut. Obwohl der Kompost nicht rundum geschlossen ist und ich auch keine Impfung vorgenommen habe, gelingt die Kompostentwicklung offensichtlich ziemlich gut.Im November war der Holzkompost allerding bis oben hin gefüllt. Seitdem habe ich quasi keinen neuen Abfall mehr dazu gegeben – erst gestern wieder mal etwas, weil ich einfach nicht mehr wusste wohin damit. Grrrr!
Irgendwo (Seymour?) hatte ich gelesen, dass man alte Autoreifen als Kompostieranlage verwenden kann. Da bei Übernahme des Grundstücks tatsächlich Reifen rumlagen und letztes Jahr noch zwei von meinem Auto abgefahren waren, habe ich die Reifen entsprechend ausgebaut. Organische Abfälle landen aber erst seit ca. November 2008 in den Reifen. Dieser ist jetzt aber auch voll…


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