Mittwoch, 01. September 2010 | Kommentare deaktiviert
Wie berichtet war die Aufbewahrung von Saatgut letztes Jahr nicht besonders erfolgreich – zumindest meine Bohnen waren quasi ein Totalausfall. Da ich immer noch überzeugt bin, dass die eigene Saatguterzeugung eine gute Sache ist, kommt folgende Kurzanleitung im aktuellen kraut & rüben wie gerufen:
- klar, möglichst trocken und kühl (0° bis 10°C) aufbewahren, bei mir wäre das dann wohl im Keller
- in Schraubgläsern oder in Einmachgläsern mit Gummiverschluss – und dieser Tipp, das Saatgut luftdicht zu verschliessen, überrascht mich etwas. Wenn das Saatgut beim Abfüllen nicht 100% trocken ist, besteht doch die Gefahr, dass die Samen schimmeln, oder etwa nicht? Und so ganz sicher kann man sich bzgl. der Feuchtigkeit/Trockenheit ja vermutlich nie sein…
Nunja, ich werde es damit versuchen, sofern genügend Bohnen übrig bleiben.
Sonntag, 11. April 2010 |
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Ich habe heute morgen vorhandene Folie auf der Wetterseite ans Holzgerüst getackert, und zwar so, dass ich die Folie zur Hälfte hocklappen kann. Damit sollte Gießen, Jäten und Hacken auch von der Westseite aus möglich sein. Bin mir weiterhin unsicher, wieviel Folie ich noch befestigen soll…

Ansonsten bin ich einfach nur durch den Garten geschlendert… erstmals hab ich ein Eichhörnchen in meinem Garten gesehen, das hat sich aber schnell in den Tannen/Kiefern verkrochen. Der Feldsalat schießt, blüht aber immer noch nicht. Bin mal gespannt, wie lange ich noch warten muss, um Samen zu gewinnen. Apropos Samen: ich teste derzeit trotz des Bestehens von tauschregal.de tauschen-ohne-geld.de. Dann hats mich noch riesig gefreut, dass der Pfirsichbaum kräftig blüht. Hoffentlich gibts dieses Jahr wieder so viele leckere Pfirsiche. Und der Rhabarber lebt auch noch, obwohl er letztes Jahr im Mai ziemlich erbärmlich aussah…

Freitag, 02. April 2010 |
5 Kommentare
Mein beim Drogeriemarkt gekauftes Bio-Feldsalat-Saatgut “Valerianella locusta” brachte einen ordentlichen und geschmacklich guten Ertrag. Aufgrund der lang haltenden Schneedecke konnte ich nur nicht immer ernten. Jetzt steht noch immer etwas Feldsalat im Garten, aus dem ich gerne Saatgut gewinnen will. Nur wie? Folgende Anleitung habe ich im Netz gefunden:
Die Pflanze muss schießen, das heißt, sie muss blühen. Nach der Befruchtung durch Insekten oder Wind bildet sich in der Blüte der Samen. Wenn dieser trocken ist, die Samenrispe also verdorrt ist, kann der Samen geerntet werden. Er muss weiterhin noch getrocknet werden, am Besten in einem weiten Gefäß, damit viel Luft dran kommt und er nicht verschimmelt.

Den Rest lesen…
Mittwoch, 30. Dezember 2009 | Kommentare deaktiviert
Kürzlich habe ich vom Dreschflegel den neuen Saatgutkatalog erhalten. Daher habe ich heute die Reste des diesjährigen Saatguts sowie mein selbst gewonnenes Saatgut aufgelistet. Erfreulicherweise reduzieren sowohl die Reste (v.a. Tomaten und Paprika) als auch das eigene Saatgut (Bohnen, Bohnen, Bohnen – okay, auch Rucola, Kürbis und Melone) die Kosten für Saatgutnachbestellungen für 2010 deutlich.
Folgende Saaten habe ich soeben für 25,- zzgl. Versandkosten bestellt: Zucchini Alberello di Sarzana, Feuerbohne Kaliningrad, Spinat Butterflay, Salattomate Tigerella, Aubergine Blaukönigin, Salatgurke Sensation, Rote Bete Ägyptische Plattrunde, Möhre Gonsenheimer Treib, Porree Blaugrüner Winter, Saatzwiebel Sturon sowie Saatzwiebel Red Baron. Die Feuerbohne und die Salattomate sind nicht zwingend notwendig, aber etwas Auffrischung kann genauso wenig schaden wie mal etwas ganz Neues: Auberginen! Bei meinem Freund Botros werden die schließlich auch immer was…
Jetzt will ich mir noch Knobi und als zweites Experimentiergemüse Kartoffeln besorgen, und evtl. auch noch im Frühjahr einige Salat- und Kohlsetzlinge. Vorziehen werde ich die nicht, es sei denn ich finde doch noch ein erschwingliches, gebrauchtes Treibhaus in der Nähe.
Sonntag, 05. Juli 2009 | Kommentare deaktiviert
Das aktuelle Greenpeace-Magazin 04/2009 hat diesmal kein wirkliches Schwerpunktthema sondern ist mehr wie ein Lexikon aufgebaut. Mal was anderes. Und vor allem ist es voll von interessanten Links. Diese und einige interessante Fakten liste ich hier einfach mal auf:
Aufgrund des heftigen Bienensterbens 2008, v.a. in Südbaden, und dem Schwund an Bienenzüchtern werden neue Bienenzüchter gesucht – Seite zur Aktion: beegroup.de +++ Lea Hinze kämpft erfolgreich gegen genmanipulierte Saaten +++ die Stadt Mannheim zahlt 50,- beim Kauf eines City-Bikes, wenn man sein altes Rad abgibt. Die alten Räder werden nicht verschrottet, sondern weiter verwertet. Ähnliche Aktion habe ich gerade bei Cannondale entdeckt… +++ Jochen Stay kämpft gegen AKW´s +++ die Supermarkt-Initiative supermarktmacht.de ist ein Zusammenschluss von19 Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften, die sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass der Missbrauch von Einkaufsmacht aufgedeckt und begrenzt wird. Eine umfassende Untersuchung des Lebensmitteleinzelhandels durch das Kartellamt soll die Misstände ans Tageslicht bringen +++ ein Thema, das ich hier als Banker auch mal intensiver behandeln will: nachhaltiges Investment! Die Seite nachhaltiges-investment.org gibt bereits viele Tipps +++ die meisten Bio-Landwirte gibts laut BLE in Meck-Pomm und Brandenburg – BW befinet sich nur auf Platz 8 mit 6,40% der insgesamt land wirtschaftlich genutzten Fläche +++ es gibt eine Initiative gegen Lichtverschmutzung; coole Sache! Der Unterschied vom nahegelegenen Kraichgau zur Kleinstadt Bruchsal ist in der Tat bereits enorm. Mitschuld tragen Firmen wie Blanco, die die Außenwände Ihres Firmengebäudes mit Blaulicht so bestrahlen, dass nachts am Himmel ein blaues Rechteck deutlich zu sehen ist :-( +++ schön, dass auch das erwähnt wird: Streuobstwiesen fördern die biologische Vielfalt. Da freuts mich um so mehr, dass ich gerade die neue Internetseite der örtlichen Streuobstinitiative entwerfen darf +++ nochmal etwas zum Thema Investment: Bürgersolaranlagen oder Windkraftfonds werden von Greenpeace empfohlen. Aus rein finanzmathematisch betrachteter Renditeseite teile ich diese Meinung nur bedingt, der gesellschaftliche Vorteil ist sicherlich größer – zwei Links zum Thema: buerger-kraftwerke.de und solarverein-berlin.de +++ und zu Schluss noch eine frustrierende Zahl: 2,7 Erden bräuchte die Menschheit würden alle so leben wie die Deutschen
Viele weitere Tipps im Heft, das Abo kostet übrigens nur 26,50 im Jahr.
Montag, 16. Februar 2009 | Kommentare deaktiviert
Heute habe ich vom Schwiegervater eines Kollegen selbst gezogenes Saatgut geschenkt bekommen. Das Saatgut zieht er bereits seit Jahren erfolgreich selbst. Sollte das Saatgut ursprünglich aus konventionellen Tomaten stammen, sollte mich als Bio-Verfechter das dann noch stören? Oder spielt das nach mehreren Jahrgängen dann keine Rolle mehr? Hmmm… Er schwört bei der Anzucht jedenfalls darauf, die Samen vorzuquellen. In diversen Garten- oder auch reinen Tomatenforen habe ich dazu unterschiedliche Meinungen gelesen. Mir schienen die “Nicht-Vorqueller” in der Mehrheit. Wie auch immer, ich freue mich jetzt jedenfalls über vier nicht näher benannte Tomatensorten: große süße Gelbe, Ochsenherzen, Cocktailtomaten sowie süße Fleischtomaten.
