Freitag, 09. Juli 2010 |
5 Kommentare
…wenn Sie im Radio ständig sagen, welch wunderbar sonniges Wetter wir haben (werden). Denken diese Moderatoren eigentlich nie an die Natur? Meine Wiese ist bereits völlig vertrocknet und ich kann nur hoffen, dass ich mit dem bisschen verbliebenen Regenwasser meinen Garten gerade noch ausreichend wässern kann. Es wird definitiv sehr sehr eng. Welche Prioritäten würdet ihr denn setzen bzw. welche Pflanzen brauchen unbedingt Wasser, welche kommen mit weniger aus? Gurken brauchen offensichtlich recht viel, so schnell wie deren Blätter schlapp da hängen. Auch Bohnen scheinen durstig.
Tolle Aussichten für Bruchsal also, nachdem es schätzungsweise schon vier Wochen nicht mehr geregnet hat:

Samstag, 03. Juli 2010 | Kommentare deaktiviert
Dem regelmäßigen Leser meines Blogs ist es vielleicht schon aufgefallen: ich mache mir zwar durchaus vor Handlungen Gedanken über deren Auswirkung, probiere aber auch gerne einfach mal aus. Manchmal, das gebe ich ja gerne zu, wäre es allerdings doch besser, sich noch intensiver mit der Theorie zu beschäftigen… Hier also mein aktuelles Sorgenkind: mein Teich.

Ich habe letztes Jahr aus dem Gartenteich meines Nachbars (ein ebenfalls verlassener Garten) zwei Wasserpflanzen in meinen Teich importiert. Von der einen Pflanze ist kaum noch etwas zu sehen, die andere breitet sich leider rasant aus: Entengrütze. Ich bin daher seit Wochen unregelmäßig damit beschäftigt, einen Teil der Wasserlinsen abzuschöpfen. Seit kurzem bilden sich unter der Wasseroberfläche schleimige grüne Fäden. Ich bin mir nicht sicher, aber es sieht so aus, als würden diese zu den Wasserlinsen gehören. Was tun? Molche habe ich schon länger nicht mehr gesehen und selbst “meine” zwei Gelbbauchunken machen sich rar. Biologe Daniel wüsste vielleicht einen Rat, aber der ist leider schon länger nicht mehr an meinem Garten vorbei gekommen. Wenn jemand von Euch Besuchern einen Tipp für mich hat, bin ich sehr dankbar dafür.
UPDATE 08.07.10: meiner Beschreibung nach müsste es sich tatsächlich um Algen handenln, so Daniel, die sich im Schatten der Wasserlinsen einfach stärker ausbreiten konnten. Deren dichtes Vorkommen müsste in Kürze auch wieder von alleine nachlassen. Den Unken und Molchen schaden die jedenfalls nicht. Wenns mich stört, kann ich den größten Algenschleim natürlich trotzdem mit einem Rechen entfernen.
Sonntag, 25. April 2010 |
2 Kommentare
Ich freue mich darüber, dass trotz meiner zahlreichen Beete und meiner häufigen Anwesenheit sich doch einige Tiere in meinem Garten niedergelassen haben und meine Unterschlupfmöglichkeitn offensichtlich angenommen werden: mehrere Eidechsen bei den Steinen neben der Terrasse, eine brütende Maise im Deko-Häuschen(!), mindestens zwei Frösche im Teich (Gelbbauchunken? Bauch ist jedenfalls gelblich, Flossen/Pfoten wirken verkrüppelt, hängen gerne im Wasser), Mäuse (erwähne ich nur, weil heute ein totes Exemplar unterm Kirschbaum lag), Libellen am Teich, Solitärbienen in meinen Bienenhotels und etwas rötliches im Teich, das immer verdammt schnell abtaucht, wenn ich mich nähere: Molche! Der Bauch ist rötlich/gelb/orange. Bin mir unsicher, die tauchen immer so schnell wieder ab… Im Teich bewegen sich mittlerweile ziemlich viele Viecher. Unter anderem auch ca. 3cm lange s-förmig gebogene Wesen in einem beige/orange-Ton. Eins davon hatte einen Wurm an sich hängen. Erbeutet? Jedenfalls auch faszinierende Wesen. Blindschleichen habe ich dagegen dieses Jahr noch keine erst eine frisch geschlüpfte gesehen. Schade Immerhin. Und dann sind da natürlich noch die Tierchen, die auch ohne “Aufforderung” meinen Garten bewohnen….



UPDATE 26.04.10: auf dem Weg zum Garten habe ich einen etwa gleichaltrigen Hundehalter eingeholt. Auf sein Fernglas angesprochen verriet er mir, dass er selbständiger Biologe sei, spezialisiert auf Vögel, Amphibien und Reptilien und er in der Nähe auch einen Garten habe. Hab ihm dann von den bis dato undefinierbaren roten Viechern erzählt. Ihm fiel nix wirklich passendes ein – außer den Rotbauchunken. Die wären aber verdammt selten, das wäre fast schon eine Sensation. 30 Minuten später wusste ich, dass es ein Molch sein müsste – und zwar ein Teichmolch. Nach einem Blick auf wikipedia kann ich die Rotbauchunke definitiv ausschließen. Dafür könnten “meine” “Frösche” wie erwähnt Gelbbauchunken sein, die Beschreibung passt jedenfalls…
Samstag, 16. Mai 2009 | Kommentare deaktiviert
…nein, ich meine nicht den Sieg des KSC bei Werder und das kleine Fünkchen Hoffnung, ich meine diesen Samstag. Super Wetter, Zeit für einige Stunden Beschäftigung im Garten – was will man mehr?!
Da die Staren gerade dabei sind, sich in und um Bruchsal niederzulassen und bestimmt auch noch meine Kirschbäume entdecken, habe ich einen Hochsitz für Greifvögel gebaut. Vielleicht landet ja mal ab und an ein Falke oder Bussard dort und vertreibt allein durch seine Anwesenheit wenigstens gelegentlich die Kirschdiebe? Oder fängt Wühlmäuse :-)
Dann habe ich noch junge Fliederpflanzen ausgebuddelt und oberhalb der Terrasse wieder eingegraben. Soll ein Sichtschutz zum Felweg werden. Auch war endlich mal Zeit und Lust da, die Dachpappe an der Seite festzunageln. Das hatte ich zuvor etwas vor mich hingeschoben. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber mir scheint, als würde ich beim Sensen mittlerweile schneller und besser vorwärtskommen. Nach dem vielen Regen der letzten Tage, sind die Gräser und (Un-)Kräuter im Garten ganz prächtig gewachsen, da hab ich dann mal den ganzen Garten mit der Sense bearbeitet.
Holunderblüten für den ersten Sirup zu ernten, war gar nicht so einfach. Meist waren ziemlich viele Brennessel drumherum oder die richtig offenen Blüten hingen zu hoch. Es hat dann doch noch für eine Tüte voll gereicht und damit kann ich heute abend mit dem Brauen beginnen.
In meinem Teich hatte es ja von Anfang an zwei Frösche. Der eine der beiden war jetzt aber einige Zeit verschwunden. Heute ist er wieder aufgetaucht. Und ich habe laichartige Masse an einem Schilfstengel entdeckt. Wär ja schön, wenn noch mehr Insektenfresser auftauchen würden. Auch eine schöne braune Eidechse habe ich heute mal wieder kurz in der Nähe des Teichs zu Gesicht bekommen. Ich werde auf der Süd-West-Seite der Terrasse noch eine Trockenmauer aufbauen, damit noch mehr Eidechsen dort einziehen können.
Und für Bienen habe ich heute noch zwei selbstgebaute Bienenhotels aufgehängt. Mal sehen, wie die Hotels angenommen werden.
War ein schöner Tag :-)



Samstag, 21. März 2009 | Kommentare deaktiviert
Diese Woche “sturmfrei” ist wie im Flug vergangen. Das liegt daran, dass ich jeden Tag vollauf beschäftigt war. Wenn ich mir den Garten aber so ansehe, kann ich kaum Fortschritte erkennen. Hmmm.
Okay, gestern war ordentlich, da haben ein Freund und ich die sieben einbetonierten Zaunpfosten, die den Sichtschutz um den Wohnwagen hielten, herausgebrochen und auf der Südseite des Gartens ca. 60 cm tief in den Boden eingeschlagen. Einige Baumschnittarbeiten waren dann auch noch erforderlich, um anschließend 120 cm hohen “Euro-Zaun” (diese Woche bei Praktiker im Angebot) auf dieser Seite ca. 40 Meter lang aufstellen zu können. Die Aktion dauerte ca. fünf Stunden. Neuer Zaun auf der Südseite war erforderlich, da diese Seite als einzige nur mit einem ca. 60 cm hohen Weidezaun umgeben war und es in der Nähe des Gartens sehr viel Rotwild gibt. Jetzt hoffe ich, dass der Garten vor Wildverbiss geschützt ist und ich mit dem Säen und Pflanzen beginnen kann.
Den Rest lesen…