Freitag, 21. Oktober 2011 | Kommentare deaktiviert
Ach, Mensch. Heute habe ich erfahren, dass meine Bienen wohl ganz ordentlich von Milben befallen sind – trotz längerer Ameisensäurebehandlung. Dabei hatte vor einer Woche, als ich die Beute auf nur noch zwei Magazine gesetzt habe, noch alles für mein Laien-Auge gut ausgesehen. Morgen überprüfe ich das genauer. Wie auch immer bleibt mir kaum etwas anderes übrig, als um Weihnachten herum noch mit Oxalsäure zu behandeln. Traurig. +++ Dass die Meisen-Nistkästen auch dieses Jahr wieder ganz ordentlich bebrütet wurden, hatte ich erwähnt. Jetzt im Herbst/Winter ist eine gute Zeit, um sie zu säubern, damit auch 2012 wieder schön Eier gelegt werden. Erledigt :-) +++ to do für die nächste Woche: Pferdemist beim Pferdehof Härdle holen. Herr Härdle hat mir 2009 bereits zwei Hänger abgegeben und hilft mir auch dieses Jahr gerne aus. Denn ich habe mittlerweile den Eindruck, dass ich Seymour & Co. Recht geben muss: ohne tierische Düngemittel lässt der Ertrag einfach nach +++ Heute haben wir die 50kg-Marke bei den Tomaten geknackt. Sie schmecken zwar kaum mehr, aber für Soßen reichen sie noch aus. Bei einer besseren Sortenwahl wäre vermutlich noch mehr Ertrag drin gewesen. Aber die 50kg waren für uns genau richtig. Vor ca. einer Woche musste ich seit Ende Juni das erste Mal wieder Tomaten kaufen. Aber Gekaufte schmecken im Oktober auch nach nix mehr :-( +++ Wer nicht das Glück hat, seine kompletten Lebensmittel selbst anzubauen, kann ab und zu mal einen Blick auf lebensmittelwarnung.de werfen. Dort werden seit heute bundesweit Rückrufaktionen, Warnungen und Werbelügen verkündet.
EDIT: heute waren keine toten Bienen auf dem Flugbrett zu finden, aber eben darunter in hoher Anzahl, wie schon berichtet. Davon habe ich zehn eingesammelt und überprüft, ob Flügel oder Beine angefressen sind oder sonst etwas Ungewöhnliches zu erkennen ist. Fehlanzeige. Alles dran an den Bienen. Was nun? Mein Imkerkollege Ferdinand konnte sich nur Milbenbefall vorstellen – ihn hat es übel erwischt dieses Jahr. Milbenbefall konnte ich zumindest an den zehn entnommenen, toten Bienen nicht bestätigen. Aber ich bin eben auch nur Laie :-(
EDIT2: und noch einen Tag später habe ich eine sterbende Biene gefunden – auf ihr saß eine Milbe! Das ist wirklich nur eklig und traurig. Ich muss zugeben, dass mich diese Hilflosigkeit ziemlich ernüchtert. Will ich das selbst weiterhin verantworten?
Freitag, 24. Juni 2011 |
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Die Tomatensaison beginnt! Und weil die Freude so groß war, wurden die ersten beiden Tomaten (Sorte, na klar: Extra Early) logischerweise an Ort und Stelle verputzt. Ohne Beweisfoto. Somit beginnt die Ernte rund 10 Tage früher als 2010 – kein Wunder bei diesem heißen Frühling. Die hier gezeigten Tigerella sind noch nicht ganz soweit…

Im Garten lassen wir es dieses Jahr recht entspannt angehen, daher vielleicht auch etwas weniger Beiträge als in den Vorjahren. Erwähnenswert finde ich, dass dieses Jahr plötzlich Massen an wurmfreien Mirabellen am Baum hängen. Leisten die Meisen tatsächlich ganze Arbeit und fressen das meiste Ungeziefer weg? Es waren dieses Jahr immerhin vier Nistkästen zum Teil mehrfach bebrütet. Wie auch immer, nach rund 10kg gepflückten Mirabellen und entsprechend viel eingekochter Marmelade, ist unser Bedarf gedeckt. Den Rest stellen wir der Tierwelt zur Verfügung :-)
Habe ich schon unsere Gemüseentdeckungen 2011 erwähnt? Da sind zum einen die Radieschen De Dix-Huit-Jours, die eher kleinen Rettichen gleichen und zum anderen der Pfück-/Schnittsalat Ochsenzunge. Gedeiht bei uns beides prächtig ohne Schädlinge und schmeckt beides. Der Salat wächst sogar immer wieder nach – perfekt!
Wie erwähnt sehen sahen die Birnen an unserem einzigen, kleinen Birnenbaum erstmals vielversprechend aus. Das war vor dem letzten heftigen Gewitter… heute lagen drei Äste mit einigen Birnen auf dem Boden. Die schwer beladenen Äste haben dem Wind wohl nicht stand gehalten.

Mittwoch, 11. Mai 2011 | Kommentare deaktiviert
Die Kirschblüte hatte es schon angedeutet, jetzt ist es auch an den Früchten gut erkennbar: 2011 wird nicht nur ein sensationelles Honigjahr sondern auch ein Kirschenjahr. Zahlreiche Früchte werden bereits rot. Aber nicht nur die Kirschen entwickeln sich prächtig, auch die ersten rötlichen Erdbeeren sind zu finden, die ersten Tomaten blühen, die Pfirsiche sehen gut aus und auch die ersten Ringelblumen blühen. Wenn es jetzt auch mal noch regnen würde…

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Freitag, 01. April 2011 |
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Seit drei Wochen bin ich immer mal wieder am Pikieren meiner Tomaten, mit den ersten habe ich bereits rund drei Wochen nach Aussaat begonnen. Da ich dieses Jahr sehr viele Tomaten (85 Stück) ausgesät habe, dauert das diesmal alles etwas länger.

Mein Werkzeug:
- eine saubere und gut schneidende Haushaltsschere
- etwas zum Graben, ein stumpfes Messer hat sich dafür bei mir bewährt;
- ausreichend größere und saubere (!) Töpfchen vorbereiten
Und so gehe ich vor:
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Mittwoch, 02. März 2011 | Kommentare deaktiviert
Letzes Jahr habe ich den Versuch gestartet, eine Komposttoilette zu bauen. Irgendwann hat meine bessere Hälfte jedoch so vehement protestiert, dass ich den Bau abbrechen musste. Das Material lag seitdem in einer Hütte rum. Einen Teil des Materials verwende ich aktuell zum Frühbeetbau. Aber wofür die Bodenhülsen und die imprägnierten Stangen verwenden? Ganz einfach: ich erweitere mein Tomatendach! Tomaten kann ich ja nie genug haben. Also haben wir dieses Jahr fleißiger als in den Vorjahren ausgesät, uns überwiegend an den Mondkalender gehalten und wie erwähnt sogar alles ordentlich beschriftet, so dass ich nächstes Jahr im Idealfall kein Tomatensaatgut mehr bestellen muss. Okay, vielleicht haben wir es mit der Aussaat dieses Jahr etwas übertrieben, aber im Freundeskreis und der Verwandtschaft liegen bereits einige Bestellungen vor. Los werden wir die Setzlinge also auf jeden Fall. Die Hülsen habe ich gestern in den Boden eingeschlagen, um mir den Anbau etwas besser vorstellen zu können. Kaufen müsste ich nur noch Folie und/oder ein Dach. Zu bedenken ist allerdings, dass ich nach der Erweiterung nicht mehr von Außen/Hinten an die Tomaten komme, also zwischen den Tomaten einen Weg benötige. Der überdachte Beetgewinn nach Abzug für den erforderlichen Weg ist dann zugegeben nicht mehr ganz so üppig…
