Samstag, 13. November 2010 | Kommentare deaktiviert
Es gibt zum Glück auch jetzt immer irgendwas zu tun… Von meiner Streuobstinitiative wurden mir die bestellten Nistkästen sowie Baumleim geliefert. Dieser Baumleim hat keine Nebenwirkungen und kann direkt auf den Stamm gestrichen werden. Ob ich mit dem Sammeln der befallenen Äpfel und diesem Einstreichen der Stämme mein Apfelwicklerproblem bereits nächstes Jahr in den Griff bekomme? Das Streichen der Stämme ist bei den aktuellen Windverhältnissen gar nicht so einfach, zieht der Leim doch manchmal ganz dünne Fäden und wird dann schnell davon geweht. Naja, irgendwie hats dann doch geklappt. Bei einem Blick in Nachbars Apfelgarten frage ich mich allerdings, ob der Leim wirklich so sinnvoll ist, sterben dadurch doch auch zahlreiche nützliche Insekten. Hmmm….
Die bestehenden Kästen hatte ich an einem abgestorbenen Baum, einer Materialhütte sowie an einer Kiefer angebracht. Da an den Rückseiten der Kästen Leisten mit Vorbohrungen angebracht sind, bin ich letztes Jahr davon ausgegangen, dass Nageln schon die richtige Lösung sein wird – zumal am abgestorbenen Baum und der Hütte nichts kaputt gehen kann. Heute habe ich dann doch mal gesucht, wie Nistkästen richtig aufzuhängen bzw. zu befestigen sind – beim NABU findet sich die Lösung: an einem Drahtbügel, der an der Stelle, die am Ast aufliegt, mit einem Stück Garten- oder Fahrradschlauch umhüllt wird. Wenn dabei der Nistkasten oben etwas übersteht, macht das nichts, Hauptsache es regnet nicht in den Kasten. Dass die Ausrichtung des Fluglochs nach Süden / Südosten erfolgen sollte, wusste ich schon (wobei eins Richtung Norden guckt und trotzdem bebrütet wurde). War jedenfalls sinnvoll, dass ich nochmal nachgeschaut habe. Allerdings habe ich den Eindruck, dass bei richtig starkem Wind die Kästen bei dieser Drahtbefestigung sich doch etwas bewegen könnten. Hoffe, die Vögel störts nicht :-)

Samstag, 04. September 2010 | Kommentare deaktiviert
Ich glaube, ich habe davon gar nicht berichtet: da meine selbst konstruierte Greifvogelstange aus stabilem Haselholz anscheinend nicht wirklich angenommen wurde, habe ich sie vor einigen Wochen abgebaut. Kürzlich habe ich mich dazu mit dem Vorstand unserer Streuobstinitiative, der dazu auch noch über unglaublich viel Fachwissen im Bereich Naturschutz verfügt, unterhalten. Er ist sich sicher, dass eine solche Sitzposition sehr gerne angenommen wird, wenn sie stabil gebaut ist, also nicht im Wind wackelt. Dann reicht den Greifvögeln auch eine Höhe von 3 Metern aus, um Mäuse in meinen Beeten zu entdecken und zu erlegen. Das hat mich ermutigt, es noch einmal richtig zu versuchen, denn die Mäuseplage war dieses Jahr wirklich heftig. Ich werde also eine nicht mehr ganz so hohe Sitzstange suchen und aufstellen und evtl. auch mit zusätzlichen Streben am Boden verankern. Dann sollte einer erfolgreichen Mäusejagd nichts mehr im Wege stehen.

Montag, 03. Mai 2010 |
7 Kommentare
Mäuse haben Wurzelballen von fünf Kopfsalaten gefressen, außerdem daneben drei Reihen diverses Gemüse untergraben und damit zerstört. Auch unter einem Blumenbeet waren sie aktiv. Daher für mich zur Erinnerung: biologische Abwehrmaßnahmen. Weils mich interessiert hat, habe ich in der lockeren Erde die Gänge mit der Hand nachgegraben. Mäuse, Nester oder Futterlager habe ich keine gefunden, die Gänge habe ich trotzdem mit Thujazweigen vollgestopft ++++ die Maisen im Dekohaus sind geschlüpft- juhu! ++++am 21. März hatte ich meine ersten Freiland-Aussaaten in Mischkultur ausgebracht und Stöckchen zur Reihenmarkierung in die Erde gesteckt. Ich war überzeugt, auch ohne Beschriftung alles wieder zu erkennen. Dachte ich… denn was ist auf dem linken Foto (unten) zu sehen? In Frage kommen theoretisch Möhren, Rucola, Spinat und Pastinaken. Möhren kann man sicher ausschließen, Spinat wächst eigentlich ein paar Meter weiter rechts und sieht anders aus. Rucola kenne ich bisher nur so wie auf dem rechten Foto (unten) zu sehen ist. Und Pastinaken können es doch eigentlich auch nicht sein. Peinlich, peinlich, aber ich bin gerade echt überfragt, was hier so kräftig (und dicht…) wächst ++++ meine Warré-Beute stelle ich unter dem großen Nußbaum auf. Konnte keine Argumente finden, die ernsthaft dagegen sprechen. Hoffentlich kommen die Beuten bald an. ++++ Klee wuchert überall und wird riesengroß. Was ist da los?

Was war das?
Den Rest lesen…
Freitag, 30. April 2010 |
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Zwischen 7. Mai und 9. Mai noch nichts vor? Wie wäre es mit einer Vogelzählung im Garten? Der NABU ruft zur “Stunde der Gartenvögel” auf. Wie das funktioniert, was man gewinnen kann, eine Liste der häufigsten Gartenvögel und viele weitere Infos zur Aktion gibts hier…
Sonntag, 25. April 2010 |
2 Kommentare
Ich freue mich darüber, dass trotz meiner zahlreichen Beete und meiner häufigen Anwesenheit sich doch einige Tiere in meinem Garten niedergelassen haben und meine Unterschlupfmöglichkeitn offensichtlich angenommen werden: mehrere Eidechsen bei den Steinen neben der Terrasse, eine brütende Maise im Deko-Häuschen(!), mindestens zwei Frösche im Teich (Gelbbauchunken? Bauch ist jedenfalls gelblich, Flossen/Pfoten wirken verkrüppelt, hängen gerne im Wasser), Mäuse (erwähne ich nur, weil heute ein totes Exemplar unterm Kirschbaum lag), Libellen am Teich, Solitärbienen in meinen Bienenhotels und etwas rötliches im Teich, das immer verdammt schnell abtaucht, wenn ich mich nähere: Molche! Der Bauch ist rötlich/gelb/orange. Bin mir unsicher, die tauchen immer so schnell wieder ab… Im Teich bewegen sich mittlerweile ziemlich viele Viecher. Unter anderem auch ca. 3cm lange s-förmig gebogene Wesen in einem beige/orange-Ton. Eins davon hatte einen Wurm an sich hängen. Erbeutet? Jedenfalls auch faszinierende Wesen. Blindschleichen habe ich dagegen dieses Jahr noch keine erst eine frisch geschlüpfte gesehen. Schade Immerhin. Und dann sind da natürlich noch die Tierchen, die auch ohne “Aufforderung” meinen Garten bewohnen….



UPDATE 26.04.10: auf dem Weg zum Garten habe ich einen etwa gleichaltrigen Hundehalter eingeholt. Auf sein Fernglas angesprochen verriet er mir, dass er selbständiger Biologe sei, spezialisiert auf Vögel, Amphibien und Reptilien und er in der Nähe auch einen Garten habe. Hab ihm dann von den bis dato undefinierbaren roten Viechern erzählt. Ihm fiel nix wirklich passendes ein – außer den Rotbauchunken. Die wären aber verdammt selten, das wäre fast schon eine Sensation. 30 Minuten später wusste ich, dass es ein Molch sein müsste – und zwar ein Teichmolch. Nach einem Blick auf wikipedia kann ich die Rotbauchunke definitiv ausschließen. Dafür könnten “meine” “Frösche” wie erwähnt Gelbbauchunken sein, die Beschreibung passt jedenfalls…