Zuschlag!

Es hat geklappt! Formal ist es noch nicht besiegelt, die Zusage habe ich jedoch – mein erstes Stückchen Land :-) Jetzt kanns losgehen mit Mähen und Apfelbäume pflanzen. Obwohl nur 300 Meter vom gepachteten Garten (also den, um den es hier bisher geht) entfernt, ist hier kein Lärm von der B35 zu hören. Sehr schön!

Blick nach Süden


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Straucheibisch / Hibiscus

Vor über 14 Tagen habe ich zahlreiche gesammelte Samen eines Straucheibischs (mir zuvor besser als Hibiscus bekannt) in Anzuchterde gesteckt. Nix tat sich – bis heute morgen: endlich ist der erste, ziemlich kräftige Trieb zum Vorschein gekommen. Auf die Idee Straucheibisch aufzuziehen bin ich gekommen, da ein benachbarter Garten seinen Zaun komplett mit Straucheibischen bepflanzt hat, was nett aussieht und viele Hummeln und Bienen anlockt. Und mein Zaun ist ja trotz erfolgreicher, winterlicher Pflanzaktion teilweise immer noch recht kahl.

Vielleicht hätte ich mich aber auch einfach mal vorher informieren sollen. Straucheibisch kann man nämlich auch durch Stecklinge vermehren. Zitat von der Gartendatenbank: für Ableger im Sommer halbreife (=halbverholzte) Stecklinge verwenden, die meist leicht bewurzeln. Wieder was gelernt. Ich hatte schon darüber nachgedacht, die haarigen Samen aufzupuhlen, um den Samen das Keimen zu erleichtern :-) Jetzt hat es ja doch noch geklappt und vielleicht kann ich ja schon bald einige Hibiscus in den Garten versetzen.

UPDATE 31.03.20: heute hat sich der zweite Sprössling blicken lassen. Juhu!

Acht Tage Urlaub

Acht Tage Urlaub – viel Zeit für den Garten, Sport und etwas Entspannung. Heute mittag habe ich mir anlässlich des überraschenden Sonnenscheins gleich von allem etwas gegönnt. Die Gartendosis: wir haben einige Reihen Spinat, Radieschen, Petersilie, Dill und Möhren gesät, etwas Bärlauch im Wald ausgebuddelt und bei uns im Schatten der Hasel eingegraben und einen weiteren Haselzaun als Sichtschutz vor den Kompost gebaut. An diesem Zaun wollen wir Kapuzinerkresse und vielleicht auch Bohnen entlang klettern lassen. Bin mal gespannt, welche Pflanzen sich dort im Halbschatten wohl fühlen. Danach eine halbe Stunde durch die Felder joggen (dabei 14 Rehe gezählt) und zum Schluss noch etwas in der Sonne sitzen, den Maisen beim Piepsen zuhören, den Frosch beim Toten-Mann-Spielen zugucken und die Wildbienen beim Einzug ins neue Hotel beobachten. So kann es gerne weitergehen :-)

Haselzaun

Heute haben wir als Begrenzung eines neuen Blumenbeetes unseren ersten Haselzaun aufgebaut. Wir haben uns zuvor Fotos von solchen Zäunen nur angesehen und heute einfach mal drauf los gebaut. Geht wirklich einfach, macht einen erstaunlich stabilen Eindruck und sieht nach meinem Geschmack auch noch nett aus.


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Bärlauchpesto, Haselzaun und Regionalwert AG

Nachfolgend ein paar Links zu Themen, die mich heute beschäftigt haben und für die noch kein eigener Artikel lohnt:

1.) der Bärlauch spriesst im Wald nahe meinem Garten schon ganz ordentlich. Und diesmal will ich nicht verpassen, Heiners Bärlauchpestorezept anzuwenden. Abkochen wegen Fuchsbandwurm nicht vergessen…

2.) ich habe am Wochenende ein Blog über diverse Verlinkungen entdeckt, auf dem über Haselzäune berichtet wurde. Könnte sinnvoll für mich sein, da ich bezweifle, dass Lucy meine geplanten Blumenbeete ohne Einfassung “akzeptiert”. Und auch als Sichtschutz vom Feldweg aus könnten solche Zäune praktisch sein. Jedenfalls finde ich diesen Blog nicht mehr. Stattdessen habe ich einen ähnlichen Artikel auf hollerstrauch.de gefunden. Auf dem zuerst gefunden Blog wurde der Zaunbau für Beeteinfassungen, also bis ca. 40 cm Höhe, beschrieben

3.) Artikel über die Regionalwert AG – gibts mittlerweile auf brand eins online nachzulesen. Hier ein Auszug:

Monotonie laugt den Boden aus, lässt Erträge sinken und macht die Pflanzen anfällig für Schädlinge. Im Badischen war es der gefürchtete Maiswurzelbohrer, der so arg wütete, dass den Bauern von Amts wegen ein Fruchtwechsel verordnet wurde, um den Schädling zu bremsen. Dass man eine Kulturlandschaft wie am Kaiserstuhl bewahren, Dörfer und Höfe unter veränderten Bedingungen erhalten müsse, darüber hat Christian Hiß lange nachgedacht, als er sich mit Wirtschaftsethik beschäftigte. Dann gründete er im September 2006 die Regionalwert AG (RWAG).

4.) heute morgen war ich zu früh am Bahnhof und hatte ausnahmsweise mal nichts zum Lesen dabei. Also mal bei den Gartenmagazinen gestöbert. Gefunden habe ich dabei kraut & rüben, ein “Magazin für biologisches Gärtnern und naturgemäßes Leben”. Nicht schlecht, ein paar schöne Garteneindrücke und praktische Tipps. Auf diverse Tomatensortenbeschreibungen könnte ich aber auch verzichten. Jeden Monat 4,80 EUR dafür auszugeben, ist mir jedenfalls zu viel, da ziehe ich Bücher wie das folgende doch vor…

5.) mittags war mein bestelltes Buch bei der örtlichen Buchhandlung eingetroffen: “Permakultur für alle” von Sepp und Margit Brunner. Ich bin noch nicht weit gekommen, fühle mich aber nach wenigen Seiten schon total angesprochen. Da freue ich mich aufs Weiterlesen/Bahn fahren :-)

Laufenten

Schon einige Monate bevor ich die Idee hatte, ein Äckerchen zu pachten, war ich wegen Lucy begeistert von der Idee, Laufenten zu halten (Sie sollte Sie hüten dürfen – nicht fressen!). Aufgrund der Pacht und des bereits vorhandenen Teichs, bietet sich die Anschaffung jetzt möglicherweise tatsächlich an. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass es den Enten gut geht. Folgende Fragen möchte ich daher klären, bevor ich tatsächlich nach Enten suche:

  • reicht ein Teich mit ca. 4qm Fläche und ca. 100cm Tiefe den Enten (ich denke an maximal 4 Tiere) aus? Das heisst, es stünde Ihnen kein fließendes Wasser zur Verfügung
  • welche Vorkehrungen müssen zu deren Schutz gegen Füchse, Marder, Dachse und Greifvögel getroffen werden, da ich ja nicht auf dem Grundstück wohne? Könnte ich die Enten also über Nacht alleine lassen? Empfohlen wird meist ein sicheres Gehege mit Auslaufmöglichkeit.
  • Welche Pflege/Aufsicht brauchen die Enten – tagsüber, im Urlaub, nachts?

Ich habe dazu jetzt mal einen Thread im SV-Forum angestoßen…, denn Anzeigen wie die folgende finde ich ständig in der regionalen “Gebrauchtwaren”-Zeitung:

Weitere Fragen folgen bestimmt, vorab noch zu einer älteren, aber offensichtlich sehr guten Laufenten-Seite