Zwiebeln säen

Ein Freund hat mir heute drei Saatgutpäckchen mitgebracht – für Gärtner kanns kaum schönere Geschenke geben :-) Karotten, Radieschen und Paprika. Die Karotten können lt. Packungsbeschreibung bereits im März ausgesät werden. Das passt prima für mein Mischkulturvorhaben, denn die Saatzwiebeln Red-Baron, die ich versehentlich beim Dreschflegel bestellt hatte, können auch bereits im März ausgesät werden. Was ist bei der Aussaat von Zwiebeln zu beachten? Ich glaubte, schon mal gehört zu haben, dass ausgesäte Zwiebeln quasi zwei Jahre bis zum Verzehr benötigen, dass man also die gesäten Zwiebeln erntet, wenn diese Steckzwiebelgröße erreicht haben und diese dann im Jahr darauf eben in die Erde steckt. Stimmt anscheinend, wie diese Diskussion im Dreschflegelforum zeigt. Dazu soll man die Zwiebeln relativ dicht aussäen. Es ist allerdings auch möglich, die gesäten Zwiebeln im gleichen Jahr zum Verzehr zu ernten. Die Ernte kann dann vermutlich erst im Spätsommer/Herbst erfolgen und die Zwiebeln werden dann auch oft nicht ganz so groß. Nächstes Wochenende solls hier nochmal richtig kalt werden. Wenns dann wieder etwas wärmer wird, werde ich die Karotten und Zwiebeln aussäen.

Zwiebeln

Letzte Woche ist meine Saatgutbestellung geliefert worden. Offensichtlich war ich beim Bestellen unachtsam, denn statt der erwarteten Steckzwiebeln wurden zwei Päckchen Säzwiebeln geliefert. Bei Steckzwiebeln ist Erfolg aus meiner Erfahrung eigentlich garantiert. Aber wie siehts bei Säzwiebeln aus? Auf der Packung steht nicht wirklich viel: im Februar/März direkt ins Freiland säen, ca. 1 cm tief. Ich hatte da was von Vorziehen und Pikieren in Erinnerung, sogar etwas von zweijährig?!?

Scheint, aber doch nicht so kompliziert zu sein: bei Seymour und in “Der Bio-Garten” steht im Prinzip das gleiche: Mist im Herbst in den Boden, Aussaat ins Freiland, sobald Boden nicht mehr zu feucht/klebrig ist. Dabei Reihenabstand von 20 bis 25 cm einhalten. Nur feine Erde leicht angedrückt darüber.

Auf Gartetechnik.de: habe ich noch diese Infos gefunden:

Steckzwiebeln haben einen Wachstumsvorsprung und können deshalb früher als Saatzwiebeln geerntet werden. Leider sind die Steckzwiebeln immer häufiger schon beim Kauf mit Pilzkrankheiten infiziert. Bemerkbar macht sich dies oft erst nach der Ernte, wenn die gelagerten Zwiebeln schneller als gewöhnlich verderben. Säzwiebeln dagegen keimen unter Umständen schlecht und haben eine lange Entwicklungszeit. Der Befall durch den Falschen Mehltau ist keine Seltenheit. Der große Vorteil bei Saatzwiebeln ist wiederum die bessere Schalenfestigkeit und die daraus resultierende gute Lagerfähigkeit.

Um die Lagerfähigkeit der Zwiebeln zu verbessern, empfehlen die Mitarbeiter der Bayerischen Gartenakademie, beide Anbaumöglichkeiten zu kombinieren: Dazu zieht man im Februar Saatzwiebeln vor. Sieben bis neun Saatkörner werden in einen kleinen Topf mit Aussaaterde gesteckt. Kostengünstig sind auch Eierschachteln als Kinderstube für die Zwiebeln. An einem temperierten Platz, zum Beispiel auf einer Fensterbank, lässt man sie keimen. Dort verbleiben die Sämlinge bis sich die ersten Blätter gebildet haben. Die Zwiebelpflänzchen sollten bald im Freien abgehärtet werden, dürfen dabei aber keinen Frost abbekommen.

Anfang bis Mitte April können sie gepflanzt werden: Die Zwiebelnester werden in Reihen in lockere Erde gesetzt [Reihenabstand 3o cm, in der Reihe 25 cm]. Bei dieser Methode keimen die Zwiebeln sicherer und der Befall mit Falschem Mehltau reduziert sich enorm.

Es wächst…

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Heute einfach mal ein paar Bilder von den Pflanzen, die wachsen und gedeihen wie erwartet. Lediglich im unteren Buschbohnenbeet gabs Probleme: einige Pflänzchen wurden kahl gefressen bzw. haben erst gar nicht gekeimt. Damit war bei Bohnen aus meiner Sicht nicht zu rechnen. Beim Knobi waren gestern zahlreiche Blätter verschwunden. Mangels Erfahrung beim Knobianbau habe ich die Knollen geerntet und aufgehängt. Später habe ich noch erfahren, dass das “Verschwinden” der Blätter durchaus normal ist und die Knollen auch so noch weiter wachsen würden. Trotzdem könnte ich den Knoblauch verwenden. Wieder was gelernt. Außerdem waren die gesteckten Zehen ein Geschenk und ich kann es dieses Jahr ja nochmal probieren, Zeit genug ist ja noch.

Freilandaussaat

Fünf Tage Regen haben dazu geführt, dass ich wieder mal kaum etwas im Garten arbeiten konnte. Dafür habe ich die in den Tomatentöpfchen etwas abgesunkene Anzuchterde nachgefüllt und damit die Stämmchen etwas stabilisiert. Soll gut sein, habe ich gelesen. Die nächsten Tage sollen die Temperaturen jedoch endlich steigen, sogar konstant bleiben und es soll auch trockener werden. Daher habe ich vor, Zwiebeln und Knoblauch zu stecken sowie Rucola, Schwarzwurzeln und Pastinaken ins Freiland zu säen – ungeachtet des Aussaatkalenders. Bevor es mit der Aussaat losgeht, will ich nochmals nachlesen, was hierbei zu beachten ist und hier die wichtigsten Hinweise zusammenfassen…


Den Rest lesen…

Knoblauch stecken

Heute morgen hat die Olivenhändlerin auf dem Wochenmarkt Bio-Knoblauch-Stecklinge auf ihrer Tafel beworben. Eigentlich hatte ich bisher nicht vor, Knoblauch anzubauen. Doch wenn man das Saatgut so vor der Nase serviert wird… Auf meine Frage, was denn zu beachten sei und ob man die Zehen einzeln in die Erde steckt oder die ganze Knolle, war die Olivenkäuferin etwas überfragt. Von Oliven hat sie definitiv mehr Ahnung :-) War ihr auch etwas unangenehm und hat mir daher eine Knolle einfach geschenkt.

Laut “Der Bio-Garten” steckt man tatsächlich die einzelnen Zehen im Abstand von 15cm ca. 4cm tief in den Boden. Mit dem Stecken könnte ich jetzt bis in den April bereits beginnen.