Tomaten wachsen prächtig – Müll vollständig entsorgt
Seit Donnerstag scheint die Sonne – und ich habe Urlaub :-) Daher versuche ich die freie Zeit möglichst effektiv für die Arbeit im Garten zu nutzen. Dabei bleibt das Bloggen etwas auf der Strecke… Was war also die letzten Tage?
Der Müll ist vollständig entsorgt! Die Kosten beliefen sich auf nur 67,- EUR. Damit bin ich mehr als zufrieden. Das nächste dringende Projekt ist die Wasserversorgung im Garten. Es stehen zwar zwei größere Zisternen und auch noch drei Fässer bereit, doch die Dächer, über die das Regenwasser gewonnen werden soll, sind renovierungsbedürftig. Das nehme ich im Urlaub in Angriff. Die Haupthütte überbaue ich mit einem komplett neuen Dach, die Dächer der Abstellhütten bessere ich nur aus. Das muss dann reichen. Laut klimadiagramme.de ist in Bruchsal mit immerhin 735 l/qm/p.a. zu rechnen. Das klingt ganz ordentlich. Geschätzt beträgt die gesamte Dachfläche etwas unter 30 Quadratmeter, das würde theoretisch zu über 22.000 Liter Wasser führen!
Bei der bisherigen Beetanlage bin ich nach Einschätzung eines Freundes nicht besonders clever vorgegangen. Er hätte die Beete aufgrund des Fließwassers parallel zum Hang angelegt. Ein Blick in die Gärten der Nachbarn gibt ihm da recht -� grrrr! Die Beete jetzt noch umzuordnen macht kaum Sinn, da ich ja in drei Beete bereits Saatgut ausgebracht habe. Naja, das gestalte ich im Herbst dann nochmals um.
Gestern habe ich noch eine Kiefer gefällt, um an der Gartengrenze noch etwas mehr Beetfläche zu erhalten. Ich war überrascht, dass ich das Fällen, den Aushub der Wurzel und das Brennholzmachen alleine in relativ kurzer Zeit ( 6 Stunden?) geschafft habe. Die Kiefer war immerhin ca. 8 bis 10 Meter hoch.
Bleibt noch zu erwähnen, dass meine Tomatenpflänzchen überwiegend richtig gut aussehen: kräftiger Stamm, kräftiger Wuchs. Ich habe die Pflänzchen diese Woche mal gezählt: 75! Das hat mich dann auch überrascht. Okay, einige sehen nicht soo gut aus, aber wenn 60 etwas werden würden und nur 20 Tomaten entwickeln würden, dann wären das 1.200 Tomaten. Das wäre gigantisch! Nach einer kleinen Diskussion im SV-Forum habe ich mich dazu entschieden, aus Kostengründen es bei einem überdachten Beet zu belassen. Die anderen Tomaten wachsen dann eben unüberdacht auf und gehen im Zweifelsfall eben früher ein. Dieses zweigleisige Vorgehen bietet auch gute Vergleichsmöglichkeiten.
Der Bio-Kräutermann auf dem Wochenmarkt hatte gestern noch ein paar Erdbeersetzlinge im Angebot. Hat mich überrascht, da man die doch im August/September setzt?!? Naja, ich hab mal fünf Setzlinge mitgenommen. Später habe ich erfahren, dass ALDI gerade auch Erdbeersetzlinge im Angebot habe. Das Setzen im Frühjahr scheint doch eher unbedenklich zu sein, nur mit größerem Ertrag sollte man im ersten Jahr eher nicht rechnen… Apropos Beeren: ich bin zwar nicht bsonders talentiert bei der Pflanzenbestimmung, doch ich habe einige “wilde” Pflänzchen meines Gartens im Verdacht, Stachelbeeren zu sein :-)



Ja, aber der groesste Teil faellt im Winter. Wir haben ungefaehr dieselbe Dachflaeche, kommen aber nie hin. Ohne zusaetzliche Wasserversorgung, oder konsequentes Mulchen wird das nicht reichen. Jedenfalls wenn genuegend Beete angelegt sind.
Sind unsere Tonnen leer, lassen wir es voll Leitungswasser laufen und einige Tage stehen. Das geht.
…ja, kann schon sein, dass es zu wenig ist. problem ist aber, dass der garten nicht am haus ist, zudem auf einem berg über einem ehemaligen steinbruch liegt. an brunnenbohren brauch man da auch gar nicht denken. den biobauern, den ich wegen meiner erde mal um rat gefragt habe, sehe ich hin und wieder, wie er an einem bächlein in der nähe seinen tankwagen auffüllt, weil er einen garten in ähnlicher lage hat. ist hier nicht ganz so einfach. immerhin habe ich gestern von einem freund das angebot bekommen, mir mehrere kostenlose 1.000-liter-tanks zu besorgen. er hat irgendwie connections zu einem hier ansässigen erfrischungsgetränke-hersteller, der die tanks nicht mehr benötigt. die tanks sind sauber und in einem “alukorb” – sehen richtig professionell aus.
Dann solltest du zuschlagen. Solche Faesser kann man nie genug haben. Zur Not lassen sie sich zerschneiden und in die Erde versenken, um z.B. Heidelbeeren in saure Erde zu pflanzen.
Ja, diese Tanks sind heiss begehrt! Hier werden sie manchmal für 50 Euro das Stück gehandelt.
Die sieht man schon in jedem Schrebergarten hier.
Und ab und an gibt es doch heftige Gewittergüsse im Sommer, die Deine Tanks wieder füllen werden.